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Temporäre Räume, bleibende Eindrücke

Exkursion: Von der Kunsthalle bis zum Fluc

On the right-hand side of the picture, a turquoise tube crosses a busy road to a yellow and turquoise hall-like building on the other side of the road.
© Architekturzentrum Wien, Collection, Photo: Margherita Spiluttini, 1992


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Ticket External link

Die Geschichte so mancher Wiener Kulturinstitution begann mit einem Provisorium. Aus einem konkreten Bedarf heraus entstanden, waren einige dieser temporären Lösungen in Bauweise, Gestaltung und Nutzungsformen so zweckmäßig, dass sie sich dauerhaft bewährten.

Die erste Kunsthalle Wien am Karlsplatz, ein gelber Container von Adolf Krischanitz, war ein temporärer Ausstellungspavillon für zeitgenössische Kunst. Sie entwickelte sich zu einem prägenden kulturellen Ort, an dem heute der Glaspavillon des „Project Space“ steht. Das Fluc (heute FLUCC) entstand als kulturelle Nutzung eines urbanen Zwischenraums: Mit dem Neubau des Bahnhofs am Praterstern wurde eine aufgelassene Fußgänger:innenunterführung uminterpretiert und durch eine modulare Containerstruktur, ein lebendes Architekturmodell, über den Aufgängen ergänzt. Die Notkirche am Gaußplatz wurde als funktionaleÜbergangslösung für eine Pfarrgemeinde errichtet. Heute dient sie auch als Veranstaltungsort für Konzerte und Nachbarschaftsfeste. Allen drei Bauwerken ist gemein, dass sie die lokale Kulturszene und ihr städtisches Umfeld nachhaltig verändert haben.

Mit:

Ulrich Huhs, Architekt

Amar Priganica, Kulturforscher

Klaus Stattmann, Architekt

Martin Wagner, FLUCC

Moderation: Suzanne Kříženecký, Az W

Informationen

  • Eintrittspreise Tickets: 18,00 € (vorab im Az W Shop oder vor Ort)
  • Treffpunkt: 14:45 Uhr, vor der ehemaligen Zentrale des Österreichischen Verkehrsbüros, Friedrichstraße 7, 1010 Wien
  • Reservierung erforderlich: anmeldung@azw.at

Rückfragen:

Suzanne Krizenecky (erreichbar von Di–Fr)
T. +43-1-522 31 15-12
krizenecky@azw.at

Architekturzentrum Wien

Gray 3D site plan of the Museumsquartier Wien with the area marked in red at the location of the Architekturzentrum Wien
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