Zum Inhalt

Gender Woodstock: Feminist Art Practices

17.11.2017 bis 17.11.2017 - frei_raum Q21 exhibition space
Veranstalter: Q21

Gender Woodstock: Feminist Art Practices

KUNST


Gender Woodstock: Feminist Art Practices Gender Woodstock: Feminist Art Practices

Termin

Fr, 17.11.2017
15.00 Uhr - 20.00 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

November 2017
01 Mi
02 Do
03 Fr
04 Sa
05 So

06 Mo
07 Di
08 Mi
09 Do

10 Fr

11 Sa
12 So
13 Mo
14 Di
15 Mi

16 Do
17 Fr
18 Sa

19 So
20 Mo

21 Di
22 Mi
23 Do
24 Fr
25 Sa

26 So
27 Mo

28 Di
29 Mi
30 Do

Ort: frei_raum Q21 exhibition space
Eintritt frei

Nach der Präsidentschaftswahl in den USA protestierten im Winter 2017 Tausende beim Women’s March on Washington gegen Rassismus und Misogynie. Es folgten Solidaritätsmärsche in zahlreichen anderen Städten und Ländern. Das weltweite Erkennungszeichen der Protestierenden, deren Position in der feministischen Frauenbewegung und im queeren Aktivismus verwurzelt ist, waren pinke Pussyhats. Diese selbstgestrickten Mützen erinnerten an die bunten Sturmhauben der regierungskritischen russischen Punkband Pussy Riot. Mit ihrer Aktion „Punk-Gebet“ in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, bei der sie unter anderem gegen das von der russisch-orthodoxen Kirche geforderte Abtreibungsverbot protestierten, erregte die Gruppe weltweites Aufsehen; drei Mitglieder wurden inhaftiert. Die Verhaftung löste eine internationale Welle der Solidarität aus. Auch die in Kiew gegründete Aktivistinnengruppe Femen positioniert sich mit ihren aufsehenerregenden Oben-ohne-Aktionen feministisch und versteht sich als neue globale Frauenbewegung.

Feministische Protestformen, so zeigen diese Beispiele, sind aktuell, global vernetzt und von künstlerischen Praktiken getragen oder beeinflusst. Bei dem Symposium wollen wir den Fragen nachgehen, wie es um feministische Kunstpraktiken bestellt ist und in welcher Form sich Künstler_innen und Kurator_innen mit Feminismus beschäftigen.

Dabei steht das Interesse für das Kollektiv bzw. das klassische feministische Thema der kollektiven Arbeit im Mittelpunkt. Zentrale Impulse für diese Veranstaltung sind das Manifest für das Gynozän (Manifesto For The Gynecene), verfasst von Raluca Voinea und Alexandra Pirici, die Vortrags- und Seminarreihe Feminist (Art) Institution, initiiert von Tereza Stejskalová, die künstlerische Forschung von Adela Jušić über die Rolle der Partisaninnen, die kollektive Praxis des Künstlerinnenduos Anetta Mona Chişa und Lucia Tkácová sowie die Reihe von Künstler_innengesprächen über geteilte Notwendigkeiten, die Katrin Hornek und Johanna Tinzl in der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) in Wien veranstaltet haben.

Teilnehmer_innen u. a.:

Zbyněk Baladrán, Künstler, Prag
Katrin Hornek, Künstlerin, Wien
Adela Jušić, Künstlerin, Sarajewo
Tereza Stejskalová, Kuratorin, Prag
Johanna Tinzl, Künstlerin, Wien
Raluca Voinea, Kuratorin, Bukarest
Christiane Erharter, Kuratorin, ERSTE Stiftung, Wien (Moderatorin)

Bild: Adela Jušić: Here come the Women, 2015. Photo: Almin Zrno

#stopover
www.q21.at/frei-raum

frei_raum Q21 exhibition space

Öffnungszeiten

Mo:Geschlossen
Di-So:13-16h, 16.30-20h

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.