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The Porn Identity

13.02.2009 bis 01.06.2009

The Porn Identity

KUNST


The Porn Identity

Vergangene Termine

Mo, 01.06.2009
- 23.00 Uhr
So, 31.05.2009
Sa, 30.05.2009
Fr, 29.05.2009

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Porno, sagt man, ist das, womit und wobei wir uns nicht erwischen lassen wollen. Und doch ist Porno überall. Pornographie erobert den Mainstream und boomt in den Nischen, findet sich im Alltag, im Pop und in der Kunst. Die „Pornitrition“ (Dick Hebdige) durchflutet die Medien, die in ihrem voyeuristischen Charakter und ihrer Gier nach körperlichen Zeichen von Erregung selbst latent pornographisch agieren – immer auf der Suche nach Tabus, die es auszureizen, zu brechen und zugleich doch zu erhalten gilt. Wenn man also von der Pornographisierung der Gesellschaft spricht, dann meint das zweierlei: erstens die Expansion und Weiterentwicklung der Pornographie, die sich als solche auch benennt, und zweitens die Infiltration der Kultur mit pornographischen Anleihen und Bezügen.
Gegen den trüben Glamour der Porno-Oscars und den objektivierenden, latent gewalttätigen Zugriff auf die (meist weiblichen) Körperöffnungen mobilisieren sich in letzter Zeit „postpornographische“ Gegenbilder. In den wuchernden Net-, Indie- und Alternative-Porn-Szenen agieren ProduzentInnen, denen es um selbstbestimmte Lüste, störrische Ästhetiken und um eigensinnige Identitätspolitiken geht, während umgekehrt KünstlerInnen Phänomene wie Voyeurismus, Stimulation, Transgression, sexuelle Raumordnungen, Genderkonstruktionen und das Verhältnis von Macht, Blick und Körper untersuchen.

The Porn Identity ist eine unreine; die Ausstellung konfrontiert den Wildwuchs der Pornographie mit teils selbst expliziten künstlerischen Laufbildern oder installativen Werken. Sie durchbricht den traditionellen pornotypischen Zusammenhang von marktortientierter Veröffentlichung und reprivatisiertem, intimen Konsum durch den Transfer in eine Kunstinstitution. Schamlose Bilder werden mit konzeptuellen künstlerischen Bearbeitungen des pornographischen Blicks konfrontiert. So geraten die Grenzen der gemeinhin durch einen ästhetischen Mehrwert nobilitierten „erotischen“ Kunst und der visuellen Kultur der sexuellen Stimulation ins Wanken. Es ist nicht immer Kunst, but is it still Porn?

Teilnehmende Künstler:
Louisa Achille, Dona Ann McAdams, Kenneth Anger, Shusaku Arakawa, Fernando Arias, Martin Arnold, Marc Bijl, Andrew Blake, Monica Convinci, Angela Bulloch, Tom Burr, Marilyn Chambers, Katrina Daschner, Nathalie Djurberg, Marcel Duchamp, Elmgreen & Dragset, Jean Genet, Marlene Haring, Ron Jeremy, William E. Jones, Nancy und Ed Kienholz, Terence Koh, Stanley Kubrick, Yayoi Kusama, Bruce LaBruce, Michael Laub/Dean Proctor, Tracy Lords, Joseph Maida, Dorit Margreiter, Eon McKai, Olaf Metzel, John Miller after Robert Mueller, Panik Qulture, Rinse Dream, Steve Rocco, Carolee Schneemann, SUPERM, Tatiana Trouvé, Tseng Yu-Chin, Tobaron Waxman, Lawrence Weiner, Johannes Wohnseifer, Heimo Zobernig.

Kuratoren: Thomas Edlinger, Florian Waldvogel, Angela Stief

copyright: Stanley Kubrick, Korova Milkbar, 1971/2007, replica designed by Liz Moore, copyright: Bob Goedewaagen

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