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La philosophie dans le labyrinthe: 2007 Out of Control

08.03.2007 to 17.03.2007

La philosophie dans le labyrinthe: 2007 Out of Control

DANCE/PERFORMANCE/MUSIC


La philosophie dans le labyrinthe: 2007 Out of Control

Previous dates

sat, 17.03.2007
- 20.00 h
fri, 16.03.2007
thu, 15.03.2007
wed, 14.03.2007

All dates

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March 2007
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La philosophie dans le labyrinthe
Oper in drei Akten

Termine:

8.,16. und 17. März 2007, Beginn 20.00 Uhr,
Wien MuseumsQuartier Halle E

Minotaurus, ein Monster? Dürrenmatt erzählte die Geschichte aus dessen eigener Perspektive. Der Stiermensch ist gefangen in einem Labyrinth von Spiegeln, als Welt sieht er sich, endlos vervielfacht. Er erwacht zu Gefühl von Wärme, als er ein junges Mädchen nach Tanz und Spiel in Armen hält, liebt, erdrückt. Er lernt den Hass, als er mit einem jungen Mann spielt und tanzt und meuchlings verletzt wird. Er stirbt durch Theseus, in dem er den Bruder sah.

La philosphie dans le labyrinthereflektiert die Geschichte des Minotaurus: im Text, der beziehungsreichen Poesie von Edoardo Sanguineti; in der Musik: Sie verbindet Gesang, Tanz und zwei instrumentale Ebenen, entwickelt Spiegelungsformen in der Groß- und Feinstruktur, zieht feine "Ariadnefäden" durch ihren Verlauf, nimmt die Physis der Lautartikulation – Atem, Schwirren, Verlockung, Schrei – zum Material des Klangs, das vielfach reflektiert wird.

Die handelnden Personen, insbesondere die jungen Opfer des Stiermenschen, werden dreifach dargestellt: durch Sänger, Tänzer und Stimmen von außerhalb. Nur Minotaurus bleibt bei seinen Soloarien auch musikalisch allein. Er findet sein "Echo" im atmenden Instrument aus einem der beiden Ensembles: dem Akkordeon. Die drei Akte schließen ohne Pause aneinander an. Der erste bringt die Annäherung an und den Eintritt ins Labyrinth. Der zweite, längste, spielt im Zentrum des Labyrinths. Die Begegnung des Minotaurus mit seinen Opfern ist dreifach dargestellt: aus der Perspektive von außen, aus der Erlebnisperspektive des Minotaurus, und aus seiner Traumperspektive, dem Wunschbild erotischen Glücks. Der dritte, kürzeste Akt konzentriert sich um Minotaurus' Tod. Er endet im Postludio mit einem wahren Labyrinth der Wörter, Sätze und Sprachen. Gegenläufig zum Bühnengeschehen werden drei Videosequenzen eingeblendet. Sie beginnen mit dem Tod des Minotaurus, zeigen ihn dann im Labyrinth mit seinen Opfern, sie enden mit der Geburt des Minotaurus. So schließt sich ein Bogen. Theater und Video treffen sich in der Mitte, im real vereitelten Traum von Liebe und Brüderlichkeit.

Vorverkauf Theaterkartenbüro Jirsa
Lerchenfelderstraße 12, 1080 Wien. Mo, Do, Fr: 9.30 bis 17.30, Di, Mi: 9.30 – 13.00
Tel. +43/1/400 600 / Fax +43/1/400 60 109. www.viennaticket.atoffice@viennaticket.at
Beim Festival gilt freie Sitzplatzwahl für alle Produktionen!

Ermäßigung von 10% für StudentInnen. Abo für alle Veranstaltungen: € 90.-

copyright: Regine Körner

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