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Mansour Ciss

Mansour Ciss

Bereich: Konzeptkunst, Medienkunst

AFRO-Bank in China © Mansour Ciss

AFRO-Bank in China © Mansour Ciss

Key Facts

Nationalität

Senegal

Bereich

Konzeptkunst, Medienkunst

Wohnort

Berlin (GER)

Empfehlende Institution

freiraum quartier21 INTERNATIONAL

Zeitraum

August 2014 - August 2014

Mansour Ciss gründete im Jahr 2001 in Berlin gemeinsam mit Baruch Gottlieb und Christian Hanussek das „Laboratoire de Déberlinisation“, ein Kunstprojekt, das sich als Beitrag zum Nord-Süd-Dialog versteht und sich zum Ziel gesetzt hat, eine Diskussion über die postkolonialen Gegebenheiten in Afrika anzuregen. Zu den aktuellen Projekten des Konzept- und Medien-Künstlers zählen neben dem „Global Pass“, einem fiktiven, für alle Menschen gültigen Reisedokument, das Projekt „Afro“, die fiktive gemeinsame Währung der Afrikanischen Staaten. Dafür erhielt er 2008 den Hauptpreis der DakART – Biennale für zeitgenössische afrikanische Kunst.
Zuletzt stellte Mansour Ciss Kanakassy an unterschiedlichen Orten in Deutschland aus, darunter am ZKM Karlsruhe. International waren seine Arbeiten zuletzt u.a. im Palais des Beaux Arts in Brüssel sowie bei der 5th Beijing International Art Biennale zu sehen.

Mansour Ciss

Projektinfo

AFRO-Bank 2014
Errichtung einer Filiale der panafrikanischen AFRO-Bank des „Laboratoire de Déberlinisation“, die mit 160 Euro-Pailletten architektonisch erbaut wird. Die Filiale fungiert gleichzeitig als Laden mit „Post-Kolonialwaren“. Der Ort wird so gestaltet, dass er wie eine ganz besondere Bankfiliale aussieht – eingerichtet mit einem Schalter wie ein „Flagship Store“ („Marken-Tempel“), in dem spezielle „Post-Kolonialwaren“ die Botschaft beschreiben und erklären. Dieser Laden hat eine politische und historische Bedeutung, verbunden mit dem Anliegen, koloniale und postkoloniale Geschichten zu erzählen.
An den Wänden werden mit Postern und Videos des Künstlers die Botschaft des AFRO und des „Laboratoire de Déberlinisation“ vermittelt. Das Thema der AFRO Bank Filiale ist die „Währung der Hoffnung“. Die gesamte Präsentation ist eine künstlerische Aneignung des multidisziplinären Ansatzes und der Ästhetik des kommerziellen Bankgeschäfts. In diesem Fall bieten wir die Afro-Währung als Zeichen postkolonialer Emanzipation des afrkanischen Kontinentes.
Zum 15. Jahrestag des „Laboratoire de Déberlinisation“ wird Mansour Ciss Kanakassy einen Laden mit Waren im freiraum quartier21 INTERNATIONAL/MQ bauen. Nach Dakar, Sakrow, Wien, Berlin, Bruxelles und Paris wird das „Laboratoire“ noch einmal in Wien präsentiert.
Als eines der modernsten Geldinstitute Afrikas möchten wir stets für Anforderungen und Trends im Bereich der Finanzdienstleistungen gerüstet sein. Aus diesem Grund werden wir unsere Banksysteme in das größte Rechenzentrum der Afro-Banken integrieren. Mit diesem Schritt sind wir in der Lage, Ihnen in Zukunft insbesondere bei Direkt-Banking, immer Sicherheit und einen erweiterten Service zu bieten.

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