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Jesus Christ Superstar

27.03.2010 bis 27.03.2010

Jesus Christ Superstar

TANZ/PERFORMANCE/MUSIK


Jesus Christ Superstar Jesus Christ Superstar

Termin

Sa, 27.03.2010
19.30 Uhr - 22.00 Uhr

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März 2010
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Jesus Christ Superstar

Datum: Sa, 27.03., 19.30h
Ort: Halle E+G / Halle E
Tickets: Ö-Ticket: Tel.: +43/1/96 0 96

 

"Jesus Christ Superstar" erzählt in eindrucksvollen Bildern die Geschichte der letzten sieben Tage im Leben Jesu von Nazareth. Die Story beginnt mit der eindringlichen Warnung Judas an Jesus, den Jubel der Massen nicht zu überschätzen. Er wirft ihm eitles Verhalten vor, weil er sich immer mehr von seiner eigentlichen Mission entferne, Gottes Botschaft zu verkünden. Mit Sicherheit gibt es wenige Musicals, die so kontrovers diskutiert wurden und werden, seit der Uraufführung am 12.10.1971 im Mark Hellinger Theater, New York.

Interessant und einmalig, dass die Schallplatte mit großem Erfolg gehandelt wurde, bevor die Produktion überhaupt auf die Bühne gekommen war! Fast alle Möglichkeiten der Rockmusik jener Zeit (um 1970) sind für dieses durchkomponierte Werk von Andrew Lloyd Webber genutzt worden. Bekannte Songs wie "Everythings", "Alright", "I don´t know how to love him" , "Superstar" und "Heaven on their Mind" sorgten für Furore.

Jesus Christ Superstar

Die Geschichte der letzten sieben Tage im Leben Jesu wird aus der Sicht von Judas Iscariot erzählt. Jedoch ist es nicht der Judas der christlichen Mythologie, der hier beschrieben wird. Der Mann, dessen Name gleichbedeutend mit dem Begriff "Verräter" geworden ist, ist vielmehr ein normaler Mensch, der mit wachsender Besorgnis beobachtet, wie die neue ethisch-religiöse Bewegung, an der er teilhat, zum Ziel von Fanatikern wird und wie ihr Anführer Jesus von seinen hysterischen Anhängern in solch einem Ausmaß verehrt wird, dass Anlass zur Sorge besteht. Judas´ Versuche, seinen Herrn und Meister auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, ihn an seine eigentliche Mission zu erinnern, werden von dem überspannten Jesus, auf den nur Mary Magdalene einen beruhigenden Einfluss zu haben scheint, launisch abgeblockt. Die Besorgnis ist berechtigt, denn die Priester Jerusalems sind beunruhigt über den von Jesus verursachten Wirbel, der die Aufmerksamkeit der römischen Machthaber auf diesen Teil der Welt zu lenken droht. Sie beschließen, die gefährliche Bewegung samt ihrem aufrührerischen Führer auszuschalten, zumal Jesus sich auch durch die Appelle des Hohenpriesters Caiaphas nicht von seinem Weg abbringen lässt und der Mob den Hass auf die römischen Besatzer geschürt wissen möchte. Als die Lage sich immer stärker zuspitzt und Jesus Anzeichen zeigt, unter dem auf ihm lastenden Druck zusammenzubrechen (der Stadthalter Pontius Pilatus hat unterdessen von seinem Traum berichtet, in dem er für den Tod eines Mannes aus Galiläa verantwortlich gemacht wird, und Jesus die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben), schiebt Judas alle Zweifel beiseite. Er glaubt, die einzige Möglichkeit, Gewaltakte unter der Bevölkerung zu verhindern, sei die, Jesus einsperren zu lassen. Deshalb sucht er die Priester auf und verrät ihnen für 30 Silberlinge, die er nur widerstrebend annimmt, wann und wo sie Jesus allein und ohne Gefahr gefangen nehmen und so eine Aufruhr verhindern können. Beim letzten Abendmahl sieht Jesus sein Schicksal voraus und deutet auf Judas als den Verräter, der sein Verhalten jedoch damit rechtfertigt, dass Jesus seinen Idealen untreu geworden sei. Im Garten Gethsemane wird Jesus von Soldaten aufgespürt und verhaftet; der Jünger Peter leugnet, ihn überhaupt zu kennen. Judas erkennt, dass er von Gottes Fügung benutzt worden ist, die Bestimmung Jesus´ auf Erden zu vollenden, und erhängt sich voller Verzweiflung. Weder Pilatus noch Herod, der König von Galiläa, wollen den Gefangenen aburteilen, aber die von Priestern aufgewiegelte Volksmenge, die sich von Jesus betrogen fühlt, der sich nicht verteidigen und keine Wunder vor ihren Augen vollbringen will, zwingt Pilatus, ihn zum Tode zu verurteilen. Jesus wird gekreuzigt, während Judas´ Stimme die Frage stellt, warum alles so kommen musste, wie es gekommen ist: War es Teil eines Plans, Jesus zu einem "Superstar" zu machen, an den man sich in alle Ewigkeit erinnern würde?

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© Duo Production

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