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No Dancing Allowed

No Dancing Allowed

Eröffnung

Di 21.06., 19h

Zeitraum

22.06. – 20.11.2022

Öffnungszeiten

Di-So 13-19h

Eintritt

frei

Wie wir tanzen, spiegelt seit jeher sozialpolitische Veränderungen und Auseinandersetzungen wider. Im Laufe der Geschichte wurden kollektive Bindungen und Gemeinschaften durch soziales und performatives Tanzen und Nachtleben geschaffen: von der Subkultur zum Mainstream, von Ballsälen zu Street Parades, Festivals, Clubs und illegalen Rave-Partys. Tanz ist ein wichtiges Ausdrucksmittel für die Jugend und wurde in Krisenzeiten eingesetzt, um Menschen zu vereinen oder zu heilen. Der Tanz ist eine rituelle Praxis, die auch in den schwierigsten Zeiten nicht in Vergessenheit gerat. Neben verschiedenen sozialen Aufgaben bleibt der Tanz als gemeinsames Kulturerbe eine Praxis der ungehinderten Bewegungsfreiheit – und eine Form des Protests. Vor COVID-19 zeigte sich die gesellschaftspolitische Bedeutung des Tanzes weltweit, zum Beispiel als Ausdruck der antifaschistischen Bewegung, als Frauen- und LGBTQ-Empowerment oder als Protest gegen Gentrifizierung.

„No Dancing Allowed“ beschäftigt sich mit Beziehungen zwischen Körper, Bewegung und Raum, untersucht damit in Verbindung stehende Praktiken. Die von Bogomir Doringer kuratierte Ausstellung folgt seiner Idee eines „Tanzes der Dringlichkeit“, der in Zeiten persönlicher und kollektiver Krisen aus Emotionen entsteht, um dem/der Einzelnen und den Gemeinschaften Kraft zu geben. Durch die soziale Entfremdung sammeln sich in unseren Körpern Ängste, Trauer, Unsicherheit, Langeweile, Isolation und Einsamkeit, während es kaum kulturelle Angebote gibt, die uns bei der Bewältigung dadurch verursachter Gesundheitsprobleme und kollektiver Traumata helfen konnten. Wo findet Bewegung statt, wenn sie verboten ist? Wie haben die jüngsten Einschränkungen die Art und Weise verändert, wie wir uns bewegen?

Kuratiert von Bogomir Doringer mit Arbeiten von Authentically Plastic* & Keith Zenga King, Colectivo LASTESIS, Nick Coutsier, Federica Dauri* & Ivan Neri, Jeremy Deller, EMIRHAKIN*, Escape 010101 | Yannet Vilela & Jesper Frederiksen, Lucia Fernandez Santoro*, Gabber Modus Operandi & Rimbawan Gerilya, KAMVA Collective* | Chris Kets & Amílcar Patel, Adriana Knouf, Vera Logdanidi*, Luiz Felipe Lucas*, Yarema Malashchuk & Roman Himey, Clémence Mira*, Ania Nowak*, Nude Robot, Nyege Nyege, OTION*, Natalia Papaeva*, Julius Pristauz, Shanghai Community Radio, Anton Shebetko*, Space of Urgency* & Jan Beddegenoodts, Spiral Tribe | Mark Angelo Harrison*, Maša Stanić, Paula Strunden, Olga Udovenko (Udda)*, United We Stream,  Bambi van Balen | TOOLS FOR ACTION, Liam Young, #FreeBritney ua.

*Q21 Artist-in-Residence

Bild © Clémence Mira

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