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Karina Nimmerfall

Karina Nimmerfall

Bereich: Medienkunst

© Karina Nimmerfall

Key Facts

Nationalität

Deutschland

Bereich

Medienkunst

Wohnort

Berlin

Empfehlende Institution

Kunstverein Medienturm

Zeitraum

Februar 2007 - März 2007

Ausbildung (Kurzfassung) – training/education (short version):
Institution – Institution:
1990 – 1995  Kunstgeschichtestudium, Universität Wien
1996 – 2001  Freie Kunst. Hochschule für bildende Künste, Hamburg, Diplom bei Franz Erhard Walther

Diplome – Diploma / Degree:
2001 Diplom, Hochschule für bildende Künste, Hamburg

Berufserfahrung, Ausstellungen, Projekte etc. (Auswahl) – professional experience, exhibitions, projekts etc. (selection):

Einzelausstellungen (Auswahl):
2000  „Video Home“, KX. Kampnagel, Hamburg/D.
2004  „Day for Night“, Bucket Rider Gallery. Chicago/US
2005  „Second Unit“, Galerie Grita Insam, Wien/A.
Förderkoje ART COLOGNE, Köln/D.
2006  „Second Unit: NYC“, Janette Kennedy Gallery, Dallas/US.
„Double Location“, Bellevue Saal, Wiesbaden/D.
„Double Location“, Bucket Rider Gallery Chicago/US.

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):
2000  „Sehnsucht nach Utopie“, Museum Wiesbaden/D.
2001  „Glück statt Plastik“, Kunstverein Glückstadt/D.
2002  „Final Projects“, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles/US.
„Features for a Quality Picture“, MAK Center Mackey Apartments. Los  Angeles/US.
„Schindler Workshop“ (Projekt von Rirkrit Tiravanija), Secession Wien/A.
2003  8. Havanna Biennale. Havanna, Kuba.
„Hotel-Hotel“, Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz/A.
„Echo Sparks“, Ars Electronica Center, Linz/A und Kunstbüro, Wien/A.
2004  „... and in between“, Galerie Grita Insam, Wien/A.
2006  „Location Uncertain“, NIU Arts Museum DeKalb und Sonnenschein Gallery, Lake Forest College, Chicago/US.

Frühere Stipendienaufenthalte (Institution / Ort / Datum) – former residencies (Institution / place / date):

2002  MAK Schindler Stipendium, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles.
2003/2004  Auslandsstipendium des Bundeskanzleramtes Wien, Chicago.
2005/06   Artist in Residence, University of Texas at Dallas.
2006  Verein zur Förderung künstlerischer Projekte, Wiesbaden.

Projektinfo

Projektvorschlag für quartier21 (Zusammenfassung) – projekt proposal for quartier21 (summary):

1 Video mit Sound (5-10 Min.), präsentiert als Installations-Version (2 Beamer, surround sound, Ovalhalle, 250m2) und als Single-Screen-Version;
1 Gruppen-Ausstellung

Dokumentation

Double Location (The Ambassador Hotel)
2007

Video, Pal 16:9, 2 min
Edition Medienturm

Abstracts of Syn – Edition Medienturm
09.03. - 09.04.2007
Kunstverein Medienturm, Graz und Freiraum quartier21/MQ, Wien

Show: Kunstverein Medienturm, Graz 06.12.2007 – 14.02.2008
Koje Medienturm, quartier21/MQ, Wien


[...] Diese Untersuchungen über  Orts- und Raumbeschreibungen in Hollywoodproduktionen führen Karina Nimmerfall schließlich zu ihrem aktuellen Projekt „Double Location (The Ambassador Hotel)“ 2006, einer Videoarbeit, die sich auf das legendäre Ambassador Hotel in Los Angeles bezieht [...]

Nimmerfall rekonstruiert die Hotellobby, uns allen als Filmset bekannt, als virtuelles Raummodell.

Diese Rekonstruktion folgt aber nicht nur dokumentarischen Aufnahmen sondern hauptsächlich „Daten“ die aus unserem kollektiven Gedächtnis und medialen Vorlagen stammen: Der virtuelle Raum im Video wird aus einer Vielfalt an Informationen erzeugt und spielt mit dem Phänomen eines inszenierten Filmraums, einem Raum, der durch seine unzählige filmische Verwendung auf die Wahrnehmung des „Realraums“ des Hotels, und damit auf unsere Wahrnehmung von Realität  zurückwirkt.

Durch diesen virtuellen Raum dann inszeniert die Künstlerin eine langsame Kamerafahrt, die sich in Lichtsituation und Kameraeinstellung auf einen konstruierten filmischen Raum bezieht und dabei einem dokumentarischen Verfahren widerspricht. Der (visuellen) Logik des Filmschnitts entsprechend entsteht dabei ein neuer räumlicher Zusammenhang.

Raimar Stange, „Raumvorurteile“, in: Abstracts of Syn, Edition Medienturm, Folio Verlag Wien/Bozen

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