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Michael Koch: The Virtue of Disorientation

11.01.2018 bis 11.02.2018 - Jan Arnold Gallery
Veranstalter: Q21

Michael Koch: The Virtue of Disorientation

KUNST


Michael Koch: The Virtue of Disorientation Michael Koch: The Virtue of Disorientation

Vergangene Termine

So, 11.02.2018
10.00 Uhr - 22.00 Uhr
Sa, 10.02.2018
10.00 Uhr - 22.00 Uhr
Fr, 09.02.2018
10.00 Uhr - 22.00 Uhr
Do, 08.02.2018
10.00 Uhr - 22.00 Uhr

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Eröffnung: Do 11.01., 19h
Ort: Jan Arnold Gallery
Eintritt frei

Michael Koch pendelt zwischen Malerei, Skulpturen, Neuen Medien und Musik, er liebt elektronische Musik und lässt sich auch in seinen bildnerischen Arbeiten sehr davon beeinflussen.
Frei nach Walter Benjamin gehört zum Schauen nicht nur die Bewegung der Augen, sondern ebenso deren Stilllegung. Um diese Stilllegung im Blick handeln die Malerei und die Skulpturen von Michael Koch. Er versucht Musik zu visualisieren, beziehungsweise Musik in Farben und Formen zu übersetzen, wie bei seinen Ausstellungs-Kooperationen mit Karl Salzmann.
Visualisierung der Klangskulptur von Michael Koch generiert sich in den Abständen, die zwischen den Feedbacks und dem divergierenden Radius des kreisenden Mikrofons zum Beispiel, der von Michael Koch abgeholt wird und in konzentrische Kreise und geometrische Zeichen übersetzt.
Dadurch ergibt sich ein Bild zum Klang, welches das Tempo, die Rotation und die Pausen zwischen den Tönen wiedergibt.

Die Spezialität Kochs ist die Bedeutung der Auslassungen, die Ruhe oder Pausen zwischen den Tönen sichtbar zu machen. James Blake baute in seinem Song „Limit to your love“ Pausen ein, die gerade so lange sind, die Spannung zu halten, und doch so einprägsam, dass der Song eine neue Dimension erreicht. Die Malerei Kochs, ähnlich wie seine Holzskulpturen oder Wandreliefs, der Struktur des Songs von Blake, er beschäftigt sich mit den leeren Flächen, den Löchern zwischen den Farben oder Formen. Auslassungen, ähnlich wie bei Heinrich Heines Gedichten, können äußerst Vielfältig sein. Die Sprache des Ausdrucks durchzieht ein Lücken-Netzt, welches die Suggestion sprengt, die Assoziation anregt. Zu diesem diskontinuierlichen Raum gehören Auslassungspunkte und Gedankenstriche, Leerzeilen und absolute Stille, leere Flächen zwischen den Farben. Die demonstrative Auslassung wird zur Aussage. Die subtilen Interpretationsmöglichkeiten öffnen neue Sichtweisen.

Text: Denise Parizek

www.janarnoldgallery.com

Jan Arnold Gallery

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