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WIEN MUSEUM: Depotführungen in die Modesammlung

06.09.2012 bis 06.09.2012

WIEN MUSEUM: Depotführungen in die Modesammlung

MODE & DESIGN, KUNST


WIEN MUSEUM: Depotführungen in die Modesammlung

Termin

Do, 06.09.2012

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Tage mit Vorstellung

September 2012
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WIEN MUSEUM: Depotführungen in die Modesammlung
im Rahmen des "MQ Summer of Fashion"

Datum: Do 26.07., Do 02.08. und Do 06.09., 16h
Ort: Wien Museum, Karlsplatz
Tickets: Do 02.08. zur Verlosung
(Do 26.07. und Do 06.09. sind ausgebucht)

Die Modesammlung des Wien Museums ist eine der umfangreichsten Modesammlungen Europas. Sie zählt einen Bestand an über 22.000 Objekten. Der Schwerpunkt liegt in der Damenkleidung des 19. und 20. Jahrhunderts, vor allem in Gesellschafts-, Abend- und Ballkleidern.

Der Bestand der Modesammlung umfasst Damen-, Herren-, Kinder- und Sportbekleidung samt Accessoires wie Fächer, Handtaschen, Handschuhe, Hüte, Schals, Schirme, Spazierstöcke, Strümpfe, Taschentücher und Modeschmuck, aber auch Stick-, Strick- und Häkelmuster, Knöpfe und Textilmuster. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Damenkleidung des 19. und 20. Jahrhunderts, wobei hier vor allem Gesellschafts-, Abend- und Ballkleider dominieren. Ebenso gibt es in der Sammlung fragile Damenwäsche aus der Zeit der Jahrhundertwende und der 1920er-Jahre, Kreuzbandschuhe aus der Biedermeierzeit, Knöpfelstiefeletten aus dem Historismus, zauberhafte Brautkleider und Reformkleider (zwei davon Entwürfe von Kolo Moser). In der Sammlung befinden sich - neben internationalen Marken - unter anderem Modelle von Christoph Drecoll, Ludwig Zwieback, W. F. Adlmüller, Gertrude Höchsmann, Berta Farnhammer, Franz Faschingbauer und Etoile sowie Hutkreationen von Adele List. Zu den kulturhistorischen Raritäten zählen außerdem längst vergessene Dinge wie Schuhknöpfler, Handschuhspanner, Fingerspitzenformer, Bauchbinden, Mieder, Chapeau Claque, Schlittschuhkufen, Riechfläschchen, Pagen, Handschirme und Strumpfzauber.

Die Modesammlung, die seit 1954 zum Museum gehört, basiert auf der Privatsammlung von Alfred Kunz, dem ersten Direktor der Modeschule der Stadt Wien und Begründer der Modesammlung, sowie auf Beständen aus den Städtischen Sammlungen, denjenigen des Vereins für Kultur und Mode sowie auf zahlreichen Schenkungen und Ankäufen. Die Sammlung wird laufend erweitert, um eine kontinuierliche Entwicklung der Kostümgeschichte anhand von Originalen zeigen zu können. Gesammelt wird ausschließlich sehr gut erhaltene Mode, die typisch und charakteristisch für eine kostümgeschichtliche Epoche ist, und entweder in Wien getragen wurde oder aus Wien stammt.

Die Bestände der Modesammlung des Wien Museums werden in einem eigenen vollklimatisierten Depot aufbewahrt, das eine optimale Lagerung der Textilien bei einem konstanten Raumklima von 18° bis 22° Celsius und einer relative Luftfeuchtigkeit von 50% bis 55% gewährleistet. Die Klimadaten sind jederzeit abrufbar. Ausgestattet ist das Depot mit 239 Metallschränken, die zweigeschossig ausgeführt und in Hänge-, Fächer- und Ladenkästen sind. Ausgelegt wurden die Fächer und Laden mit säurefreien Leichtschaumplatten. Die Objekte sind nach Sachgruppen, Chronologie, Farben und Materialien geordnet und werden liegend, stehend und hängend aufbewahrt.


www.wienmuseum.at

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