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SUBOTRON arcademy: Games: Ein Kulturgut und seine Bewahrung

01.03.2013 to 01.03.2013

SUBOTRON arcademy: Games: Ein Kulturgut und seine Bewahrung


SUBOTRON arcademy: Games: Ein Kulturgut und seine Bewahrung SUBOTRON arcademy: Games: Ein Kulturgut und seine Bewahrung

Date

fri, 01.03.2013

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March 2013
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SUBOTRON arcademy: Games: Ein Kulturgut und seine Bewahrung

Datum:
Fr 01.03., 19h
Ort: Raum D / quartier21
Eintritt frei

Andreas Lange
Direktor Computerspielemuseum Berlin

In den letzten Jahren hat sich das Bewusstsein über die kulturelle Bedeutung von Computerspiele weiter etabliert. Daran schließt sich natürlicher Weise die Frage an, wie dieses digitale Erbe in Zukunft zugänglich gehalten werden kann.
Einerseits gibt es auf der Ebene der Machbarkeit interessante Fortschritte zu vermelden. So sind Emulatoren zentrale Bewahrungswerkzeuge für komplexe digitale Artefakte, die ganz wesentlich in der Retrogamer Community entwickelt worden sind und die nun von institutioneller Seite aufgegriffen werden. So startete 2009 das Europäische Forschungsprojekt KEEP (www.keep-project.eu) mit dem Ziel, die in der Games Community entstandene Programme in einem größeren gesellschaftlichen und kulturellen Kontext nutzbar zu machen.


Andererseits sind in den letzten Jahren viele Bewahrungsprojekte entstanden, die sich nun beginnen, auf internationaler Ebene mit dem Ziel zusammenzuschließen, das bereits vorhandene in einem größeren Maßstab zugänglich zu machen und zukünftige Archive auf ein breiteres Fundament zu stellen. Als Beispiel dient der Europäische Verband der Computerspielearchive, -museen und Bewahrungsprojekte (EFGAMP), dessen Gründung seit 2012 betrieben wird.

Andreas Lange wird als Direktor des Computerspielemuseums, Mitglied des KEEP Konsortiums und Co-Initiator von EFGAMP über den aktuellen Stand und zukünftige Perspektiven berichten.

Präsentation "Archive for Austrian Video Game Development"

Simon Wallner & David Schwingenschlögl

Verein für innovative Unterhaltungssoftware

Das Ziel der Initiatoren des Projektes ist es, eine partizipative Archivplattform aufzubauen, die alle digitalen Spiele, EntwicklerInnen, Firmen und weitere Akteure der österreichischen Spieleentwicklungslandschaft umfasst. Durch den Mangel eines zentralen Archives ist es derzeit kaum möglich einen guten Überblick über die Spieleentwicklungs-Szene und deren Entwicklungen zu erhalten. Langfristig soll das Archiv eine historische Quelle darstellen, die es erlaubt rückblickend die österreichische Szene und ihre Standorte zu untersuchen und ihre Charakteristika und Eigenheiten zu studieren.
Im Herbst 2012 hat die Entwicklung eines ersten Prototyps mit einem Team von Master-StudentInnen der TU Wien begonnen. Die Ergebnisse dieser ersten explorativen Projektphase werden für Frühling 2013 erwartet. Die technische Plattform wird unter Open-Source Lizenz entwickelt. Das Archiv wird vom gemeinnützigen Verein für Innovative Unterhaltungssoftware e.V. entworfen, der unter anderem auch die Global Game Jam und weitere Community Events in Österreich ausrichtet.

subotron.com/veranstaltung/kulturgut-bewahrung/

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