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THE STASH beyond collectables. Licht- und Installationskunst

Feature

THE STASH beyond collectables. Licht- und Installationskunst

Q21 Backstage: Im THE STASH konzentriert sich alles, was seit 2002 vom Licht- und Installationskünstler Martin Markeli realisiert und gesammelt wurde. Es ist jener Raum, der die unterschiedlichen Phasen der künstlerischen Auseinandersetzung einfängt und als Zugang zu seiner Vorstellungswelt verstanden werden kann.

Zu dieser gehören elektrische Autorennbahnen, Miniaturfiguren als auch Lichtinstallationen. Hier entstehen aber auch jene Ideen, die nach außen getragen werden, den öffentlichen Raum verändern und neue Erfahrungen zwischen Objekt, Menschen und Raum erlauben.

Interview mit Martin Markeli

Wer bist du?

Ich verstehe mich als Künstler und Sammler von Miniaturen, die ich zu einem Gesamtkunstwerk verarbeite. Meine Arbeiten entstehen durch einen spielerischen Zugang. Ähnlich wie Jonathan Meese sehe auch ich Kunst als eine Form des Spielens - „Kunst ist das Kind in dir!“.

Seit wann ist THE STASH beyond collectables Teil des Q21/MQ?

Seit 2002 arbeite ich abwechselnd in Wien und Miami. In THE STASH verarbeite ich meine Eindrücke und Ideen aus diesen beiden Welten, es ist der Ort für meinen kreativen Output.

Was macht ein Licht- und Installationskünstler?

Licht ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeiten, ich spiele gerne mit dessen Wirkung auf Räume, Formen und Menschen. Es verändert die Wahrnehmung meiner Installationen. Gesamtkunstwerke, wie beispielsweise meine Rennbahnen, entstehen.

Welche Bedeutung hat der Name THE STASH beyond collectables?

Wörtlich übersetzt ist es „das Lager“ abseits der zentralen Häuser des MQ. Ich sehe es als eine Art Mikrokosmos, indem ich unabhängig agieren und meine künstlerischen Ausdrucksformen ausleben kann. Von hier aus bewege ich mich auf den öffentlichen Raum zu und verändere ihn durch den Einsatz meiner (bespielbaren) Installationen.

Haben auch Autorennbahnen einen kulturellen Wert?

Ja, definitiv! Unsere Gesellschaft ist ja vollkommen auf die Fortbewegung mit dem Auto ausgerichtet. Meine Rennbahn-Objekte versuchen diese Schnelligkeit, den Wettbewerb und überhaupt den Auto-Fetisch, der als Symbol des Fortschritts oft verstanden wird, widerzuspiegeln und sinnlich erfahrbar zu machen.

Wo wird deine Arbeit erlebbar?

Man kann mich an „Open Studio Days“ direkt im THE STASH besuchen. Im Sommer bei „Aquadrome“, im Winter beim „Winter Race“ - beides im Haupthof MQ. Ansonsten bei diversen Kunstmessen im In- und Ausland, Galerien und ähnlichen Ausstellungsräumen.

© Markus Oberndorfer

Events im Juni

Aquadrome © Martin Markeli

Aquadrome
Datum:
bis So 28.08., jeden Sa, So & Fei, 14-18h
Ort: Wasserbecken im MQ Haupthof

Auch dieses Jahr inszeniert der Licht- und Installationskünstler Martin Markeli das MQ Wasserbecken zu einer Inselwelt, die experimentell mit diversen Schwimmobjekten von Besucher*innen erkundet werden kann. Das Aquadrome ist eine temporäre Installation, die den Besucher*innen die Gelegenheit bietet über einen analogen Zugang das Navigieren und Koordinieren zu vermitteln. Im Zentrum steht die Interaktion mittels selbstgebauter Schwimmobjekte (Boote), der Besucher*innen und des Künstlers.

© Martin Markeli

Open Studio Day
Datum:
Fr 10.06., 17-21h
Exhibit 4 SOME CANDY / Race the Track
Ort:THE STASH beyond collectables
Um Anmeldung wird gebeten: office@martinmarkeli.com

Beim Open Studio Day gewährt der Künstler nicht nur Einblick in sein Atelier, man kann seine Installationen auch aktiv bespielen.
Geprägt ist Martin Markeli von jener Zeit, in der die Modellautorennbahn Einzug in die Wohlstandsgesellschaft der 1970er Jahre fand, das Auto als Statussymbol für Groß und Klein. So dient die Rennbahn als Projektionsfläche für die Wahrnehmung einer Gesellschaft, die auf Schnelligkeit und Wettkampf ausgerichtet ist. Diese Aspekte greift der Künstler in seiner Objektinszenierung auf. Er präsentiert sie in einer Landschaft mit schnellen Autos und verschiedenen Symbolfiguren aus der Konsumwelt. Die künstlerische Auseinandersetzung findet mit der Szene beziehungsweise der Arena von Autorennen statt. Alle Sinne der Betrachtenden sollen angeregt werden. Im Zentrum steht die Interaktion zwischen Kunstwerk und Publikum, welche durch einen spielerischen Zugang hergestellt wird. 

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