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Bernadette Wolbring

Bernadette Wolbring

Bereich: Fotografie

Advances In Discreet Modifications, Collages, Kodak Carousel slide projector, 2016, Kunstlager Wagenhalle, Stuttgart, © Bernadette Wolbring

abc, 8mm film, cue-marks, looped, 2015, Konsthall C, Stockholm, © Bernadette Wolbring

Oh, Carl!, floorpiece incorporating tiles, tile crosses, cushions, record player, film projector, 2015, Konsthall C, Stockholm, © Bernadette Wolbring

Oh, Carl!, floorpiece, detail, 2015, Konsthall C, Stockholm, © Bernadette Wolbring

abc / Oh, Carl!, 2015, Konsthall C, Stockholm, © Bernadette Wolbring

Atlas Shivers, Installation with taxidermy, ribbon, ping pong ball, darts, razor blades, bananas, whistle, 2014, TAUT, Stuttgart, © Bernadette Wolbring

Key Facts

Nationalität

Deutschland

Bereich

Fotografie

Wohnort

Stockholm (SWE), Stuttgart

Empfehlende Institution

EIKON

Zeitraum

Dezember 2016 - Jänner 2017

Bernadette Wolbring (*1975) lebt und arbeitet in Stockholm und Stuttgart. Sie arbeitet interdisziplinär, ihre Projekte nehmen die Form von Fotografie, Film, Keramik, Installation und Druckgrafik an und haben oftmals gefundenes Material als Ausgangspunkt. Durch Gesten der Appropriation und Rekontextualisierung untersucht Wolbring, wie soziale Strukturen geformt und Normen konstituiert werden.

Abstraktion ist dabei ein zentrales Element – nicht nur zur Vereinfachung komplexer Sachverhalte, sondern auch zur Nachahmung von wissenschaftlichen Autoritätsansprüchen und, letztlich, um eine alternative Ästhetik zu entwickeln, die eine offenere Lesart erlaubt.

Wolbring reist in die Vergangenheit um die Zukunft zu formen: In ihrer künstlerischen Praxis ruft sie oftmals kulturelle Errungenschaften in Erinnerung, die von der Kulturgeschichte vernachlässigt oder übersehen wurden.

Bernadette Wolbring studierte an der Slade School of Fine Art, London am Royal Institute of Art, Stockholm und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart. Als peekaboo! (in Zusammenarbeit mit Lisa Biedlingmaier) erweitert sie ihre künstlerische Praxis um kuratorische Formate.

Ausstellungen (Auswahl)

2015 Pattern Recognition, Konsthall C, Stockholm, Sweden
2015 Foundation for Freckles, Kunstlager & TAUT, Wagenhallen, Stuttgart *
2015 Lose Bande, Städtische Galerie Offenburg
2014 Artisterium VII, Tbilisi International Contemporary Art Exhibition, Georgian National Museum, Tiblisi, Georgia
2014 Minimale II, Alpineum Produzentengalerie, Luzern, Switzerland
2014 Artist Talk: peekaboo!, Württembergischen Kunstverein, Stuttgart
2014 About Glass Ceilings and Sticky Floors, Kunstlager, Wagenhallen, Stuttgart
2014 Welde Art Prize – A Retrospective, Stadtgalerie Mannheim
2014 Das Nahe und die Ferne – Fotografie und Raum, Künstlerhaus Dortmund
2013 Wagenhallen außer Haus, Städtische Galerie Backnang
2011 Young German Art, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
2011 De kamer, Oberwelt, Stuttgart
2011 Horror Vacui, Bildkultur, Stuttgart

Organisatorische Tätigkeiten
2016 Organisation der Ausstellung Refine all Pores
2014 Organisation der Ausstellung Foundation for Freckles
2014 Organisation der Ausstellung About Glass Ceilings and Sticky Floors im Kunstlager, Kunstverein Nordbahnhof, Stuttgart. Organisiert als Teil des Kuratoren-Duos peekaboo! mit KünstlerInnen aus Deutschland, Schweden und Schweiz
2014 Artist Talk im Württembergischen Kunstverein
2011 Organisation der Ausstellung Pixelrausch – Analoge vs. Digitale Fotografie mit Studierenden der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Stuttgart
2001/02 Herausgeberin der Zeitschrift 4:28
2000 Organisation eines Symposiums im Rahmen von proto-academy an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Lehrtätigkeiten
WS 2015/16 Präsentation meiner kuratorischen und künstlerischen Projekte, am Postgraduiertenstudiengang Curatorial Studies, ZHdK, Zürich, Schweiz
SS 2014 Workshop: Cutting Edges – das Medium Collage in der zeitgenössischen Kunst; Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Stuttgart
2009-2013 Dozentin für Fotografie an der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Stuttgart

Bernadette Wolbring

Projektinfo

Während meines Aufenthalts im MuseumsQuartier Wien werde ich in Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen (u.a. EIKON, Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, Akademie der Bildenden Künste Wien) mein forschungsbasiertes Publikationsprojekt Advances in Discreet Modifications weiterentwickeln. In dieser Poster-Publikation beschäftige ich mich am Beispiel des Hormons Testosteron mit dem medizinischen Blick (Michel Foucault) und damit, wie Vorstellungen von Geschlecht in die Wissenschaft hineinspielen.
Wie werden durch Eingriffe am Körper gesellschaftliche Strukturen geformt? Wie werden Normen konstituiert und die Abweichung von diesen gemessen? Wie wird im medizinischen Bereich Fotografie und Abstraktion eingesetzt, um Objektivität zu simulieren? Welche Möglichkeiten eröffnet Abstraktion in der Fotografie, um Genderbinaritäten zu umgehen und eine offenere Leserart zu eröffnen?

Dokumentation

I was extremley happy to have been given the chance to stay in Vienna during the winter months as in Stockholm, the city I have chosen to live in, there is not much daylight around this time of the year. But it was not only my bright studio with the bamboo forest that made my stay very enjoyable.For me, also, the concept of Museumsquartier as a space to exchange ideas and resources with other cultural producers really worked perfectly well. I was working with more than one of the institutions on site and in addition to that exchanged ideas, books, ice skates, translation work and photographic equipment with my fellow residents. I am optimistic that this exchange might continue with one or the other through joint projects. I had stimulating conversations with the employees of EIKON – I was even asked to design the cover of the next issue, which contains a feature on my work (“Political Potentials of Abstraction“ by Veronika Rudorfer). RIAT let me use their space for a photoshooting and the security guards always had a screwdriver on stock when I needed one. The structure of Museumsquartier and the openness of the residents made me produce work very smoothly. My contacts didn´t end there: The external institutions that I came to do research with were interesting, but particularly enriching was the collaboration I started with the amazing dancer/choreographer Elisabeth Ward.

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