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Komische Künste

Feature

Komische Künste

Shop und Galerie

Q21 Backstage: Cartoons als ebenso beliebte wie unterschätzte Kunstgattung werden durch die Galerie, den Shop und Verlagspublikationen der Komischen Künste unterstützt und gefördert.

Cartoons sind Kunst mit hohem Unterhaltungswert. Cartoons sind grafische Blätter mit Pointe, keine gezeichneten Witze. Gerade dadurch haben sie etwas sehr Reizvolles: Sie bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Illustration.

Gespräch mit Clemens Ettenauer: Geboren 1986 am Land, seit 2007 in Wien. Nach der Abendmatura die Lehre zum Verlagskaufmann gemacht, 2010 den Holzbaum Verlag gegründet.

Wer bist du?

Ich bin Verleger, Buchhändler, Galerist und Veranstalter.

Seit wann bist du im Q21?

Seit 2012. Die „Komischen Künste“ gibt es aber schon seit 2010, ich bin dann 2012 dazugestoßen und leite sie seitdem.

In welchen Tätigkeitsfeldern bist du aktiv?

Ich verlege Bücher, meistens mit Humor- und/oder Wien-Bezug und organisiere Cartoon-Ausstellungen. Seit 2013 veranstalte ich außerdem die Indie-Buchmesse BuchQuartier, die momentan aber coronabedingt pausiert. Am meisten Spaß in meinem Arbeitsalltag machen mir aber unsere beiden Facebook-Seiten „Wien in leiwanden Grafiken“ und „Österreich in leiwanden Grafiken“, auf denen wir das Leben in Torten- und Balkendiagrammen satirisch kommentieren.

Cartoons sind Kunst, weil…?

Sie das Ergebnis eines kreativen Prozesses sind.

Wie erreichst du deine Ziele?

Indem ich nicht zu viel darüber nachdenke, sondern einfach loslege, wenn ich mich für etwas begeistern kann. Und mit sehr langen To-do-Listen.

Was sind deine Herausforderungen?

Da wir leider keine Subventionen erhalten, muss ich immer sehr auf die Verkaufbarkeit unserer Bücher achten. Trotzdem soll alles einen gewissen Anspruch haben, da es mir sonst keinen Spaß machen würde.

Was ist das Besondere an Cartoons?

Sie können helfen, etwas, worüber man sich zuvor geärgert hat, dann gelassener zu sehen, weil man darüber gelacht hat.

Cartoons können…?

Menschen zum Lachen und Nachdenken bringen.

Photo: Marlene Karpischek

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