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Wer hat meinen Vater umgebracht - ABGESAGT!

07.02.2020 bis 11.03.2020 - Halle E+G

Wer hat meinen Vater umgebracht - ABGESAGT!

TANZ/PERFORMANCE/MUSIK


Vergangene Termine

Mi, 11.03.2020
19.30 Uhr
So, 23.02.2020
15.00 Uhr
So, 23.02.2020
19.30 Uhr
Mo, 17.02.2020
19.30 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

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Coronavirus
(SARS-CoV-2)

Aufgrund des Erlasses des Bundesministeriums sind alle Vorstellungen des Volkstheaters in der Halle E ab sofort und bis auf Weiteres abgesagt. 
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nach dem Buch von Édouard Louis

mit Motiven aus Das Ende von Eddy von Édouard Louis
Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

Regie Christina Rast

Bühnenbearbeitung von Christina Rast und Heike Müller-Merten

„Wenn dies ein Theatertext wäre, müsste er mit den folgenden Worten beginnen: Ein Vater und ein Sohn befinden sich in einigen Metern Abstand zueinander in einem großen, weitläufigen und leeren Raum …“

Dieses Szenario eröffnet Édouard Louis’ jüngste autobiografische Auseinandersetzung mit seinem Vater, in der er gleichsam Abbitte leistet für die wütenden Angriffe fünf Jahre zuvor. Da hatte Louis in seinem vielbeachteten Debütroman Das Ende von Eddy so ziemlich alles attackiert, was ihm qua Geburt umgehängt wurde: Herkunft, Milieu, Werte.
Der Sohn will gesehen werden. Aber das Auge des Vaters meidet seinen Anblick. Der Sohn ist im Begriff, Grenzen zu überschreiten – hin zum Weiblichen, Schwulen, Gebildeten, und das macht ihn für den Vater zum Störfall. Der Sohn wird die ganze Jugend über hoffen, der Vater würde verschwinden. Jetzt, als Erwachsener, ist er auf der Suche nach ihm. Und nach den Ursachen für dessen Zerstörung. Aus der schmerzhaften Erinnerung an eine Kindheit, die von Armut, toxischer Männlichkeit, Homophobie und Bildungsferne geprägt ist, getrieben von der Scham über die proletarische Herkunft, gelingt dem jungen Intellektuellen der Perspektivenwechsel. Édouard Louis verhandelt das individuelle Schicksal seines Vaters als gesellschaftliches Phänomen. Indem er anerkennt, dass die Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Klasse nicht nur für seinen Vater ein Urteil bedeutet, kann der Sohn die Opferrolle verlassen und wird zum Ankläger.
Die im deutschsprachigen Raum inszenierende Schweizer Regisseurin Christina Rast wurde in Österreich bekannt mit den Grazer Uraufführungen Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals und Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend von Oliver Kluck. Große Beachtung fand auch ihre Adaption des Wende-Romans von Peter Richter 89/90 am Staatsschauspiel Dresden.

Halle E+G

Kontakt

Halle E + G BetriebsgesmbH
Museumsplatz 1, A-1070 Wien
Tel.: +43 1 524 33 21-0
office@halleneg.at
www.halleneg.at


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