Skip to content

Porzellan

09.11.2010 to 10.11.2010

Porzellan

CHILDREN & FAMILY


Porzellan Porzellan

Previous dates

wed, 10.11.2010
tue, 09.11.2010

All dates

Days with event

November 2010
01 mo
02 tue
03 wed
04 thu
05 fri

06 sat
07 sun
08 mo
09 tue

10 wed

11 thu
12 fri
13 sat
14 sun
15 mo

16 tue
17 wed
18 thu

19 fri
20 sat

21 sun
22 mo
23 tue
24 wed
25 thu

26 fri
27 sat

28 sun
29 mo
30 tue

Porzellan
Muziektheater Transparant (Belgien)

Datum: 09.11. und 10.11.
Ort: Dschungel Wien

A
uf der Suche nach der verlorenen Kindheit
Die Kindheit - für viele eine Lebensphase, mit der man eine niemals enden wollende Entdeckungsreise verbindet, eine Zeit, in der man die Welt in ihrer Vielfalt erforscht und jeden Tag neu dazu lernt.

Nicht so für Porcelaine. In dem gleichnamigen Stück des belgischen Kollektivs „Muziektheater Transparant" erinnert sich ein alter Mann an seine verlorene Kindheit. Verloren deshalb, weil die überängstliche Mutter ihn nach dem Verlust des Vaters zu Hause einsperrt. Kein Entdecken mehr, kein Draußen, keine Freiheit. Der zerbrechliche Held der Geschichte gleicht einem Vogel in einem Ei - um zu wachsen, muss er (zer)brechen. Doch Porcelaine wählt den einfacheren Weg, er flüchtet sich in eine Fantasiewelt, in der er all das erlebt, was ihm in seiner Realität verwehrt bleibt.

Geschickt verwebt der Regisseur Wouter Van Looy dabei die Elemente Schauspiel, Musik und Film. Der Klang des Pianos (Jeroen Malaise) verleiht dem Stück poetische Melancholie und die warmen Bilder des Films von Freija van Esbroeck and Paul Delissen erzählen von einer Welt, in die Porcelaine sich tagein tagaus hineinträumt. Sein einziger Verbündeter ist sein imaginärer Freund Maurice.

Der Text stammt von dem Bilderbuchautor und Illustrator Paul Verrept, der mit „Porcelaine" sein erstes Theaterstück geschrieben hat. Seine einfachen, aber doch philosophischen Geschichten zeichnen sich durch einen feinfühligen Dialog zwischen Text und Bild aus. Diese Ästhetik spiegelt sich nun auch in „Porcelaine" wieder, da der Protagonist über das Mittel des Zeichnens einen Weg findet, der Enge und Dunkelheit der eigenen vier Wände zu entkommen.

(c) Koen Broos

Back to main navigation

This website uses cookies to give you the best possible service. By using this website, you agree to the use of cookies. Detailed information can be found in our privacy policy.