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Jean Peters (Peng!)

Jean Peters (Peng!)

Bereich: Medienkunst, politische Mobilisierung

Key Facts

Nationalität

Deutschland, Frankreich

Bereich

Medienkunst, politische Mobilisierung

Wohnort

Berlin

Empfehlende Institution

frei_raum Q21 exhibition space

Zeitraum

März 2018 - April 2018

Peng! - KünstlerInnen-Kollektiv versorgt Abgeordnete mit E-Mail-Verschlüsselung

Jean arbeitet für einen großen Verlag, der hier nicht genannt werden sollte. Sie hat einen schnellen Verstand, eine elegante Attitüde, eine romantische Moral und einen starren Blick. Anstatt ihren Abschluss in Wirtschaft an der University of Alabama Business School zu machen, hat Jean beschlossen, ihre Zeit in die öffentliche Erdniedrigung des lokalen Ku Klux Klans zu investieren. Als die sich endlich aufgelöst hatten, wanderte sie nach Europa aus und landete in Berlin, wo sie die Bürokratie-Abteilung von Peng! übernahm. Jean ist auch eine Meisterin der mongolischen Küche.

Projektinfo

Peng ist ein explosives Gemisch aus Aktivismus, Hacking und Kunst im Kampf gegen die Barbarei unserer Zeit. Sei es die Waffenindustrie, der staatlich-industrielle Geheimdienstkomplex, Öl und Energiemagnaten wie Shell oder Vattenfall oder Rechtsradikale Parlamentarierinnen der AfD, niemand ist vor Ihnen sicher, wenn Sie Ihre PR Schleuder anhauen und die Unternehmen infiltrieren.

Sie arbeiten in dezentralen Aktionsgruppen und nehmen alle Mittel die Ihnen in die Hände kommen um das Böse zu bekämpfen – seien es juristische Lücken, technische Maschinencodes oder Sahne. Die Kunst dient Ihnen als ästhetischer Reflektionsraum und als brennende Barrikaden im Gerichtssaal, investigative Recherchemethoden als legitimatorische Basis ihrer direkten Aktionen und zur Ausspähung der Schwachstellen ihrer politischen Gegner, das Internet nutzen Sie zur Verbreitung von Pinguin-GIFs (eine bedrohte Tierart mit der sie sich aufs Tiefste identifizieren) und das Darknet zur Bestellung von Alpakasocken wenn sie Überstunden in heizungslosen Büros machen.

Sie stellen Kollektivismus, polymorphen Arbeiterinnenkonzept, konkreten Universalismus und freie Assoziation vor Eigentum, Expertentum, geschlossene Identitäten und Staatlichkeit. Solidarität mit Unterdrückten und die Zerschlagung hegemonialer Konglomerate finden sie auch Spitze. Und die Kunst, die Kunst!

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