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Anke Feuchtenberger

Anke Feuchtenberger

Bereich: Comic-Essay, Zeichnung

© Anke Feuchtenberger

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Key Facts

Nationalität

Deutschland

Bereich

Comic-Essay, Zeichnung

Wohnort

Quilow

Empfehlende Institution

KABINETT comic passage

Zeitraum

November 2013 - November 2013

born in 1963 in East Berlin (GDR)
1983-88: studies and diplom in graphic design, Kunsthochschule Berlin
1989: birth of the son Leo and freelance in Berlin
since 1997: professorship for illustration and drawing in Hamburg, University of Applied Sciences Hamburg
2008: foundation of MamiVerlag, together with Stefano Ricci

comics and drawings published in:

DIE ZEIT (Hamburg), Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurt), Strapazin (Zürich), Süddeutsche Zeitung (München), Anthologies in Finnland, France, Portugal, Spain, Switzerland, Italy, Denmark, Sweden, Israel, Japan and the USA

Bibliography:
"Herzhaft Lebenslänglich", Verlag Martin Barber, Berlin 1993
"Pas de pitie pour les poupees" Syros, Paris, 1994
"Mutterkuchen", jochen Enterprises, Berlin 1995
"Die Hure H" (mit Katrin de Vries), Jochen Enterprises, Berlin 1996
"La petite dame" L'Association, Paris 1996
"Die kleine Dame", Jochen Enterprises, Berlin 1997
"Somnambule", Jochen Enterprises, Berlin 1998
"Die Biographie der Frau Trockenthal", Jochen Enterprises, Berlin 1999
"La putain P", L'Association, Paris 1999
"Das Haus", Reprodukt, Berlin 2001
"W the Whore", Bries, Antwerp 2001
"Die Skelettfrau", Büchergilde, Frankfurt 2002
"Die Hure H zieht ihre Bahnen", Edition Moderne, Zurich 2003 (also in English, Finnish, and French)
"Hero und Leander", Edition Moderne, Zürich 2003
"Anke Feuchtenberger" (monography); Hunan Fine Arts Publishing House, Shen Zhen, China
"King of the Bees", Stripburger, Ljubljana, 2005
"Quando muore il mio cane, mi faccio una giacca", Coconino, Milano 2005
"Die Hure H wirft den Handschuh", Reprodukt, Berlin 2007
"La Puttana P getta il guanto", Logos, Modena 2007
"wehwehweh.supertraene.de", MamiVerlag 2008
"Superlacrimella", Logos, Modena 2011
"Grano Blu", Canicola, Bologna 2011
"Die hollandische Schachtel", children's book, MamiVerlag, Quilow 2011

Solo Exhibitions (Selection):

1993 - Goetheinstitut Paris
1995 - Galerie am Scheunenviertel, Berlin
1995, 1998 - Moritzbastei, Leipzig
1995 - Plakatmuseum am Niederrhein, Emmerich
1996 - Theatre du Parvis St. Jean, Dijon
1997 - Erotic Art Museum, Hamburg
1998, 2000, 2006, 2010 - Galerie Streitenfeld, Oberursel
1999 - Inselgalerie, Berlin
1999 - Kunsthaus Erfurt
1999 - Stadtgalerie, Osnabrück
2000 - Westwerk, Hamburg
2001 - Kunsthalle Anklam
2003, 2007, 2011 - D406, Galleria arte contemporanea, Modena
2004 - Museum Buxtehude
2005 - Galerie Steinroetter Münster
2006 - Kunstmuseum Luzern
2006 - Le-Monte-en-l'air, Paris
2007 - Squadro, Galleria/Stamperia, Bologna
2007 - Feinkunstkrüger Hamburg
2007 - Goetheinstitut Napoli (together with Stefano Ricci)
2007, 2009 - Transpop Gallery, Kyoto
2007 - Mangamuseum, Kyoto
2007 - Centro Pier Paolo Pasolini, Agrigento
2008 - Goetheinstitut Montreal
2008 - Teatro Razi, Ravenna
2009 - Gallerie FB69, Münster
2010 - Gallery Bye Bye Ballett, St. Petersburg
2010 - Gallery Charlotte Fogh Contemporary, Arhus - Denmark

artfairs in Cologne, Lugano, Bodensee, Amsterdam, Berlin

Group Exhibitions:
International Comic Festivals:

1994 - Angouleme
1994 - Sierre
1996 - Helsinki
2006 - Copenhagen

Posterbiennale:
1990, 1992, 2003, 2005 - Lahti (FI)
1996 - Warsaw (PL)
1994 - Toyama (JP)
1991-94, 1996-2000, 2004 - "100 Beste Plakate"
1994 - Art Directors Club New York
1994 - Märkisches Museum Berlin
1995 - Willhelm Busch Museum, Hannover
1991, 1995, 1997 - Galerie am Chamissoplatz
2001 - "Mutanten.comicavantgarde" Museum Düsseldorf
2001, 2005 - Bologna Fiera, Bologna
2005 - Montreuil, Paris
2006 - Brüsel, Brussels
2006 - Adam Baumgold Gallery New York
2006 - "Beehiveproject", Stockholm
2006 - New Graphicdesign in East Asia, Osaka
2007 - Neue Illustration, Regensburg
2007 - Comics, Designmuseum Lahti
2010 - "La nera" Bagnacavallo

Awards
1996 - Nachwuchsförderpreis Internationaler Theaterplakatwettbewerb Osnabrück
1996 - e.O. Plauen Preis, Erfurt
2003 - Icograda Special Award, International Posterbiennale Lahti, Finnland
2008 - Max und Moritz Preis "Bester Deutscher Comiczeichner", International Comic Festival Erlangen

Anke Feuchtenberger

Projektinfo

Postkarten aus Wien
Comic-Essays, die versuchen, eine Beobachtung über die Gleichzeitigkeit von Geschichte und Gegenwart zu dokumentieren.

Dokumentation

Täglich, nach Stadtspaziergängen, Treffen mit anderen Wiener KünstlerInnen , habe ich mich in das MQ-Studio zurück gezogen und gezeichnet.
Anders als vorerst geplant, wollte ich nicht sofort mit einer stringenten Comicgeschichte beginnen, denn an einer solchen hatte ich bis kurz vor meiner Abreise nach Wien schon über die Stadt Rom gearbeitet und hatte Sorge , dass es zu Automatismen führen könnte. Ich versuchte hingegen Wien als Stadtraum für mich in einigen planlosen Zeichnungen mit einer Art somnambulen Haltung aufzuschliessen.. In stilistisch verschiedenen Ansätzen, skizzierte ich Szenen, die mir in Wien eindrücklich vor Augen gekommen sind, um sie als Material für größere Zeichnungen, die ich demnächst machen werde, vorzubereiten. Durch  Überlagerungen haben die Bildentwürfe eine Verschiebung ins Fantastische erfahren und bieten mir dadurch nun einen weiter ausholenden Zugriff auf Autobiographisches und Historisches.
Neben diesen freien Zeichnungen habe ich begonnen an einem narrativen Strang zu arbeiten, der meine Reisen der vergangenen 3 Monate ( Rom, Nanjing, Paris, Wien) einbeziehen soll. Das Wienkapitel soll  eine Einbindung in die längere Geschichte „Ein deutsches Tier im deutschen Wald“ erhalten, an der ich zur Zeit arbeite. So erzählt das Kapitel „Großmutters Wienterreise“ die Geschichte von Frau Hunt weiter, die schon in anderen Kapiteln jenes Bildromans eingeführt wurde. Großmutter Hunt will eigentlich nach Wien, muss aber vorher eine Winterreise machen, die sie über Rom, nach Nanjing, Paris und dann erst Wien führt.
Heimweh, Fernweh, Abschied spielen bei der Geschichte eine wichtige Rolle, ebenso wie bei ihrem grossen Vorbild, der „Winterreise“ von Schubert.
Teile der Rom-Reportage, die ich in Wien zu Ende gezeichnet habe, sind bereits in der Zeitung „La Repubblica“ veröffentlicht worden. Hier kann man sie sehen:  www.repubblica.it/cultura/2014/03/19/news/l_europa_in_una_nuvoletta_tre_grandi_fumettisti_disegnano_roma_parigi_e_berlino_su_repubblica_it-81368379/
Ich sehe das Material, welches ich in Wien erarbeitet habe, noch nicht als fertige Kunstobjekte an. Es sind für mich Zeichnungen, die sich narrativ in meine derzeitige zeichnerische Forschungsarbeit über Städte einbinden lassen und durch ihre Lokalisierung in Wien einen für mich wichtigen autobiographischen Aspekt enthalten.
Wegen der zeitlichen und räumlichen Beschränkung meines Aufenthaltes im MQ21 grenzte ich die Formate meiner Zeichnungen auf kleinere Formate ein, zeichnete mit vorwiegend Bleistift auf Papier der Formate A4 und A3.

Die Bedingungen , unter denen ich an meinem Vorhaben im Wiener MuseumsQuartier arbeiten konnte, waren die besten, die ich mir wünschen konnte und ein weiteres Mal möchte ich eine Gelegenheit nutzen, mich beim MQ21 Team, besonders bei Elisabeth Hajek, Nikolas Mahler, Simon Häußle, Esther Brandl und Margit Mössmer für die Realisierung meines Aufenthaltes zu bedanken.

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