Zum Inhalt

SchauRAUM Angewandte: Niki Passath - MENGE

16.12.2009 bis 17.01.2010

SchauRAUM Angewandte: Niki Passath - MENGE

FILM & DIGITALE KULTUR


SchauRAUM Angewandte: Niki Passath - MENGE SchauRAUM Angewandte: Niki Passath - MENGE

Vergangene Termine

So, 17.01.2010
- 22.00 Uhr
Sa, 16.01.2010
Fr, 15.01.2010
Do, 14.01.2010

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

Dezember 2009
01 Di
02 Mi
03 Do
04 Fr
05 Sa

06 So
07 Mo
08 Di
09 Mi

10 Do

11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di

16 Mi
17 Do
18 Fr

19 Sa
20 So

21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr

26 Sa
27 So

28 Mo
29 Di
30 Mi

31 Do
Jänner 2010
01 Fr
02 Sa
03 So
04 Mo
05 Di

06 Mi
07 Do
08 Fr
09 Sa

10 So

11 Mo
12 Di
13 Mi
14 Do
15 Fr

16 Sa
17 So
18 Mo

19 Di
20 Mi

21 Do
22 Fr
23 Sa
24 So
25 Mo

26 Di
27 Mi

28 Do
29 Fr
30 Sa

31 So

In wechselnder Folge werden Lehrende und AbsolventInnen der Universität für angewandte Kunst sowie internationale GastkünstlerInnen künstlerisch avancierte Positionen zur Medienkunst präsentieren.

Eröffnung: Mi 16.12., 19h
Raum D / quartier21, Electric Avenue

Der Wiener Medienkünstler Niki Passath inszeniert die Evolution des sozialen Raumes über einfache, architektonische Körper. In einer Verbindung aus Robotik, Code und Algorithmus schafft er nicht humane, soziale Entitäten, deren reduziertes Ausdrucksrepertoire simplen Protokollen folgt. Nichtsdestotrotz zeigt sich im Verhalten seiner geometrischen Körper eine Polymorphie, die der Betrachtende gemeinhin mit Lebendigkeit assoziiert.

Der Titel "MENGE" leitet sich von der einfachen Tatsache her, dass es sich bei seiner Installation um eine Ansammlung von Objekten handelt, die ihrer Form nach die Fähigkeit besitzen, sich ausdehnen und zusammenziehen zu können. Die Objekte sind dabei so gestaltet, dass sich die fortlaufenden Expansionen und Kontraktionen in "plumpen" und
mühevollen Fortbewegungsversuchen äußern. Über die Zeit und den eingeschränkten Raum der Inszenierung ergeben sich zwangsweise Kollisionen der Artefakte miteinander und den sie umgebenden Wänden. Als deren Folge ändern die geometrischen Formen entweder die Richtung ihrer Fortbewegung oder entwickeln kollektive Muster eines gemeinsamen
Fortbewegens.

Die Vielgestaltigkeit der Interaktionen und der kollektiven Formen, die sich über die Zeit entwickeln, faszinieren den Beobachter, vor dessen Augen sich Architektur, vollkommen ohne sein Zutun, sozialisiert.

Auf Grund der Unschärfe der Objekt-Konstruktionen und Programme und der Varianz der geometrischen Körper entstehen "Verhaltensweisen im System", die der Betrachtende allgemein nur Subjekten zuschreibt.

Was aber bedeutet es, wenn es einem Künstler gelingt das soziale Verhalten biologischer Formen zu "hijack-en" und architektonischen Körpern einzuschreiben? Für Passath ist es einfach ein Beweis mehr für die vielen Möglichkeiten techno-organischen Seins.

---------------------------------------------------------
KuratorInnen: Ruth Schnell und Lydia Lindner

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.