Zum Inhalt

Lesung: Dan Lungu (ROM)

20.01.2012 bis 20.01.2012

Lesung: Dan Lungu (ROM)

KUNST


Lesung: Dan Lungu (ROM) Lesung: Dan Lungu (ROM)

Termin

Fr, 20.01.2012
19.00 Uhr - 21.00 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

Jänner 2012
01 So
02 Mo
03 Di
04 Mi
05 Do

06 Fr
07 Sa
08 So
09 Mo

10 Di

11 Mi
12 Do
13 Fr
14 Sa
15 So

16 Mo
17 Di
18 Mi

19 Do
20 Fr

21 Sa
22 So
23 Mo
24 Di
25 Mi

26 Do
27 Fr

28 Sa
29 So
30 Mo

31 Di

Lesung: Dan Lungu (ROM)

Datum: Fr 20.01., 19h
Ort: Barocke Suite A, MQ Haupteingang, 1. Stock
Eintritt frei

Der Writer-in-Residence des quartier21 liest aus seinem neuesten Roman „In iad toate becurile sint arse / In der Hölle sind alle Glühbirnen ausgebrannt". Die Lesung findet auf Deutsch und Rumänisch statt. In Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut.

Auf Deutsch erscheinen Lungus Bücher im Residenz Verlag, zuletzt „Das Hühnerparadies" (2007) und "Die rote Babuschka" (2009). Mehr Informationen über den Writer-in-Residence Dan Lungu unter www.danlungu.eu


In iad toate becurile sint arse / In der Hölle sind alle Glühbirnen ausgebrannt

Viktor lebt in dem beklemmenden Gefühl, seine eigene Jugend überlebt zu haben. In monotoner Eintönigkeit zieht der Alltag an ihm vorbei, und selbst seine Frau, die einst so lebenslustige Veronika, hat sich über die Jahre in eine Fremde verwandelt, in der er nichts mehr von dem wilden und verträumten Mädchen erkennt, das er damals geheiratet hatte. Immer wieder fliehen seine Gedanken zu Erinnerungen an die Vergangenheit, als, im Kreis seiner Schulclique, alles noch Sinn machte und ein Erlebnis das andere jagte. Die Szenen aus Viktors Jugend, die auf saloppe und unverkrampfte Art erzählt werden, reihen sich in rasanter Abfolge aneinander und sprudeln nur so vor einem mitunter deftigen Humor.

"Manchmal schien ihm das Leben wie eine Röhre, die umso enger wird, je weiter man vordringt. Das zwingt einen, sich zu ducken, immer tiefer und tiefer. (...) Lange später fiel ihm ein, wie er, nach dem Betreten der Röhre, noch einmal zurückgesehen hatte, doch niemand hatte ihm gewunken. Taschentücher hatten sie sowieso keine."

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.