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Herbert Paulitsch (AUT): 25 Seconds to Mars

06.05.2017 bis 06.07.2017

Herbert Paulitsch (AUT): 25 Seconds to Mars

KUNST


Herbert Paulitsch (AUT): 25 Seconds to Mars Herbert Paulitsch (AUT): 25 Seconds to Mars

Vergangene Termine

Do, 06.07.2017
12.00 Uhr - 19.00 Uhr
Mi, 05.07.2017
12.00 Uhr - 19.00 Uhr
Di, 04.07.2017
12.00 Uhr - 19.00 Uhr
Sa, 01.07.2017
12.00 Uhr - 19.00 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

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Ort: Combinat
Eröffnung: Sa 06.05., 19.30h
Eintritt frei

In seiner neuesten Bildserie „25 SECONDS TO MARS“ steht für H. Paulitsch die Anziehung und Aufmerksamkeit des Betrachters sowie dessen komplexe Wahrnehmung und Verarbeitung der Bildinformation im Vordergrund. Der Malstil ist grundsätzlich abstrakt, wobei sich zumMalduktus im nahezu sakralen Farbspektrum unbewusste und reflexartige Linien- und Strichformationen gesellen.

Dem Künstler ist es ein Anliegen, den Betrachter über magischen Farbeinsatz ins Bild zu ziehen, ihn quasi zu „verführen“, dann aber lässt er ihn in eine undurchschaubare und verwirrende Strich- und Linienwelt eintreten, die mehr Fragen als Antworten aufwirft. Manchmal entstehen aus diesem unwillkürlichen Linienkosmos sogar formgebende Signale, die sich jedoch schnell als falsche Fährte entpuppen. Sobald der Betrachter versucht diese Signale als Ausdruck einer inneren Stimmungslage des Künstlers zu entschlüsseln (und jeder Strich/Linie ist ein Aspekt der Seele), gibt er ihm unzählige weitere Rätsel auf. Auf diese Weise wird dem Betrachter die Türzur seelischen Selbstreflexion bzw. zur emotionalen Eigenbespiegelung aufgemacht.

Der Titel der Werksgruppe verweist auf eine musikalische Reise in die Weiten des Universums, wie sie von der amerikanischen Rockband „30 Secondsto Mars“ ironischer-weise angedeutet wird, die so, weil schneller als das Licht, nicht stattfinden kann und im Ansatz zum Scheitern verurteilt ist (Stand der Dinge 2017). Musik im weitesten Sinne ist bekennderweise ein wesentlicher Bestandteil des Schaffensprozesses von H. Paulitsch.

Vita:
Geboren 1960 in Eisenkappel/Kärnten; Maler und Fotograf (Schule für künstlerische Fotografie, Friedl Kubelka, 2003/04). Er lebt und arbeitet in Wien.

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