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Ausstellung: Chalisée Naamani "Octogone"

28.01.2026 bis 06.04.2026 - Kunsthalle Wien

Ausstellung: Chalisée Naamani "Octogone"

KUNST


Chalisée Naamani, Who claims love?, 2025, Ausstellungsansicht Palais de Tokyo, 2025 Courtesy Ciaccia Levi, Paris/Milan, © Bildrecht, Wien 2026, Foto: Aurélien Mole Chalisée Naamani, Who claims love?, 2025, Ausstellungsansicht Palais de Tokyo, 2025 Courtesy Ciaccia Levi, Paris/Milan, © Bildrecht, Wien 2026, Foto: Aurélien Mole

Ausstellung: Chalisée Naamani "Octogone"

29.01. bis 06.04.

Eröffnung: Mi 28.01., 18.30h

Im Jänner wird eine Ausstellung mit neuen und aktuellen Skulpturen, Drucken und Textilarbeiten der französisch-iranischen Künstlerin Chalisée Naamani (geb. 1995, Paris) eröffnet. Naamani bezeichnet ihre Skulpturen als "Bildgewänder": Diese entstehen durch einen Prozess der Überlagerung und Collage von Bildern und Texten. Ausgehend von verschiedenen ornamentalen Traditionen innerhalb der dekorativen und bildenden Kunst, der Mode und der Populärkultur zitiert sie Details von Stoffen, Gemälden, persönlichen Fotografien, Bildern und Archivdokumenten aus dem Internet, um weiche Skulpturen zu schaffen, die oft die Form von Kleidung oder Accessoires annehmen. Die Werke beziehen sich häufig auf Freizeitbeschäftigungen, darunter eine Reihe von Fitnessaktivitäten (von Boxen bis hin zu Pferdesportarten). Auch Protestaktionen und politischer Widerstand sind ein wiederkehrendes Thema, beispielsweise die Bewegung "Frau, Leben, Freiheit", die 2022 im Iran als Reaktion auf den Tod von Mahsa Amini entstand. Der Titel der Ausstellung, "Octogone", bezieht sich auf eine geometrische Figur, die Taufkapellen der Renaissance mit Ringen, Boxen und Kampfsportarten verbindet: Naamani interpretiert den Ausstellungsraum als iranisches "Zurkhaneh" oder Gymnasium für "Varzesh-e Pahlavani" (traditionelle Leichtathletik und Kampfkunst) neu. Solche rituellen Praktiken haben ihren Ursprung in dem zoroastrischen Glauben, dass geistige und körperliche Stärke zur Steigerung der Spiritualität genutzt werden können. Die erste Einzelausstellung der Künstlerin außerhalb Frankreichs befasst sich mit den Themen Migration, Mutterschaft, Feminismus, Widerstand und Heimat.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit Palais de Tokyo, Paris organisiert.

Kunsthalle Wien

Öffnungszeiten

Mo:Geschlossen
Di-Mi:10 – 18h
Do:10 – 20h
Fr-So:10 – 18h

Kontakt

Museumsplatz 1,
A-1070 Wien 
Tel.: +43-1-52189-0
office@kunsthallewien.at
www.kunsthallewien.at

Öffnungszeiten Feiertage:
Mi 24.12.: Geschlossen, Do 25.12., 10 – 18h

 

 


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