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Gender Woodstock: Feminist Art Practices

17.11.2017 bis 17.11.2017 - MQ Freiraum l FOTO ARSENAL WIEN
Veranstalter: Q21

Gender Woodstock: Feminist Art Practices

KUNST


Gender Woodstock: Feminist Art Practices Gender Woodstock: Feminist Art Practices

Ort: frei_raum Q21 exhibition space
Eintritt frei

Nach der Präsidentschaftswahl in den USA protestierten im Winter 2017 Tausende beim Women’s March on Washington gegen Rassismus und Misogynie. Es folgten Solidaritätsmärsche in zahlreichen anderen Städten und Ländern. Das weltweite Erkennungszeichen der Protestierenden, deren Position in der feministischen Frauenbewegung und im queeren Aktivismus verwurzelt ist, waren pinke Pussyhats. Diese selbstgestrickten Mützen erinnerten an die bunten Sturmhauben der regierungskritischen russischen Punkband Pussy Riot. Mit ihrer Aktion „Punk-Gebet“ in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau, bei der sie unter anderem gegen das von der russisch-orthodoxen Kirche geforderte Abtreibungsverbot protestierten, erregte die Gruppe weltweites Aufsehen; drei Mitglieder wurden inhaftiert. Die Verhaftung löste eine internationale Welle der Solidarität aus. Auch die in Kiew gegründete Aktivistinnengruppe Femen positioniert sich mit ihren aufsehenerregenden Oben-ohne-Aktionen feministisch und versteht sich als neue globale Frauenbewegung.

Feministische Protestformen, so zeigen diese Beispiele, sind aktuell, global vernetzt und von künstlerischen Praktiken getragen oder beeinflusst. Bei dem Symposium wollen wir den Fragen nachgehen, wie es um feministische Kunstpraktiken bestellt ist und in welcher Form sich Künstler_innen und Kurator_innen mit Feminismus beschäftigen.

Dabei steht das Interesse für das Kollektiv bzw. das klassische feministische Thema der kollektiven Arbeit im Mittelpunkt. Zentrale Impulse für diese Veranstaltung sind das Manifest für das Gynozän (Manifesto For The Gynecene), verfasst von Raluca Voinea und Alexandra Pirici, die Vortrags- und Seminarreihe Feminist (Art) Institution, initiiert von Tereza Stejskalová, die künstlerische Forschung von Adela Jušić über die Rolle der Partisaninnen, die kollektive Praxis des Künstlerinnenduos Anetta Mona Chişa und Lucia Tkácová sowie die Reihe von Künstler_innengesprächen über geteilte Notwendigkeiten, die Katrin Hornek und Johanna Tinzl in der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) in Wien veranstaltet haben.

Teilnehmer_innen u. a.:

Zbyněk Baladrán, Künstler, Prag
Katrin Hornek, Künstlerin, Wien
Adela Jušić, Künstlerin, Sarajewo
Tereza Stejskalová, Kuratorin, Prag
Johanna Tinzl, Künstlerin, Wien
Raluca Voinea, Kuratorin, Bukarest
Christiane Erharter, Kuratorin, ERSTE Stiftung, Wien (Moderatorin)

Bild: Adela Jušić: Here come the Women, 2015. Photo: Almin Zrno

#stopover
<link http: www.q21.at frei-raum>www.q21.at/frei-raum

MQ Freiraum l FOTO ARSENAL WIEN

Öffnungszeiten

Mo:Geschlossen
Di-So:10-18h

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