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Alfredo Barsuglia: Das letzte Haus | The Last Human Habitat

21.11.2022 bis 27.01.2023 - MQ ART BOX
Veranstalter: Q21

Alfredo Barsuglia: Das letzte Haus | The Last Human Habitat

FREIER EINTRITT, KUNST


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Eröffnung: Mo 21.11., 18.30h

Alfredo Barsuglia installiert ein kleines aus Versatzstücken alter Abbruchhäuser zusammengesetztes Haus mit rotem Giebeldach. Verwittertes Holz, Fenster, eine Dachrinne, ein Kaminrohr, Lampen etc. sind die Materialen, die er wiederverwertet und als Hausmodul wie in einem musealen Display im öffentlichen Raum des MuseumsQuartier Wien inszeniert. Nach außen hin erscheint das Haus roh und alt, der Innenraum jedoch wirkt durch einen hellblauen Anstrich reinlich, fast steril. Das Haus leuchtet von innen, eine viel zu kleine Tür steht leicht offen, wodurch der Eindruck entsteht es sei bewohnt, aber es ist verlassen.

Alfredo Barsuglia legt zahlreiche Spuren entlang dystopischer Narrative, die wie Trigger wirken, sich jedoch nicht eindeutig enträtseln lassen. So platziert er an der Hausfassade einen übervollen Briefkasten, aus dem u.a. Infoblätter zum Klimawandel herausquellen, verweist über einen Hundenapf auf die Hausbewachungsfunktion von Hunden, positioniert im Innenraum eine Zimmerpflanze und eine Pistole. Das Szenario changiert zwischen Bedrohung, Ungewissheit und Unheimlichkeit – was ist passiert, wo sind die Bewohner:innen des Hauses? Endzeitstimmung liegt in der Luft.

Alfredo Barsuglias Setting verweist sowohl auf ein museales Ausstellungsobjekt und dessen Bewahren in einer gläsernen Schauvitrine als auch auf eine Theaterkulisse. Über die zahlreichen Details, Requisiten und Ungereimtheiten lädt er die Betrachter:innen ein ihre eigenen Assoziationen zu finden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden in diesem recycelten Gebäude verdichtet, das zwischen Realität und Fiktion über Materialien sowie Objekte vielerlei Geschichten erzählt. „Das letzte Haus“ scheint den letzten Menschen überlebt zu haben.

Alfredo Barsuglia, geboren 1980 in Graz, lebt und arbeitet in Wien.
Barsuglia erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Monsignore Otto Mauer Preis (2019), das Staatsstipendium für bildende Kunst (2017), den Kunstförderungspreis der Stadt Wien (2015), den Theodor Körner Preis (2013), den Kunstförderungspreis der Stadt Graz (2007) und das MAK-Schindler-Stipendium in Los Angeles (2006).
Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Pinakothek der Moderne, München (2022), im Kunsthaus Graz (2021), im Museum of Estonian Architecture in Tallinn, Estland (2021), in der Kunsthalle Esch, Luxemburg (2020), im Kunstforum Wien (solo, 2019), im MMKK Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt (2018), im MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien (solo, 2015), im MACRO – Museo d'Arte Contemporanea di Roma / Testaccio (2014), im ARTPLAY Design and Architecture Center, Moskau (2011) und im mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien (2010) gezeigt.
In zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum wie in „Social Pool“ in der Mojave Wüste, der „Mariainsel“ in Fürstenfeld oder in „Abriss“ in Graz beschäftigt er sich mit gesellschaftlichen Werten und den Grenzen und Übergängen zwischen Öffentlichem und Privatem.
Seit Herbst 2022 hat er einen Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst in Wien für „Öffentlicher Raum und Medien“.

Dank an Simon Reitmann und Universität für angewandte Kunst / Abteilung Holztechnologie

Kuratiert von Elisabeth Hajek

MQ ART BOX

Öffnungszeiten

Mo-So:00-24h

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