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SUBOTRON electric MEETING : /me - roleplaying in non-roleplay virtual worlds

24.01.2009 bis 24.01.2009

SUBOTRON electric MEETING : /me - roleplaying in non-roleplay virtual worlds

FILM & DIGITALE KULTUR


SUBOTRON electric MEETING : /me - roleplaying in non-roleplay virtual worlds

Termin

Sa, 24.01.2009
19.00 Uhr - 23.00 Uhr

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

Jänner 2009
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Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2009

 

Museumsquartier / quartier21 / Raum D / electric avenue, 1070 Wien

 

 

Eintritt frei ! subotron.com/817-sa-240109-subotron-electric-meeting-me-roleplaying-in-non-roleplay-virtual-worlds/

 

 

Christoph Weiss (digital underground FM4) In Online-Rollenspielen erfüllt der Spieler vorgegebene Aufgaben, um bestimmte Ziele zu erreichen: Gold, mehr Erfahrungspunkte, ein höherer Level, das Besiegen des Gegners. Das Computerspiel täuscht dem Spieler möglichst große Freiheit vor, während es Anforderungen stellt, an denen kein Weg vorbei führt. In der Tradition des Computerspiels stehen die virtuelle 3D-Welt Second Life und deren Open-Source-Variante Open Simulator. Auf vorgegebene Lösungswege aber, auf Regeln oder ein Spielziel wird hier gänzlich verzichtet - und so stehen viele Benutzer der Plattform zuerst einmal vor dem Problem: “Was zum Teufel mache ich hier eigentlich?”
Auf der Suche nach dem Sinn haben sich in der frei gestaltbaren Onlinewelt komplexe Subkulturen und neue Formen des Rollenspiels entwickelt. Ohne vorgegebene Skill Trees und Quests organisieren sich Gruppen von Rollenspielern, um ihre eigenen Geschichten in von ihnen selbst geschaffenen Welten zu erzählen. Neben den Skills als Magier, Krieger oder Weltraumpilot zählen nun auch die Fähigkeiten als Programmierer, 3D-Designer oder Community Manager - denn Second Life steht nicht nur in der Tradition des Computerspiels, sondern auch der Programmiersprache, der 3D-Konstruktionssoftware und der Social Networking Plattform. Mit der gerade erfolgten Umstellung seines Frameworks auf Mono (die Open-Source-Variante von .NET) wird die virtuelle Welt mehr und mehr zur vielseitigen Entwicklungsumgebung. /me lautet das traditionelle Kommando in Chat-Kanälen von Rollenspielen, um das Handeln der eigenen Person zu beschreiben. Die eigene Person, nun repräsentiert durch ein hochkomplexes Interface, das die Benutzung des Internet in den nächsten Jahren mehr und mehr bestimmen wird: den Avatar. /me ist die Geschichte eines Avatars. Von den Rollen, die er darstellt, den Spielen, die er spielt, und der Zukunft, die ihn erwartet.

 

KURZBIOGRAPHIE
Christoph Weiss
Seinen ersten Kontakt mit Computern hat Burstup 1982: im ÖSRZ (Österreichisches Schulrechenzentrum). Lochkarten-Stanzmaschinen und garagengroße Computer waren dort der letzte Schrei. Ab 1983 beginnt er dort auch mit dem ersten Computer zu arbeiten, der anstatt eines Lochkarten-Lesegeräts auch eine Tastatur und einen Bildschirm (!) hat. Burstup ist verzaubert, wird aber, weil er erst 13 Jahre alt ist, mit den Worten “Geh Colecovision spielen” aus dem Rechenzentrum geworfen. Der EDV-Lehrer des großen Bruders, der Burstup eingeschleust hatte, findet es lustig. Trotz der aus dem Rauswurf entstehenden Notwendigkeit, sich am Portier vorbeizuschmuggeln, besucht er weiterhin regelmäßig das Rechenzentrum. Wachsendes Interesse an Programmiersprachen, Computerspielen, Simulationen und Multi-User-Dungeons. Es folgten Commodore 64, Amiga, Atari ST, PC. Ab 1992 treibt seine Liebe zu elektronischer Musik Burstup in die Clubs und er wird DJ; ab 1993 ist er Coproducer und später DJ/Producer der HipHop-Band Schönheitsfehler. Später ist er als Drum’n'Bass-DJ aktiv. Parallel zur Musikkarriere arbeitet er auch als Journalist, unter anderem im Kurier-Verlag, bei Rennbahn-Express, Explosiv, Radio Orange, Radio FM4, Planet Magazin und The Gap. Seit 2005 beschäftigt er sich mit 3D-Konstruktion und Programmierung in der virtuellen 3D-Welt Second Life und deren Open-Source-Variante Open Sim, wo er auch wöchentlich als DJ und Moderator einer Radioshow auftritt.

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