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Andreas Kohler

Andreas Kohler

Bereich: Fotografie

Alexander © Andreas Kohler

Andreas © Andreas Kohler

Benjamin © Andreas Kohler

Dennis © Andreas Kohler

Isabel © Andreas Kohler

Maria © Andreas Kohler

Kohler © Andreas Kohler

Key Facts

Nationalität

Deutschland

Bereich

Fotografie

Wohnort

Köln

Empfehlende Institution

European Economic and Social Committee

Zeitraum

Juni 2007 - Juli 2007

BIOGRAPHY ANDREAS KOHLER

born 1978

1999-2006 Photography studies, Fh -Dortmund

2002-2003 Photography studies, Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, School of Art and Design Zurich, Switzerland



AWARDS AND SCHOLARSHIPS

1999 German Youth Photography Price, Exhibition

2002 Fh -Dortmund- Exchange- Scholarship
2003 Focus Award „Bilderkriege“ Exhibition and Catalogue

2005 Art Photo Award „best artist“, „best class“

2006 nominated for Chargesheimer Scholarship, Cologne

2007 quartier21 Scholarship, MQ Wien, Vienna ­



EXHIBITIONS

1999 Martin Gropius Bau, Berlin, German Youth Photography Price

2001 Künstlerhaus Dortmund, „Glück“

2002 Phoenix West, Dortmund, „art in the meantime“

2003 Focus Award, Dortmund, „Bilderkriege“

2005 Art Cologne, Cologne „Epson Art Photo Award“

2006 Museum Am Ostwall, Dortmund “ Einskommanull”

2006 Galerie Anita Beckers, Frankfurt „ the view behind the make-up“

2006 Goethe Institute Riga, Soloexhibition „ Alabaster Bodies“

2006 Haus für Kunst Uri, Switzerland, “Risk & Allure”

2006 1918 ArtSPACE, Shanghai, Soloexhibition, “Beyond German Faces”

2006 Goethe Institute Istanbul, “Alabaster Bodies”

2006 EESC, Brussels, “Forever Young- Emerging German Photographers”

2007 1918 ArtSPACE, Shanghai, “Recreation”

2007 Goethe Institute Rotterdam “Alabaster Bodies”

Projektinfo

BLUTORANGE-ACEROLA.

AUSGEHEND VON EINER UNVERÖFFENTLICHTEN ARBEIT, IN DER ICH MICH UND MEIN LEBEN IN DEN LETZTEN MONATEN MEINER STUDENTENWOHNUNG EINFING, SOLL ES AUCH IN DER SERIE IN WIEN UM EINE MISCHUNG AUS SELBSTPORTRAIT UND DOKUMENTATION DER MICH UMGEBENDEN RÄUME, GEGENSTÄNDE UND STIMMUNGEN GEHEN.

HAUPTDARSTELLER IST  EIN JUNGER FOTOGRAF MIT ZWISCHENZEITLICHEM HANG ZUR DRAMATIK AUF DER SUCHE NACH LIEBE, ANERKENNUNG, GELD  UND SELBSTERKENNTNIS.

DOCH AUCH WENN DIE SELBSTZWEIFEL MAL WIEDER OBERHAND GEWINNEN UND DER DISPO SEINEM ENDE ZUGEHT,  ER LEISTET SICH GERNE DEN LUXUS DIE GEDANKEN UM DIE WAHL SEINER NEUEN LIEBLINGSYOGHURTSORTE KREISEN ZU LASSEN.

Dokumentation

Ich hatte das Glück von Anfang Juni bis Ende Juli 2007 in einem der Künstlerstudios im Ovaltrakt des MuseumsQuartiers wohnen zu dürfen.
Rückblickend waren die zwei Monate bestimmt die entspannensten  meines letzten Jahres und ich konnte mich mit Leichtigkeit auf ein neues Projekt stürzen.
Zuerst genoss ich es sehr alleine zu sein und einfach nur ganz lange zu Fuß durch die wunderschöne Stadt zu gehen und Pausen in den diversen Caféhäusern zu machen. Doch mit der Zeit schloss ich gute Kontakte mit meiner Studionachbarin Mira Keratová, ging auf Ausstellungseröffnungen, Veranstaltungen des gerade stattfindenden Modefestivals und genoss den ein oder anderen „Spritzer“. Besonders beeindruckend fand ich, wie in der Stadt aktiv kulturelle Impulse gesetzt werden und speziellere Bereiche mit viel Geld gefördert werden.
Auch die Wiener empfand ich als kontaktfreudiger als zuerst erwartet und so ergaben sich für mich ein paar freundschaftliche Kontakte aus dem Kunst und Modebereich.
Zwei Grafiker, die ich in Wien kennen lernte planen z.B gerade eine kleine Publikation mit Bildern von mir und besuchten mich auch schon in Berlin, wodurch ein reger Austausch entstand.

Nach einem meiner Spaziergänge durch die Innenstadt und ihre, mit hunderten Skulpturen versehenen Strassen, wollte ich mich in meinen Selbstportraits mit meinem Körper als skulpturalem Element auseinandersetzten.
Anfangs fotografierte ich meine ins Bild gestreckten, angeblitzten Arme vor Marmorskulpturen, doch mit der Zeit entfernte ich mich von dem einfachen nebeneinander von MIR und SKULPTUR. Ich begab mich auf die Suche nach „Sockeln“ auf denen ich mich inszenieren  konnte und die ich auch in Form von Straßenkästen, den Arbeitstischen im Studio oder ähnlichem fand. Was mich an der Darstellung von Skulpturen interessierte, war die heroische Perfektion ihrer Körper, die ich mit der heutigen Realität von Schönheitsidealen zusammenbringen und mit der ich mich ironisch messen wollte.

Abgeschlossen wurde mein Aufenthalt dann durch eine, zusammen mit Elisabeth Hajek geplanten, Ausstellung der 10 Bilder in der AiR base. Wir haben dafür eine Holzwand in den „Videocube“ eingezogen und zusammen mit den Neonröhren an der Decke ergab sich ein überraschend feiner kleiner Raum zum hängen meiner Bilder. Ich hatte dann zur Eröffnung alle meine neuen Bekannten zusammengetrommelt, und durch Mundpropaganda und die tollen Einladungskarten waren dann eine ganze Menge interessanter Leute da.
Überhaupt war die Zusammenarbeit mit euch extrem schön und unkompliziert, wofür ich mich nochmals bei allen bedanken möchte!

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