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China - Facing Reality

26.10.2007 bis 10.02.2008

China - Facing Reality

KUNST


China - Facing Reality China - Facing Reality

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So, 10.02.2008
- 23.00 Uhr
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Fr, 08.02.2008
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Eröffnung: 25.10.07

China — Facing Reality stellt die neuere chinesische Kunst in einer repräsentativen Auswahl vor, die sich auf die Geschichte der unterschiedlichen Realismen und deren Bezüge zur gesellschaftlichen Wirklichkeit konzentriert.

Vom bürgerlichen Realismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis hin zum sozialistischen, 'revolutionären' Realismus hatte sich eine ideologische Vereinnahmung realistischer Kunst vollzogen, gegen die sich im Umfeld neuer intellektueller und individueller Freiheiten nach Maos Tod (1976) Kritik erhob. So wandte sich die Malerei des sogenannten 'zynischen Realismus', im Gefolge der tragischen Ereignisse am Tiananmen Platz mit Selbstironie und aggressivem Witz gegen das Gefühl individueller Ohnmacht, sowie gegen den Verlust an gesellschaftlichen Utopien und Perspektiven (u.a. Fan Lijun, Yue Minjuin, Zhang Xiaogangs).

Seit den 90er Jahren hat sich im Zuge der Globalisierung mit ihren rasanten gesellschaftspolitischen und ökonomischen Veränderungen auch eine Urbanisierung und Mediatisierung der chinesischen Gesellschaft vollzogen, die einen Medien- und Themenpluralismus in der Kunst mit sich gebracht hat. Dabei stehen die Spannungen zwischen materiellem Wachstum und intellektuellen Ressourcen ebenso im Zentrum künstlerischer Arbeit, wie die Auseinandersetzung mit den widersprüchlichen Erfahrungen von kommunistischer Staatsideologie und neoliberal-kapitalistischer Wirklichkeit.

Digitale Fotografie, Video, Film und Computer sind, neben einer nach wie vor in unterschiedlichen Spielarten boomenden Malerei, die dominierenden Medien für eine Generation von jüngeren Künstlern, die sich inmitten von Konsumismus und Hedonismus auch deren Kehrseiten zuwenden (u.a. Liu Jianhua, Li Song Song, Liu Xiaodong, Ciu Xiuwen) Die Gleichzeitigkeit des Gegensätzlichen als gesellschaftliche Erfahrung spiegelt sich in der neuesten Kunst nicht zuletzt in immer wiederkehrenden märchenhaften Motiven und sciencefictionartigen Darstellungen, die Archaisches und Ultramodernes miteinander verknüpfen (u.a. Unmask Group, Chenke, Tang Maohong).

Öffnungszeiten: Täglich: 10.00­–18.00 Uhr
Do: 10.00­–21.00 Uhr


Bild: They, CCTV, 2006-2007, oil on canvas, 180 x 280 cm

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