Zum Inhalt

Sabine Groschup: Auf_allen_Wegen, eben

06.09.2023 bis 25.10.2023 - EIKON
Veranstalter: MQ Kulturmieter:innen

Sabine Groschup: Auf_allen_Wegen, eben

FREIER EINTRITT, KUNST


Vergangene Termine

Mi, 25.10.2023
Di, 24.10.2023
Mo, 23.10.2023
So, 22.10.2023

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

September 2023
01 Fr
02 Sa
03 So
04 Mo
05 Di

06 Mi
07 Do
08 Fr
09 Sa

10 So

11 Mo
12 Di
13 Mi
14 Do
15 Fr

16 Sa
17 So
18 Mo

19 Di
20 Mi

21 Do
22 Fr
23 Sa
24 So
25 Mo

26 Di
27 Mi

28 Do
29 Fr
30 Sa

Oktober 2023
01 So
02 Mo
03 Di
04 Mi
05 Do

06 Fr
07 Sa
08 So
09 Mo

10 Di

11 Mi
12 Do
13 Fr
14 Sa
15 So

16 Mo
17 Di
18 Mi

19 Do
20 Fr

21 Sa
22 So
23 Mo
24 Di
25 Mi

26 Do
27 Fr

28 Sa
29 So
30 Mo

31 Di

Eröffnung: Di 05.09., 19h

„Die weggeworfenen, verlorenen Dinge leben bei mir ein zweites Leben.“ – Sabine Groschup

Seit dem Jahr 2020 richtet Sabine Groschup den Blick auf achtlos Weggeworfenes und Verlorengegangenes und fotografiert dies mit ihrem Handy. Groschup erkennt in den Dingen mehr als Unrat und spürt der Schönheit im vermeintlich Hässlichen nach. In jeder von Groschups quadratischer Fotografien steckt eine Geschichte, die erzählt werden könnte.
Diesem Verständnis nach ergeben ihre beinahe täglich unter @daily_dirt_report auf Instagram geposteten Bilder in der Summe ein eigenes Narrativ, eine Art Film oder Roman, der weder Anfang noch Ende kennt. Die sorgsam komponierten Fotos variieren auch durch die Vielzahl an Untergründen, auf denen sich die Objekte befinden. Zwar treten die Bilder in den auf Instagram typischen Tableaus in Korrespondenz und bilden eine homogene Fläche, in ihrer Zusammenstellung bleiben die fotografischen Einzelteile allerdings stets so individuell wie die Fundstücke und die Menschen, die den Abfall hinterlassen haben.

„Auf_allen_Wegen, eben“ stellt eine Auswahl des inzwischen auf über 800 Fotos angewachsenen Accounts @daily_dirt_report erstmals im Rahmen einer Ausstellung vor. Zwei neue Projektionen – mit einem im Wind tänzelndem Plastiksack und einer aufgeregt flatternden Fensterabdeckung als filmischen Protagonisten – ergänzen die Schau zur Poesie unseres Alltagsmülls.

Der Künstlerin ist ein umfangreicher Hauptbeitrag in EIKON #123 gewidmet.

Sabine Groschup (geb. 1959 in Innsbruck) lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Filmemacherin und Autorin in Wien und Berlin. Sie studierte Architektur und Archäologie an der Universität Innsbruck, Experimentelles Gestalten (Malerei und Animationsfilm) an der Universität für angewandte Kunst (bei Maria Lassnig) und Kunstakademie Düsseldorf (bei Nam June Paik) sowie Ethnologie an der Universität Wien. Seit den 1980ern erweitert Groschup kontinuierlich ihr mediales Vokabular, welches mittlerweile Fotografie, Animation, Video- und Klanginstallation, Folienmalerei und Textilarbeiten sowie Mixed Media, Literatur und Lyrik umfasst.


Foto: Sabine Groschup, aus der Serie #daily_dirt_report, seit 2020

EIKON Schauraum

Öffnungszeiten

Mo-Mi:Geschlossen
Do-Fr:14-18h
Sa-So:Geschlossen

Zur Hauptnavigation

Cookie Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Technisch notwendig

Unbedingt notwendige Cookies um grundlegende Funktionen der Website sicherzustellen.

Statistik

Funktionelle Cookies um die Leistung der Webseite sicherzustellen.

Marketing

Zielorientierte Cookies um das Benutzererlebnis zu verbessern.