Zum Inhalt

mumok kino: Séances: Performing Film

14.03.2012 bis 23.05.2012

mumok kino: Séances: Performing Film

FILM & DIGITALE KULTUR, KUNST


mumok kino: Séances: Performing Film

Vergangene Termine

Mi, 23.05.2012
Di, 22.05.2012
Mo, 21.05.2012
So, 20.05.2012

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

März 2012
01 Do
02 Fr
03 Sa
04 So
05 Mo

06 Di
07 Mi
08 Do
09 Fr

10 Sa

11 So
12 Mo
13 Di
14 Mi
15 Do

16 Fr
17 Sa
18 So

19 Mo
20 Di

21 Mi
22 Do
23 Fr
24 Sa
25 So

26 Mo
27 Di

28 Mi
29 Do
30 Fr

31 Sa
April 2012
01 So
02 Mo
03 Di
04 Mi
05 Do

06 Fr
07 Sa
08 So
09 Mo

10 Di

11 Mi
12 Do
13 Fr
14 Sa
15 So

16 Mo
17 Di
18 Mi

19 Do
20 Fr

21 Sa
22 So
23 Mo
24 Di
25 Mi

26 Do
27 Fr

28 Sa
29 So
30 Mo

Mai 2012
01 Di
02 Mi
03 Do
04 Fr
05 Sa

06 So
07 Mo
08 Di
09 Mi

10 Do

11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di

16 Mi
17 Do
18 Fr

19 Sa
20 So

21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr

26 Sa
27 So

28 Mo
29 Di
30 Mi

31 Do

mumok kino
Séances: Performing Film

Datum: Mi 14., 21., 28. und Do 29.03., 19h
Mi 04., 18., 25.04., 19h
Ort:
mumok kino
Tickets:
€ 6,-

Die Gastkuratoren Eric de Bruyn und Sven Lütticken zeigen interessante Beispiele zeitgenössischer KünstlerInnen, die Filmprogramme zusammengestellt haben und diese oft in Zusammenhang mit ihren Ausstellungen sehen.

Programm:  

Mi 14.03.
Einführung

Mi 21.03.
Drei Stufen der Kinematografie: Théâtre du Vieux Colombier, 21. November 1924

Mi 28. und Do 29.03.
Albert Oehlen und Christopher Williams

Mi 04.04. 
Kino der Attraktionen, Reprise

Mi 18.04.
Rendez-vous mit Offenbach: Joseph Cornell und Marcel Broodthaers 

Mi 25.04.
Paul Chan: What Can 1 Know? What Ought 2 Do? What May 3 Hope For?

Mi 16.05., 19h
Wendelien van Oldenborgh: Séance of Production

Mi 23.05., 19
Eva Meyer & Eran Schaerf

Zeitgenössische KünstlerInnen organisieren oft Filmvorführungen oder stellen Filmprogramme zusammen - sowohl in Kunsträumen als auch in Kinos und gerne in Verbindung mit ihren Ausstellungen. Einige der interessanteren Beispiele dieser weit verbreiteten Praxis können auch als Reflexion der Filmvorstellung als eines Mediums oder vielmehr als eines Modells künstlerischer Praxis angesehen werden, die versucht, über die vorherrschenden und häufig kritisierten Formen des Filmkonsums hinauszugehen. So gesehen erinnern diese Vorführpraktiken an historische Versuche, alternative Vermittlungsstrategien zu erforschen, und verwandeln das Screening in ein performatives Ereignis. Solche Screenings zielen darauf ab, unmittelbar auf die Gegenwart einzuwirken, indem sie die Vergangenheit in dem Versuch, andersartige Beziehungen zwischen Publikum und Leinwand zu ermöglichen, reformulieren.

Für die historische Untersuchung unterschiedlicher Vorführpraktiken wurde der französische Begriff séance übernommen, der die Bedeutung "Sitz" oder "Sitzung" hat und dabei in einem allgemeinen Sinne sowohl auf öffentliche Versammlungen, etwa eines Parlaments oder einer Regierung, als auch auf Film-Screenings anspielt - une séance de cinéma.

Die Vorführung als Ereignis und die Vergangenheit als Archiv: Das sind die beiden Pole, zwischen denen diese Serie von Screenings oszilliert.
In einer von DVDs und Online-Streamings geprägten Post-Séance-Kultur wird die Art und Weise der Filmbetrachtung neuerlich rekonfiguriert. Eine historische und theoretische Untersuchung der séance erscheint daher heute umso notwendiger.

(Eric de Bruyn & Sven Lütticken)


www.mumok.at

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.