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frame[o]ut 2022: Juste Un Mouvement

23.07.2022 bis 23.07.2022 - Hexenkessel

frame[o]ut 2022: Juste Un Mouvement

FREIER EINTRITT, FREIZEIT & OUTDOOR, FILM & DIGITALE KULTUR


Termin

Sa, 23.07.2022
21.00 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

Juli 2022
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FREILUFTKINO IM MQ

Jeden Fr & Sa ab Einbruch der Dunkelheit l MQ Haupthof und MQ Hof 8 bei der Boule-Bahn l Eintritt frei
Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Kunstfilm, Video, Experiment

Sa 23.07., 21h,
MQ Hof 8 bei der Boule-Bahn (bei Schlechtwetter in der Arena21)

Juste Un Mouvement

BE 2021, 111 min., Dokumentarfilm, OmeU
Regie: Vincent Meessen

Regie: Vincent Meessen
Kamera: Vincent Pinckaers
Schnitt: Simon Arazi
Ton: Laszlo Umbreit
Sound Design: Rémi Gérard
Musik: Wouter Vandenabeele, Bao Sissoko
Produktion: Genevieve De Bauw/Thank You & Good Night productions /Jubilee/Spectre productions/CBA /Magellan Films

In Anwesenheit von Djamila Grandits (Kuratorin)

Omar Bondin Diop, senegalesischer Aktivist der Linken und Studierender der Philosophie, ist involviert in die Proteste im Frankreich der 60er Jahre. In Jean Luc Godard’s LA CHINOISE spielt er 1967 die Rolle des Mao-Exegeten. 1969 wird Omar Blondin Diop auf Grund subversiver Tätigkeiten der Universität und in weiterer Folge Frankreichs verwiesen. In Dakar ist er Teil einer Bewegung die neokoloniale Abhängigkeiten und die frankophilen Politiken Léopold Sédar Senghors kritisiert. Diop stirbt vier Jahre später als politischer Gefangener unter widrigen Umständen im Gefängnis auf Gorée.

Fragmente von Biografie und Archive der Erinnerung zwischen Dakar, Nanterre und Peking. Gespräche mit Mistreiter*innen und Freund*innen, Portraits von Stadtbewohner*innen, Arbeiter*innen und Künstler*innen sowie die Stimmen, politischen Kämpfe und Visionen derer die linke Politik und die Kritik an neokolonialen Abhängigkeiten im Senegal weiterleben und -denken. Versatzstücke von Kinogeschichte, utopische Zwischenräume und künstlerische Aufarbeitung. Wie auch in LA CHINOISE werden revolutionäre Begehren und Utopien im Streben nach Gerechtigkeit ins Bild gerückt und (re)inszeniert.

Ein hybrides filmisches Gefüge in Schichten, lässt zwischen Archivaufnahmen, Interviews und inszenierten Szenerien politische, philosophische und ideologische Kontinuitäten, Widersprüche und Brüche sichtbar werden.

Vincent Meessen wurde 1971 in Baltimore (USA) geboren und lebt und arbeitet in Brüssel. Seine künstlerische und filmische Arbeit setzt sich zusammen aus Figuren, Gesten und Zeichen, die ein polemisches und sensibles Verhältnis zur Geschichtsschreibung und zur Verwestlichung der Vorstellungswelt aufrechterhalten. Er dezentriert und vervielfältigt Blicke und Perspektiven, um die vielfältigen Auswirkungen der kolonialen Moderne auf zeitgenössischen Subjektivitäten zu erkunden. Sowohl in seiner Arbeit als Künstler als auch als Filmemacher nutzt er gerne Verfahren der Zusammenarbeit, die die Autorität von Autor*innenschaft untergraben und die Intelligenz von Kollektiven betonen.

Foto/Still: © Vincent Meessen

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