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frame[o]ut 2022 - Freiluftkino im MQ

08.07.2022 bis 27.08.2022 - MQ Haupthof, Hexenkessel

frame[o]ut 2022 - Freiluftkino im MQ

FREIER EINTRITT, FREIZEIT & OUTDOOR, FILM & DIGITALE KULTUR


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FREILUFTKINO IM MQ

08.07. – 27.08.2022
Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Kunstfilm, Video, Experiment
Jeden Fr & Sa ab Einbruch der Dunkelheit l MQ Haupthof und MQ Hof 8 bei der Boule-Bahn,
Schlechtwetterlocation: Arena21
Eintritt frei

frameout.at

 

PROGRAMM


Fr 08.07., 21.30h, MQ Haupthof
Eröffnungsabend

Begrüßung: Bettina Leidl, Direktorin MQ; Martina Theininger, Leiterin Frame[o]ut und Lisa Heuschober, Programmleitung Frame[o]ut
The Hill Where Lionesses Roar
R: Luàna Bajrami, XK / FR 2021, Spielfilm, 83 min., OmeU


Im Hochsommer zwischen Aufbruchsstimmung und Lethargie warten die drei Freundinnen Qe, Li und Jeta in einem kleinen Dorf im Kosovo auf die Ergebnisse ihrer Hochschulbewerbungen. Während sie ausharren und die Sommerluft immer drückender wird, reden sie in nie fertig gebauten Häusern über die Zukunft und schweigen über die Gegenwart, zerschlagen Flaschen in leeren Swimmingpools und parodieren im Friseursalon jene Frauen, die ihr Leben lang im Dorf geblieben sind. Als sich die jungen Frauen mit den unüberwindbaren Grenzen ihres Heimatortes konfrontiert sehen, entscheiden sie, einen Schlussstrich zu ziehen und gründen eine räuberische Gang.
 

Sa 09.07., 21.30h, MQ Hof 8
Hungry Babies
Spielarten des performativen Musikvideos


Das Performance-Video ist die Königsdisziplin des Musikvideo-Genres. Den musikalischen Mainstream beherrschen in erster Linie reizlos choreographierte Arbeiten in Hochglanz-Settings ohne Zwischentöne oder Zufälligkeiten. Doch das Performance-Video kann viel mehr sein: Manifest, Anklage, Aufbegehren, Selbstermächtigung gegen Erwartungshaltungen und Repräsentationsschablonen. Die Einfachheit der Inszenierungen schafft Ausdrucksformen für gesellschaftliche und subjektive Stimmungen: 15 Videoarbeiten von 2003 bis 2021. Subversiv, explosiv, verwundbar, verspielt.
In Anwesenheit von Jessica Manstetten (Kuratorin)

 

Fr 15.07., 21.30h, MQ Haupthof
No Dancing Allowed
Das Q21 präsentiert das Programm von Bogomir Doringer zur Ausstellung „NO DANCING ALLOWED“


Das Filmprogramm präsentiert Arbeiten von den internationalen Künstler*innen und Kollektiven Yarema Malashchuk & Roman Khimei (Ukraine), Gabber Modus Operandi & Rimbawan Gerilya (Indonesien) und KAMVA Collective (Südafrika).
Im Zuge der Pandemie wurden das erste Mal in der jüngeren Geschichte die Bewegungsfreiheit sowie die Möglichkeiten für Zusammenkünfte eingeschränkt. Sich nicht frei bewegen zu dürfen, ist gleichbedeutend damit, Freiheit nicht ausdrücken zu können. Nachdem Regierungen weltweit strikte Regeln beschlos-sen und Tanzen als gefährlich eingestuft wurde, führte das kollektive Bedürfnis nach Tanz zu zahlreichen alternativen Aktionen: von Tanzevents auf Zoom- und Virtual-Reality-Platt-formen bis hin zu „Unmute Us“-Protesten in den Niederlanden, die sich gegen die Schließung von Clubs und Festivals einsetzten, während Sport- und andere Veranstaltungen erlaubt waren. „No Dancing Allowed“ (22.06. bis 20.11.2022) verdeutlicht, wie Tanz Gemeinschaften vereinen oder verändern kann und wie restriktive Gesetze zu kreativen Lösungen führen können, wenn Menschen Wege finden, sich zu bewegen, egal wie, gemeinsam oder allein.
In Anwesenheit von Bogomir Doringer (Kurator und Künstler)

 

Sa 16.07., 21.30h, MQ Haupthof
TikTok, Boom.
R: Shalini Kantayya, USA 2022, 90 min, Dokumentarfilm, EOF
mit Spencer X, Deja Foxx, Feroza Aziz u.a


Die über zwei Billionen Mal heruntergeladene App TikTok ist derzeit größer als Facebook, Twitter oder Instagram. Das Social- Media-Phänomen mit Sitz in China bringt täglich Influencer*innen hervor. Was bedeutet es, dass Millionen von Menschen sehr viel Zeit damit verbringen, in ein digitales Wirrsal von Inhalten einzutauchen? Wie ist der Content bei TikTok reguliert? Was geschieht mit den freiwillig gespendeten Daten und dem Verhältnis zu Fakten der lustigsten, buntesten und am egozentrischsten Heimvideo-Generation aller Zeiten?
In Anwesenheit von Martina Theininger (Frame[o]ut Leitung)

 

Fr 22.07., 21h, MQ Haupthof
Verschwinden / Izginjanje
R: Andrina Mračnikar, AT 2022, Dokumentarfilm, 99 min., OmeU

In Südkärnten sprachen vor 1910 cirka neunzig Prozent aller Bewohner*innen Slowenisch, heute ist es durchschnittlich ein einstelliger Prozentsatz. Andrina Mračnikar formuliert in ihrem essayistischen Dokumentarfilm auf persönliche Weise eine hoch politische Dringlichkeit: Was passiert, wenn einem die Mutter-sprache im Alltag genommen wird? Was muss die Politik tun, um dem Verschwinden einer Sprache, deren Schutz in der Verfas-sung festgeschrieben ist, entgegenzuwirken? (Diagonale)
In Anwesenheit von Filmemacherin Andrina Mračnikar und Lisa Heuschober (Kuratorin)

 

Sa 23.07., 21h, MQ Hof 8
Juste Un Mouvement
R: Vincent Meessen, BE 2021, Dokumentarfilm, 111 min., OmeU

Omar Bondin Diop ist involviert in die Proteste im Frankreich der 60er-Jahre. In Godard’s LA CHINOISE spielt er 1967 die Rolle des Mao-Exegeten. 1973 stirbt er als politischer Gefangener unter widrigen Umständen im Gefängnis. Fragmente von Biografie und Archive der Erinnerung zwischen Dakar, Nanterre und Peking. Stimmen und politische Kämpfe derer, die die Kritik an neokoloni-alen Abhängigkeiten im Senegal weiterleben. Versatzstücke von Kinogeschichte und utopische Zwischenräume. Im Bild - revolutionäres Begehren im Streben nach Gerechtigkeit.
In Anwesenheit von Djamila Grandits (Kuratorin)

 

Fr 29.07., 21h, MQ Hautphof
Medusa
R: Anita Rocha da Silveira, BR 2021, Spielfilm, 127 min., OmeU

Maskiert zieht eine Gruppe junger Frauen los, um Selbstjustiz an anderen jungen Frauen zu üben, die nicht in ihr Weltbild passen. Ein Weltbild, geprägt von harten religiösen und konservativen Grenzen. Queerness hat hier keinen Platz. Doch Mariana, Teil der Gruppe, beginnt die gemeinsame Praxis und Einstellung zu hinterfragen und macht dabei unerwartete Entdeckungen. Eine Mischung aus Horror und Satire über das Erstarken evangelikaler, konservativer und antifeministischer Kräfte in Brasilien.
In Anwesenheit von Valentina Duelli (Kuratorin)

 

Sa 30.07., 21h, MQ Hof 8
Kurzfilmprogramm: On Personal Archives And Images Traveling In Time

Smells / Olores
R: Alba Esquinas, ES 2022, Kurzfilm, 10 min., OmeU

I Am Trying To Remember / Saei Mikonam faramoush nako nam (منکن شومارف منکیم یعس)
R: Pegah Ahangarani, IR / CZ 2021, Kurzfilm, 15 min., OmeU

How Do You Measure A Year?
R: Jay Rosenblatt, US 2021, Kurzfilm, 29 min., OF Englisch

Invisible Hands
R: Lia Sudermann, Simon Nagy, AT 2022, Kurzfilm, 12 min., OmeU

In Homemovies, Amateurfilmen und alten Fotoalben findet sich Vergessenes, Verdrängtes, Geliebtes: Bilder des Alltäglichen rufen Erinnerungen hervor, bewahren, konstruieren und entlarven sie. Vier Filme widmen sich persönlichen Archiven, die durch ihre Zuordnung zum Privaten oft unzugänglich oder aufgrund ihrer Bruchstückhaftigkeit unerzählt bleiben. Dabei sind es in den Filmen oft genau die Lücken, die zu erzählen beginnen – von dem, was uns im Bild verborgen bleibt.
In Anwesenheit der Filmemacher*innen Lia Sudermann und Simon Nagy (Invisible Hands), Martina Genetti (Kuratorin) und Lisa Heuschober (Kuratorin)

 

Fr 05.08., 21h, MQ Haupthof
The Fallen Idol
R: Carol Reed, GB 1948, 95 min, Spielfilm, OF Englisch
Mit Richardson, Michèle Morgan, Bobby Henrey u.a.

Philippe, der kleine Sohn eines Botschafters in London, bleibt einige Tage allein mit dem Butler Baines. Philippe hängt an Baines und verehrt den korrekten und humorvollen Mann, der Philippe mit abenteuerlichen Geschichten begeistert. Doch Baines war nie Löwenbändiger oder Spion. Vielmehr führt er eine unglückliche Ehe und hat eine Affäre. Als Philippe in das echte Leben von Baines hineingezogen wird, entstehen äußerst verhängnisvolle Verwicklungen, die das Kind allein meistern muss.
In Anwesenheit von Martina Theininger (frame[o]ut Leitung)

 

Sa 06.08., 20.30h, MQ Haupthof
A Night with Afro Rainbow Austria

 

Ìfé
R: Uyaiedu Ikpe-Etim, NG 2020, Kurzfilm, 38 min, OmeU

I Am Samuel
R: Pete Murimi, KE / UK / DE / US / NL / CA / ZA 2020, Spielfilm 69 min, OmeU

Afro Rainbow Austria (ARA) is the first organization established by and for African LGBTQI+ in Austria. ARA is aimed at suppor-ting and promoting the visibility of queer Africans by creating a communicative and interactive platform. ÌFÉ (2020, Uyaiedu Ikpe-Etim) and I AM SAMUEL (2020, Pete Murimi) are two films that sheds light on queer African love and resistance. The films also touch on the deeply engraved aftermath of colonialism and the continuous struggles of queer African folks existing in systems, societies, and countries that are violent towards them and their queerness.
Audio Visual Dj set by Mzamo

 

Fr 12.08., 21h, MQ Haupthof
Kelti
R: Milica Tomović, RS 2021, 106 Min, Spielfilm, OmeU
Mit: Mit Dubravka Kovjanić, Stefan Trifunović, Katarina Dimić, Anja Ðorðević

Serbien, Winter 1993. Al Pacino, Hornbrillen und die Teenage Mutant Ninja Turtles auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren. Marijana und ihr Mann bereiten den Kindergeburtstag ihrer Tochter vor. Wie der Film, so nimmt auch die Party keinen Standardverlauf: Während die Kinder nach Kuchen rufen, braut sich auch für die erwachsenen Gäste eine Party zusammen. Aus absurd witzigen Aneinanderkettungen von Ankünften, Dramen, Flirts, Streitereien, Zärtlichkeiten und sonstigen Pubertätsanfällen (bei allen Altersgruppen) baut Milica Tomović eine Zeitkapsel und begleitet Marijana durch alle Rollen, die einer Frau nur zugeschrieben werden können.

 

Sa 13.08., 21h, MQ Hof 8
The Gig Is Up
R: Shannon Walsh, CAN 2021, Dokumentarfilm, 88 min., OF Englisch

Die Lieferung von Essen, Mitfahrgelegenheiten, Dating Möglich-keiten oder Datenevaluierungen – bei UBER, Amazon und anderen sind rasch und leicht Aufgaben gegen Bezahlung zu finden. Durch das Versprechen von flexiblen Arbeitszeiten, Unabhängigkeit und Kontrolle über die Einnahmen, sind Arbeitnehmer*innen auf der ganzen Welt angezogen. Ein System, das mehr Freiheit und Selbstbestimmung ermöglichen könnte. Doch wie sieht die Arbeitswelt der Protagonist*innen in Wirklich-keit aus? Können Kosument*innen heute noch ohne „Ghost-Workers“ auskommen?In Anwesenheit von Laura Vogel (Department für Arbeitswissen-schaft und Organisation, TU Wien), Martina Theininger (frame[o]ut Leitung)

 

Fr 19.08., 21h, MQ Haupthof
SUMMER OF SOUL (... OR, WHEN THE REVOLUTION COULD NOT BE TELEVISED)
R: Questlove, USA 2021, Dokumentarfilm, 118 min., OmeU

In seinem Debütfilm zeigt The Roots Musiker Questlove bisher verschollenes Material eines Musikfestivals, dass neben dem gleichzeitig stattfindenden Woodstock drohte in Vergessenheit zu geraten. Das Harlem Cultural Festival 1968 wird als das schwarze Woodstock gefeiert und war ein Statement für friedliche Selbstbehauptung und die verbindende Kraft der Musik in einer von Rassismus gespaltenen Gesellschaft.

 

Sa 20.08., 21h, MQ Hof 8
A Tale Of Love And Desire
R: Leyla Bouzid, FR 2021, 103 min, Spielfilm, OmeU

Mit Sami Outalbali, Zbeida Belhajamor, Diong-Kéba Tacu, Aurélia Petit

Ahmed, Sohn algerischer Geflüchteter, der an der Pariser Sorbonne Literatur studiert, ist verunsichert und errötet, als er Farah sieht – eine aufgeschlossene und gefährlich coole Tunesierin, mit der er einige Kurse teilt. Die Suche nach Literatur für ihren Arabischkurs überbrückt die lange Kluft zwischen ihnen. Doch als sie dabei auf ein erotisches Buch stoßen, prallen ihre Vorstellungen aufeinander. In sinnlichen wie schüchternen Bildern erkundet Regisseurin Leyla Bouzid die zwei komplexen Charaktere und eröffnet die Zwischenräume von Liebe, Sex, Kultur und Kunst.

 

Fr 26.08., 21h, MQ Haupthof
Moon, 66 Questions
R: Jacqueline Lentzou, GR / FR 2021, Spielfilm, 108 min, OmeU
Mit Sofia Kokkali, Vassilis Kanakis, Alexandros Vardaxoglou, Angeliki Papoulia, Argyris Xafis, Niki Papandreou

Als Einzelkind ist Artemis plötzlich allein für die Betreuung ihres erkrankten Vaters Paris verantwortlich. Nach Jahren der Abwesenheit kehrt sie dafür in ihre Heimat zurück und muss sich mit jener Entfremdung konfrontieren, die sie Paris gegenüber ihr ganzen Leben empfand. „Moon, 66 Questions" stellt sich als Film über „die Liebe, die Bewegung, das Fließen (und deren Abwesenheit)“ vor und ist genau das: eine zärtliche Geschichte über die Gleichzeitigkeit von Veränderung und Stillstand, Nähe und Distanz, Sehnsucht und Abneigung, Sonne und Mond.

 

Sa 27.08., 21h, MQ Hof 8
Programm: Terra Femme

…A Response
R: Anahita Asadifar, AT 2021, Kurzfilm, 5 min., OF Englisch

Terra Femme
R: Courtney Stephens, US 2021, Dokumentarfilm. 62 min., OF Englisch

In Amateurvideos von Frauen aus den 1920-50er-Jahren begibt sich „TERRA FEMME“ auf die Suche nach Blickregimen. Essayis-tisch und spekulativ breiten sich die Archive und Geschichten jener aus, denen es möglich war zu reisen und filmisch zu dokumentieren. Das Material verweist auf das fortwährende Erbe patriarchaler Gewalt und fragt: Wer sieht, wer wird gesehen? Auch der Kurzfilm „...A Response“ greift auf Found Footage zurück: Ausschnitte feministischer Pionierinnen fügen sich zu einem neuen Gespräch, das die Rolle der Erzählenden hinterfragt. In Anwesenheit von Filmemacherin Anahita Asadifar (... A Response), Martina Genetti (Kuratorin) und Lisa Heuschober (Kuratorin)

 

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