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Scores#2: What Escapes

01.12.2010 bis 04.12.2010

Scores#2: What Escapes

TANZ/PERFORMANCE/MUSIK


Scores#2: What Escapes Scores#2: What Escapes

Vergangene Termine

Sa, 04.12.2010
Fr, 03.12.2010
Do, 02.12.2010
Mi, 01.12.2010

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Tage mit Vorstellung

Dezember 2010
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Scores#2: What Escapes
Künstlerisch-theoretischer Parcours

Datum: 01.12. bis 04.12.
Ort: Tanzquartier / Studios und Halle G

SCORES No2: What escapes wendet sich an das, was sich in unseren Augenwinkeln, in den Körper-Falten undan den Rändern der Bewegung einnistet und sich dem ersten Blick entzieht. Wenn Zufall, Dilletantismus und die Lust am Experimentieren ins Spiel kommen, Improvisation die Strukturen der Komposition herausfordert, wenn Gesten oder Bewegungen schon Gewesenes übermalen und noch nicht Erlangtes entwerfen, wenn Formate und Disziplinen ineinanderfließen, dann entfaltet das Choreografische in den sich auftuenden, aufgerauten Raumen ein anderes Potential: Mehr fiktiver Entwurf von Potentialitäten als festschreibenderAkt, bringt es unsere Wahrnehmung und Gewissheiten in Aufruhr und zeigt sich als ein Modus der Begegnung, der seine künstlerischen aber auch sozialen und gemeinschaftlichen Möglichkeiten jenseits von Plänen, Projekten, Kontrolle und Archivierung entfaltet - und eben darin immer wieder neue Welten erschafft.

Vom radikalen Gedanken des Abrisses oder Bruchs mit alten Gewohnheiten, Institutionen und Modi zu einem vorsichtigeren Traum vom Durchschlüpfen von Barrieren, die zur Vermittlung unserer Begegnung mit Kunst errichtet wurden, eröffnet die Idee des Entkommens - des Ausbrechens, des Übertretens, des Sich-Treiben-Lassens oder auf andere Weise des Grenzen-Überwindens - einen besonderen Blick auf Fragen des zeitgenössischen Tanzes, der Performance und der Kunst. Neben dem Versuch, Arbeiten zu schaffen, die sich den Regeln und Gewohnheiten der Repräsentation und des Konsums - in denen und durch die sie wiederum selbst entstanden sind und gelesen werden - entziehen oder sie kritisieren, bemühen sich die KünstlerInnen, ihr Tun in einem sinnvollen Kontext (der institutionellen Rahmungen oder Begrenzungen entkommt oder sich diesen wiedersetzt). All dies sind Hinweise auf die Möglichkeiten und die Dynamik, die im Moment des Bruchs liegen.

In verschiedenen Formaten - Performances, Dialogen, Forschungsskizzen und work-in-progress-Präsentationen, Lectures und einem Mini-Marathon von Statements, Fragen und Events - sowie in verschiedenen Medien bringt What Escapes KünstlerInnen, AutorInnen und DenkerInnen zusammen, deren Arbeiten sich diesem Gedanken auf verschiedene Weises annähern. Von KünstlerInnen, die außerhalb der traditionellen institutionellen Rahmenbedingungen und Strukturen zu arbeiten suchen, zu jenen, die den Grenzen ihres gewählten Mediums entwischen wollen indem sie ihr Werk in Kunst, Tanz und Performance aufbrechen, knacken oder erweitern bis sich aus den Formen neue Möglichkeiten und Ausdrucksweisen ergeben. What Escapes weist auch auf die Prozesse unwillkürlichen Ausdrucks hin: auf jene Art von Zeichen, die den Künstlern und ihrer Arbeit ungewollt entkommen, oder zu den Prozessen des Entgleitens, in denen sich Absichten und Wünsche - von Künstlern, Institutionen und Publikum - offenbaren.

www.tqw.at

(c) Tim Etchells

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