Zum Inhalt

Changing Channels

05.03.2010 bis 06.06.2010

Changing Channels

KUNST, FILM & DIGITALE KULTUR


Changing Channels Changing Channels

Vergangene Termine

So, 06.06.2010
- 19.00 Uhr
Sa, 05.06.2010
Fr, 04.06.2010
Do, 03.06.2010

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

März 2010
01 Mo
02 Di
03 Mi
04 Do
05 Fr

06 Sa
07 So
08 Mo
09 Di

10 Mi

11 Do
12 Fr
13 Sa
14 So
15 Mo

16 Di
17 Mi
18 Do

19 Fr
20 Sa

21 So
22 Mo
23 Di
24 Mi
25 Do

26 Fr
27 Sa

28 So
29 Mo
30 Di

31 Mi
April 2010
01 Do
02 Fr
03 Sa
04 So
05 Mo

06 Di
07 Mi
08 Do
09 Fr

10 Sa

11 So
12 Mo
13 Di
14 Mi
15 Do

16 Fr
17 Sa
18 So

19 Mo
20 Di

21 Mi
22 Do
23 Fr
24 Sa
25 So

26 Mo
27 Di

28 Mi
29 Do
30 Fr

Mai 2010
01 Sa
02 So
03 Mo
04 Di
05 Mi

06 Do
07 Fr
08 Sa
09 So

10 Mo

11 Di
12 Mi
13 Do
14 Fr
15 Sa

16 So
17 Mo
18 Di

19 Mi
20 Do

21 Fr
22 Sa
23 So
24 Mo
25 Di

26 Mi
27 Do

28 Fr
29 Sa
30 So

31 Mo
Juni 2010
01 Di
02 Mi
03 Do
04 Fr
05 Sa

06 So
07 Mo
08 Di
09 Mi

10 Do

11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di

16 Mi
17 Do
18 Fr

19 Sa
20 So

21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr

26 Sa
27 So

28 Mo
29 Di
30 Mi

Changing Channels

Datum:
05.03. bis 06.06., täglich 10-19h
Ort: MUMOK
Kurator:
Matthias Michalka


Die Ausstellung widmet sich der künstlerischen Reflexion und Nutzung des Massenmediums Fernsehens von den 1960er bis in die 1980er Jahre. Sie zeigt Werke, die den zunehmenden gesellschaftlichen Einfluss sowie die ökonomischen, technologischen und gesellschaftlichen Mechanismen dieses Mediums zur Diskussion stellen.

Ab der Mitte der 1960er Jahre nutzten KünstlerInnen aus dem Fluxus und Expanded Arts - Umfeld wie Nam June Paik oder Wolf Vostell die technischen Manipulationsmöglichkeiten des elektronischen Bildes für audio-visuelle Rückkoppelungseffekte und Eingriffe in den televisuellen Apparat. Dadurch sollten neue Formen der Partizipation und ein grundlegender Wandel bestehender Kommunikationsstrukturen ermöglicht werden. Künstlerische und aktivistische Kollektive wie Ant Farm oder Raindance demonstrierten mit Medienperformances und Video-Kameras, wie das Massenmedium Fernsehen sendet und wie es das Publikum manipuliert.

In den 1970er Jahren widmeten sich konzeptuell arbeitende KünstlerInnen dem Verhältnis von Kunstraum und öffentlichem Medienraum. David Lamelas, Peter Weibel, Valie EXPORT, Dan Graham oder Dara Birnbaum untersuchten die Verbindungen von Kunst, Information und Kommunikation und konzentrierten sich in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Sprache des Fernsehens. Ihre Arbeiten wurden in öffentlich-rechtlichen Kanälen wie dem ORF, der ARD oder in Kabelkanälen gesendet.

Künstlerische Infragestellungen des TV-Bildes bezogen sich dabei insbesondere auf televisuelle Selbstdarstellungen und Identifikationsangebote: Andy Warhol etwa war vom öffentlichen Ruhm fasziniert, Yoko Ono und John Lennon nützten ihn für politisch-künstlerische Zwecke. Ihre Arbeiten veranschaulichen die direkten Bezüge zur Warenlogik und Ökonomie der Marke, ebenso wie sie explizite Parallelen zwischen Künstlerbildern und medialen Starfunktionen thematisieren. Andy Warhol´s TV, das in 42 Episoden auch auf MTV lief und Stars wie Grace Jones, Jerry Hall, John Oates oder Blondie präsentierte, nimmt in der Ausstellung die gesamte MUMOK FACTORY ein.

Im Zuge der rasant voranschreitenden Pluralisierung der Medienlandschaften in den 1970er Jahren wurden die RezipientInnen zunehmend als ambivalente KonsumentInnen adressiert, die eigensinnige Formen des Umgangs mit dem Medium entwickelten. Zu einem Zeitpunkt als TV längst selbstverständlich geworden war rückten bildende KünstlerInnen wie Judith Barry, Michael Smith oder Ilene Segalove in verstärktem Maße die Paradoxien von Konsum und Unterhaltung ins Zentrum ihrer Arbeit.

copyright:
© Ant Farm

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.