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Feature

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Hefte für Gegenwartskunst

Q21 Backstage: Das Redaktionsbüro von springerin befindet sich im MQ Haupteingang im Mezzanin. Das Magazin zur Kritik und Theorie der Kultur der Gegenwart erscheint viermal jährlich.

springerin wendet sich an jene Öffentlichkeit, die kulturelle Phänomene als gesellschaftliche und politische wahrnimmt. springerin informiert über aktuelle Ereignisse und Tendenzen im Kulturbetrieb und beschreibt deren Bedingungen und Bedeutungen.

Wer seid ihr?

In der springerin-Redaktion im Q21arbeiten Christa Benzer, Christian Höller, Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer. Wir bringen 4 x im Jahr das Kunstmagazin springerin-Hefte für Gegenwartskunst heraus.

Seit wann seid ihr im Q21?

Wir sind seit 2004 im Q21. Schon vor dem Umbau des Museumsquartiers war die Redaktion in den ehemaligen Hofstallungen, und zwar in einem kleinen Büro im Fürstenhof, untergebracht.

springerin bedeutet…?

springerin bedeutet 4x im Jahr eine fundierte Auseinandersetzung mit einem virulenten Thema. Zuletzt standen unter dem Titel „Geschichte reparieren“ die gegenwärtigen Korrekturversuche rund um historisches Unrecht ­– von der Black Lives-Matter-Bewegung über den Umgang mit historisch umstrittenen Denkmälern bis hin zur Restitutionsfragen – im Zentrum.

Kritik an der Gegenwartskultur ist wichtig, weil …

…weil in Kunst und Kultur ausgetragen wird, was eine Gesellschaft als bedeutend erachtet.

Was sind eure Herausforderungen?

In Zeiten zunehmender Digitalisierung nicht nur online präsent zu sein, sondern ein Printmagazin herauszugeben, das man auch unbedingt angreifen, durchblättern und zuhause ins Regal stellen will.

Was fehlt der Gegenwartskultur?

Geld, Einfluss, Anerkennung

springerin ist wichtig, …?

…dass das kulturelle Leben nach dieser langen, erzwungenen Pause endlich wieder losgehen kann.

springerin Heft 1/2021

springerin Heft 1/2021

©Young Sun Han, Protestierende im Fort Greene Park, Brooklyn, Juni 2020

Nächste Ausgabe: springerin 2/21 – Dinge, die uns trennen
Erscheint am 15. Juni 2021

In der Rhetorik von Ein- und Ausschluss, welche die Verschiebungen und Verwerfungen von Ökologie und Ökonomien, eine zunehmend nationalistische Identitätspolitik und die technologischen Umbrüche begleitet und die Konsequenz des Wandels der Lebenswelten ist, welcher die europäischen Gesellschaften gegenwärtig zu zerreißen droht, werden mitunter Dinge zu Stellvertretern für essentielle Annahmen über „die Anderen“. Über solche Objekte, die von politischen und kulturellen Projektionen und Gegenprojektionen in Europa erzählen, reflektiert die Ausgabe 2/2021, angelehnt an das gemeinsam vom Badischen Kunstverein und tranzit.at realisierte Projekt „Dinge, die wir voneinander ahnen“. Es geht um Dinge, die – je nachdem, wer sie interpretiert, sie für sich reklamiert oder gegen ihre vermeintliche Bedeutung deklamiert – verschiedene, oft gegensätzliche Identitätszuschreibungen in sich tragen, die semantisch mehrfach aufgeladen und, obwohl sie dieselben sind, geradezu gegenläufige Bedeutungen annehmen.

Ob Alltagsgegenstände, Kunstwerke, politische Symbole, Kryptogramme, Gesten, Melodien, Pflanzen oder Kleidungsstücke – sie alle treten uns als „Shapeshifter“ entgegen, die nie nur in einen Verhandlungshorizont eingebunden sind, sondern ihre Bedeutungen ständig verändern. Aber: Was befähigt ein Objekt zur Repräsentation eines bestimmten kulturellen Komplexes und was verrät seine Materialität? Wie und wie weit färben der Diskurs und die Einordnung dieser Materialität unsere Wahrnehmung? Haben diese Objekte nicht das Potential, als antagonistische, aber auch vermittelnde und versöhnende Werkzeuge im Dialog zwischen vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Konstellationen in Europa zu agieren? Das Heft macht entlang von künstlerischen und reflektiven Fallstudien die problematische und konfliktgeladene Stellung solcher „Dinge“ sichtbar und lotet gleichzeitig das transformative Potenzial einer in Objekten verschlossenen, verkörperten Geschichte aus. Das Fremde, Verstörende oder Unheimliche, das Unbewusste, der widersprüchliche Raum, den die „Dinge, die uns trennen“, besetzen, wird damit konkret; Wahrheit und Fiktion sollen destabilisiert werden, um einen Verhandlungsraum für neue Modi des Zusammenlebens zu öffnen.

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