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Christoph Steffner: Filmmachine 5.1/Spy film 1991-2014

04.12.2014 bis 30.01.2015 - ASIFAKEIL, Raum D / Q21
Veranstalter: Q21

Christoph Steffner: Filmmachine 5.1/Spy film 1991-2014

KUNST


Christoph Steffner: Filmmachine 5.1/Spy film 1991-2014 Christoph Steffner: Filmmachine 5.1/Spy film 1991-2014

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Fr, 30.01.2015
Do, 29.01.2015
Mi, 28.01.2015
Di, 27.01.2015

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Eröffnung mit Screening: Do 04.12., 19h, Raum D / quartier21
Ort: ASIFAKEIL, Electric Avenue
Eintritt frei

Die erste Filmmaschine entsteht 1987 im Umfeld von Animationsfilmexperimenten während des Studiums der Bildenden Kunst an der Hochschule der Künste Berlin.

Im ursprünglichen System wird laufender Film in einem Filmwebstuhl zu seiner eigenen Leinwand verwoben, auf die sein eigenes Lichtbild projiziert wird.
Lichtbild, Film, Leinwand und Skulptur werden so untrennbar eins.

Spätere Maschinen, wie die im ASIFA-Keil gezeigte Filmmaschine 5, verzichten ganz auf klassische Filmtechnik.
Diese so genannten kalten Filmmaschinen sind puristische Filmwebstühle, die Filme kalt, ohne eigener Lichtquelle, weben.

Im Filmwebstuhl entsteht das Filmbild aus einer Raum-Zeit-codierten Choreografie des ganzen Films im Raum, nicht aus einer zeitcodierten Abfolge von Einzelbildern.
Der Film ist permanent als Ganzer an der Bildproduktion beteiligt und die gewobenen Muster sind Metabilder des Ganzen.

Als Medienskulpturen spannen die Filmmaschinen einen weiten historischen Bogen, vom textilen Webstoff, als eines der Urmedien kultureller Einschreibung, zur Flatscreen, dem digitalen Universalinterface von heute. Der feste Bildraster ist die gemeinsame Basis, wobei die analogen Filmmaschinen mit ihrer digitalen Bilderzeugung ein Art Bindeglied darstellen.

Obwohl die erste Filmmaschine 1987, lange vor dem Durchbruch des Internet entstand, kann man die Verdichtung des Gesamtfilms zu Metamustern als Metapher auf Big Data lesen.
Big Data ist, spätestens seit Edward Snowden’s Enthüllungen, zum technologisch und politisch brisanten Schlüsselbegriff des aktuellen Netzzeitalters avanciert.
Der im ASIFA-Keil gezeigte Spy Film spielt mit dem Siegel-Adler der NSA darauf an, welcher vom filmischen Netzwerk zu abstrakten Mustern seiner selbst verwoben wird. Nur alle paar Minuten blitzt flüchtig das Bild des ganzen Adlers auf, als Zäsur zwischen den filmischen Zyklen.

Bei der Eröffnung am 04.12.2014 zeigt der Künstler persönlich eine Dokumentation seiner Arbeit im Raum D / quartier21.

www.asifa.at
christophsteffner.tumblr.com

Bild: Filmmachine 5.1/Spy film, 1991-2014, unperforated 16mm film, marker, steel, electric drive, 78 x 74 x 30 cm © Christoph Steffner, 1991-2014

Dieses Event findet an mehrere Locations statt
(Um zu wechseln auf die Headline klicken):

ASIFAKEIL

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