Skip to content

After the Act

04.11.2005 to 04.12.2005

After the Act

DANCE/PERFORMANCE/MUSIC


After the Act After the Act

Previous dates

sun, 04.12.2005
- 20.00 h
sat, 03.12.2005
fri, 02.12.2005
thu, 01.12.2005

All dates

Days with event

November 2005
01 tue
02 wed
03 thu
04 fri
05 sat

06 sun
07 mo
08 tue
09 wed

10 thu

11 fri
12 sat
13 sun
14 mo
15 tue

16 wed
17 thu
18 fri

19 sat
20 sun

21 mo
22 tue
23 wed
24 thu
25 fri

26 sat
27 sun

28 mo
29 tue
30 wed

December 2005
01 thu
02 fri
03 sat
04 sun
05 mo

06 tue
07 wed
08 thu
09 fri

10 sat

11 sun
12 mo
13 tue
14 wed
15 thu

16 fri
17 sat
18 sun

19 mo
20 tue

21 wed
22 thu
23 fri
24 sat
25 sun

26 mo
27 tue

28 wed
29 thu
30 fri

31 sat

PerformancekünstlerInnen, die auf eine Dokumentation ihrer performativen Arbeit verzichteten, sind heute meist vergessen. Die Mehrheit war sich der Notwendigkeit bewusst, ihre Aktionen über den Moment ihrer Ausführung hinaus zu erhalten. Zuerst als Pressebild, dann als historisches Zeugnis und schließlich als Kunstwerk werden die Fotografien und Filme Teil eines kulturellen, öffentlichen Archivs. Letztlich sind es nur einige wenige ausgewählte Bildmomente, die den Mythos des Einmaligen festhalten und in den Kanon der Bilder Eingang finden. Performancekunst endet nicht mit dem authentischen Erleben einer Aufführung, sondern konstituieren sich durch ihre Dokumentation als Kunstform.

After the Act setzt sich mit der Beziehung der Performancekunst zu ihren Dokumentationsformen und ihrer Rezeptionsgeschichte vom einmaligen Ereignis zur ‚cultural commodity' (kulturellen Ware) auseinander. Während in dem Symposium (4.- 6.November) die verschiedenen Entstehungsgeschichten der Performancekunst, ihre Medialitäten und Einschreibung in den Kanon der Kunstgeschichte diskutiert werden, zeigt die Ausstellung in der MUMOK Factory unterschiedliche Rezeptions- und Appropriationsformen der Performancedokumentation in der Gegenwartskunst.

Präsentiert werden Arbeiten von Carola Dertnig, Daniel Guzman, Luis Felipe Ortega und Seth Price, die sich mit der Rezeptionsgeschichte der Performancekunst und ihren Dokumentarismen aus den 1960er und 1970er Jahren befassen. In „After the Act“ treten ihre Videos, Fotografien, Grafiken und Zeichnungen mit dem von ihnen als Vorlage angeeigneten Dokumentationsmaterial von Joan Jonas, Bruce Nauman, Paul McCarthy, Terry Fox und dem Wiener Aktionismus in einen visuellen Dialog. Mittels Aneignung, Rekonstruktion und Interpretation erkunden sie das Verhältnis der Performancekunst zur eigenen Geschichte. Gemeinsamer Ausgangspunkt ihrer Überlegungen ist die Frage nach der Inszenierung des Dokumentarischen in der Performancekunst.

PHOTO CREDIT: LARRY BELL COURTESY OF THE ARTIST

Back to main navigation

This website uses cookies to give you the best possible service. By using this website, you agree to the use of cookies. Detailed information can be found in our privacy policy.