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Irma Markulin

Irma Markulin

Bereich: Bildende Kunst, Installation

Installationsansicht: KuK Famile

Familiy Holes: Desanka, 270x210cm

Family Holes: Filipa, 270x210cm

Family Holes: Velena, 270x210cm

© Irma Markulin

© Irma Markulin

© Irma Markulin

© Irma Markulin

© Irma Markulin

© Irma Markulin

Key Facts

Nationalität

Kroatien, Deutschland

Bereich

Bildende Kunst, Installation

Wohnort

Berlin

Empfehlende Institution

BMEIA

Zeitraum

August 2016 - August 2016

Irma Markulin, geb. 1982 in Banja Luka, Jugoslawien

STUDIUM
2010 Meisterschülerabschluss in Freier Kunst, Klasse Prof. Antje Majewski, Kunsthochschule Berlin Weißensee (KHB)
2009 Diplom in Freier Kunst / Malerei, Klasse Prof. Antje Majewski, Kunsthochschule Berlin Weißensee (KHB)
2007 Gaststudentin / Fach Fotografie - Universität der Künste, Klasse K. Sieverding, Berlin
2007 - 06 Gaststudentin / Fach Malerei - Universität der Künste, Klasse Anselm Reyle, Berlin
2006 Diplom in Malerei, Akademie der schönen Künste, Zagreb
2001 - 2006 Akademie der schönen Künste - Fachbereich Malerei, Zagreb
2004 - 05 Auslandsstudium an der Akademie der Künste, Architektur und Design, Prag
1996 - 2001 Fachhochschule für Angewandte Kunst und Design / Bilddesigner, Zagreb

STIPENDIEN / PREISE

2016
Artist-in-Rezidenz- Programm, Q21, Wien
2014
Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT
A room that...Residenz Programm und Atelier Förderung in der Baumwollespinnerei, Halle 14; Leipzig
ZVONO (Endauswahl) Preis für die junge Bildende Künstler, SCCA Sarajevo; BiH
Projekt Heimatspuren – Förderung des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
2012 - 13
Elsa - Neumann Stipendium des Landes Berlin ( NaFöG - Förderung der Nachwuchs Künstler)
2008
Kroatisches Ministerium für Kultur, Kunst und Sport - Förderprogramm für Süd – Ost Europa
2005
Preis der kroatischen Handelskammer 2004/05
2004
Ceepus Stipendium (Central European Exchange Programme for University Studies) Studium an der Akademie der Künste, Architektur und Design in Prag
Auslands Aufenthalt, Stipendium des Französischen Instituts in Zagreb, Biennale der Fotografie in Arles

AUSTELLUNGEN

2016
Supersize Galerie Krupic-Kersting, Köln (S)
Heimat-identifikation im Wandel Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden (G)

2015
Vom Vergehen - Reflektionen über die Zeitlichkeit Galerie der Schwartzschen Villa, Berlin (G)
The Others - Kunstmesse in Turin, Galerie Krupic-Kersting (G)
Die Lichtenberg Norm - Galerie Zwitschermaschine, Berlin (G)
Tag des offenen Ateliers, Berlin (E)
Zvono Preis 2014 Galerie Duplex 100m2 und Sarajevo Center for Contemporary Art (G)
Lost and Stay - a Room that...Baumwollspinnerei, Halle 14, Leipzig (E)
Machtblende - Galerie Krupic-Kersting, an der Schanz 1a, Köln (E)

2014
Heimatspuren Ausstellung mit G.Wissel & D.Cajlan-Wissel - Moltkerei Werkstatt, Köln
HELIUM - Goldrausch 2014 - Projektraum am Flutgraben, Berlin (G)
Heimatspuren Ausstellung mit G.Wissel & D.Cajlan-Wissel - Galerie 12 HUB, Belgrad
StipVisite - Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin (ausg. NaFöG)
Gib Laut - Kreuzberg Pavillion, Gartenstudio, Berlin (G)
Tag des offenen Ateliers - Berlin Weißensee (E)

2013
Curart Popup Berlin - Kunsthaus Bethanien, Berlin (G)
Keep me posted - Morgenstern Foundation for artists e.V. Berlin (G)

2012
…und da gehen einem plötzlich die Augen auf Duoausstellung mit E. Graalfs – Galerie M, Marzahn, Berlin
Licht, Linie, Farbe, Kunst am Spreeknie – Schöneweide, Berlin (G)
Microstories: Context of the contemporary womens artistic practice after the year 2000 – Muzej savremene umjetnosti Banja Luka (G)
Heimatspuren Duoausstellung mit M. Okabayashi – Projektraum F/K Alte Feuerwache, Berlin
Künstler Salon Murid Bosh – Kunsthalle M3, Berlin (G)
Werttransport – VBM 20.10, Berlin (G)

2011
8. Berliner Kunstsalon – Uferhallen Wedding, Berlin (G)
Tag des offenen Ateliers am Petersburger Platz, Berlin (E)

2010
Eva und Adam, Adam und Eva – Kirchliches Verwaltungsamt, Berlin Stadtmitte (E)
Hoch/her – Fernsehturm Berlin und Galerie Havel-Land-Art, Töplitz (G)
Test Meisterschülerausstellung – Uferhallen Wedding, Berlin(G)
Von Helden und NarrenDuoausstellung mit B. Duhm – Freispiel Brandshof, Hamburg
Eberhard - Dietzsch Kunstpreis 2010 – Geraer Bank eG, Gera (G)

2008
KörperBau - Galerie ACUD, Berlin (E)

2009
Mal was Deutsches. Edition 14 Deutschland - HangART 7 und Basis Wien, Salzburg (G)
1,2,3 Diplomausstellung – Kunsthaus Bethanien, Berlin (G)

2007
School Classes – Galerie SC, Zagreb (E)
Ex Voto - Heimlichkeit und Offenbarung – Galerie R31 Berlin (G)
Božić 2007 – Galerie Vladimir Filakovac, Zagreb (G)
Picknick am Wegesrand Die Kirche Dannenwalde, Brandenburg (G)

2006
INTER (aktiv) Dislocirana kur. A. Kulunčić / I. Franke – Galerie SC, Zagreb (G)
Film Igrane, Test 6 Student Film Festival – Multimedia Centar SC, Zagreb (G)
Possessive, Test Festival – Galerie SC, Zagreb (G)
Blow up – Galurija, Preisverleihung der Kro. Handelskammer, Zagreb (Preis)

SAMMLUNGEN
Sammlung Dieter Mateschitz / Red Bull, Salzburg; Österreich
Museum für die zeitgenössische Kunst Republik Srpska, Banja Luka; Bosnien und Herzegowina
Kunsthaus Artes, Hannover; Deutschland

AUSSTELLUNGSKATALOGE
Heimat - Identifikation im Wandel
Verlag: Künstlerverein Walkmühle, ISBN 978-3-946634-15-7, Wiesbaden; 2016
Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
Ausgabe 42 / Sommer 2016, Hrsg. ARTES Kunsthandelsgesellschaft mbH, Hannover; 2016
Vom Vergehen - Reflexionen über die Zeitlichkeit, Hrsg. Bezirksamt Steglitz-Zelendorf von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur, Berlin; 2015
Sommerkatalog 2015 Ausgabe 40/Sommer 2015 /1, Hrsg. ARTES Kunsthandelsgesellschaft mbH, Hannover; 2015
Helium - Goldrausch 2014
Hrsg. Goldrausch Künstlerinnenprojekt, Frauennetzwerk
Verlag Medialis Offsetdruck GmbH, Berlin 2014
Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
Ausgabe 37/2014/1, Hrsg. ARTES Kunsthandelsgesellschaft mbH, Hannover; 2014
Microstories-Contemporary Female Art and Its Post-2000 Contexts
Hrsg. Dr. Vujković, S und Dr. Pejić, B. Verlag: Muzej savremene umjetnosti Republike Srpske, Banja Luka; 2013
Iz / van konteksta - Ogledi i kritike iz umjetnosti, arhitekture i mode
Hrsg. Hošić, I. Verlag: Connectum, Sarajevo; 2013
Mal was Deutsches
Hrsg. Reddeker und L., Weissacher, D. Verlag: basis wien - Kunst, Information und Archiv , Wien; 2009
Eb. Dietzsch Kunstpreis für Malerei 2010, Hrsg./Verlag: Geraer Bank eG., Gera, 2010

Irma Markulin

Projektinfo

Microstories: KundK Monarchie im Familiengedächtnis

Mit diesem Projekt knüpfe ich gleich mehrfach an meine bisherige Arbeit an, zum einen in der Beziehung zum Zyklus „Schoolclasses“ (2007), zum anderen an meine Beschäftigung mit dem Porträt als künstlerischem Genre, das sich wie die Beschäftigung mit dem „Balkan“ und Jugoslawien durch viele meiner Arbeiten zieht. Hier werde ich mich ausgehend von meiner eigenen Familiengeschichte dem langsamen Sterben der bürgerlichen Gesellschaft in Bosnien und insbesondere in meiner Geburtsstadt Banja Luka, in der Nachfolge des ersten Weltkrieges beschäftigen, wobei ich einen besonderen Fokus auf die Frauen der damaligen Zeit, die Mode, in der sich auch ethnische oder religiöse Unterschiede ausdrücken, und die Formen der damals gelebten Emanzipation legen werde.

Am Anfang meiner Arbeit steht immer eine intensive Recherche in Archiven und Bibliotheken. Die dort aufgefundenen Bildwerke, hauptsächlich Fotografien, werden von mir in einem zweiten Arbeitsschritt geordnet und systematisiert. Daran schließt sich eine auch materielle Umformulierung dieser Vorlagen an, die am Ende in einen Zyklus großformatiger Gemälde münden werden. Wie bei den meisten meiner bisherigen Arbeiten auch, soll zudem ein installativer Aspekt hinzutreten, durch die gewählte Form der Präsentation oder als Teil der Malerei selbst.
Der Aufenthalt in Wien wird sich vor allem auf die Recherchearbeit in Archiven zur K&K Monarchie sowie auf erste Studien zur Umsetzung in das Medium Malerei konzentrieren.

Dokumentation

Im August 2016 war ich von BMEIA als Artist in Residence nach Wien eingeladen worden. Die Zeit während meines Aufenthalt in Wien habe ich zum arbeiten und forschen über meine Projektthema „das Ende der K.u.K in der Familien Geschichte“ benutzt. In dieser Zeit hat sich meine Arbeit in andere spannende Richtungen entwickelt. Die Möglichkeit in Wien arbeiten zu können und die Museen zu besuchen hat mir ermöglicht voran zu kommen und viele andere Aspekte meiner Arbeit auf s neue zu entwickeln. Das Architekturzentrum und die dortige Bibliothek haben meine Recherche sehr unterstützt.

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