Zum Inhalt

Az W in NEW YORK: The Austrian Winery Boom

05.09.2007 bis 12.01.2008

Az W in NEW YORK: The Austrian Winery Boom

ARCHITEKTUR


Az W in NEW YORK: The Austrian Winery Boom Az W in NEW YORK: The Austrian Winery Boom

Vergangene Termine

Sa, 12.01.2008
- 23.00 Uhr
Fr, 11.01.2008
Do, 10.01.2008
Mi, 09.01.2008

Alle Termine im Überblick

Tage mit Vorstellung

September 2007
01 Sa
02 So
03 Mo
04 Di
05 Mi

06 Do
07 Fr
08 Sa
09 So

10 Mo

11 Di
12 Mi
13 Do
14 Fr
15 Sa

16 So
17 Mo
18 Di

19 Mi
20 Do

21 Fr
22 Sa
23 So
24 Mo
25 Di

26 Mi
27 Do

28 Fr
29 Sa
30 So

Oktober 2007
01 Mo
02 Di
03 Mi
04 Do
05 Fr

06 Sa
07 So
08 Mo
09 Di

10 Mi

11 Do
12 Fr
13 Sa
14 So
15 Mo

16 Di
17 Mi
18 Do

19 Fr
20 Sa

21 So
22 Mo
23 Di
24 Mi
25 Do

26 Fr
27 Sa

28 So
29 Mo
30 Di

31 Mi
November 2007
01 Do
02 Fr
03 Sa
04 So
05 Mo

06 Di
07 Mi
08 Do
09 Fr

10 Sa

11 So
12 Mo
13 Di
14 Mi
15 Do

16 Fr
17 Sa
18 So

19 Mo
20 Di

21 Mi
22 Do
23 Fr
24 Sa
25 So

26 Mo
27 Di

28 Mi
29 Do
30 Fr

Dezember 2007
01 Sa
02 So
03 Mo
04 Di
05 Mi

06 Do
07 Fr
08 Sa
09 So

10 Mo

11 Di
12 Mi
13 Do
14 Fr
15 Sa

16 So
17 Mo
18 Di

19 Mi
20 Do

21 Fr
22 Sa
23 So
24 Mo
25 Di

26 Mi
27 Do

28 Fr
29 Sa
30 So

31 Mo
Jänner 2008
01 Di
02 Mi
03 Do
04 Fr
05 Sa

06 So
07 Mo
08 Di
09 Mi

10 Do

11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di

16 Mi
17 Do
18 Fr

19 Sa
20 So

21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr

26 Sa
27 So

28 Mo
29 Di
30 Mi

31 Do

Veranstaltungsort: Österreichisches Kulturforum New York City
Ausstellung: 06. Sep. 2007 - 12. Jan. 2008
Eröffnung: Mittwoch, 05. Sep. 2007, 19:00 Uhr
Tickets: Eintritt frei!

Internationale Stararchitekten entwerfen und bauen heute weltweit spektakuläre neue Weingüter. Im Gegenzug dazu hat sich im Osten und Südosten Österreichs eine international einzigartige neue Szene der Symbiose von zeitgenössischer Architektur mit Weinbau konsequent bemerkbar gemacht. Die Ausstellung “The Austrian Winery Boom” präsentiert erstmals eine fundierte österreichische Bestandsaufnahme.

WeinArchitektur – Die Genese
Seit mehreren Jahren beobachtet das Architekturzentrum Wien die spannende Entwicklung des Verhältnisses von Wein und Architektur. Frankreich und das kalifornische Napa Valley läuteten in den 1980er Jahren den Aufbruch in ein neues Zeitalter der WeinArchitektur ein: In einer Ausstellung im Centre Pompidou in Paris unter dem Titel “Chateau Bordeaux” (1988) wurde erstmals thematisiert, dass die kulturelle Vermittlung des Weines maßgeblich auch über Architektur erfolgt. In Kalifornien wurde gleichzeitig mit offensivem und publikumswirksamem Marketing nach neuen Konzepten gesucht und die Vermarktung mit Hilfe von Architektur gestartet. Die zentrale Botschaft lautete: Wein ist nicht Alkohol, Wein ist Kultur. Zeitgleich machte Österreich 1985 mit dem Weinskandal international Schlagzeilen. Die Folge war, dass jene Winzer, die auf Qualität setzten, sich verstärkt international positionierten, um das Renomée des österreichischen Weines zu heben. Zusätzlich haben der Generationswechsel in vielen Weinbaubetrieben, eine Orientierung an international gültigen Produktions- und Qualitätsstandards, eine Umstrukturierung der Betriebe (vom Teilerwerb zum Vollerwerb), sowie regionale oder EU-Förderungen als zusätzlicher Stimulus zur Entscheidung vieler Winzer geführt, ihren Betrieb baulich zu vergrößern oder zu verändern. Marketing-Aspekte und architektonische Corporate Identity spielten dabei keine bedeutende Rolle, vielmehr ging es darum, ein architektonisches und funktionales Pendant entsprechend der Qualitätsweinerzeugung zu finden.

Das österreichische Weinwunder

Mit der Ausstellung “WeinArchitektur. Vom Keller zum Kult” im Jahr 2005 proklamierte das Architekturzentrum Wien ein neues “Silikon Valley des Weins” in Österreich. Nicht länger die Garage dient der Kreation und dem Ausbau edler Tropfen von Gols bis Gamlitz, vielmehr bieten elegante Sichtbetonhallen und wohlgestaltete Holzboxen den Rahmen zum optimierten Produzieren, stilvollen Degustieren und angeregten Diskutieren. Das Kennzeichnende und Erstaunliche für die österreichische Situation ist die Vielzahl an in den letzten 20 Jahren entstandenen hochwertigen Projekten: Keine andere Branche ist in einer derart herausragenden Dichte die erfolgreiche Allianz mit zeitgenössischer Architektur eingegangen wie die der österreichischen Weinbauern. So wie im 19. Jahrhundert die Industrialisierung mit ihren Fabriken ganze Landstriche durch ihre Bautypologien neu definierte, hat heute die österreichische Weinwirtschaft eine regionale baukulturelle Identität geschaffen. Die Zusammenarbeit von Winzern mit Architekten begründet sich zum einen auf der Tatsache, dass veränderte technische Standards neue Räume mit einer hohen logistischen und technischen Komplexität erforderten, und für diese vielschichtige Aufgabe professionelle Partner gefunden wurden. Zum anderen haben sich junge ArchitektInnen nach ihrem Studium in Wien oder Graz auf ihre regionalen Wurzeln rückbesonnen und zeitgenössische Architektur in die Regionen getragen. In einigen Fällen kamen Architekten als Kunden und Weinbauern über Weingenuss und Profession ins Gespräch. Drei österreichische Architekten (Hempel + Fonatti, Anton Mayerhofer und Werner Schüttmayr) waren maßgeblich daran beteiligt, die neue Bautypologie zu formulieren und eine Zusammenarbeit mit Winzern beispielhaft zu etablieren. Die Projekte haben sich von den Funktionsbauten der frühen 1990er Jahre, die den von den Winzern präzise formulierten Produktionsorganigrammen folgten, hin zu immer innovativeren und experimentellen Bauten entwickelt. Die breite Basis in der von Winzern beauftragten Architektur hat die heutigen Spitzenleistungen erst ermöglicht. Die 43 in der Ausstellung präsentierten Projekte engagierter Architektur im Burgenland, in Wien, Niederösterreich und der Steiermark übersetzen die neue, selbstbewusste Kultur des Weines räumlich. WeinArchitektur ist heute ein Abbild der jungen und zeitgenössischen, regionalen Architekturproduktion im Osten Österreichs.

Ausstellung

Die Ausstellung des Architekturzentrum Wien „WeinArchitektur. Vom Keller zum Kult“ aus dem Jahr 2005 neu aufbereitet für das Österreichische Kulturforum in New York.
Neben einer differenzierten Bestandsaufnahme der kulturellen und wirtschaftlichen Situation in Österreich seit den 1980er Jahren, gibt die Ausstellung mit ihren 43 Projekten Auskunft über die Entwicklung vom Schlossweingut zur High-Tech-Weinfactory. Die einzelnen Bauten und architektonischen Interventionen werden durch vielfältige Materialien wie Pläne, Fotos, Modelle und Skizzen, aber auch Weinflaschen der einzelnen Winzer und Weingüter vorgestellt.

Präsentiert werden die einzelnen Projekte in einem modularen System aus Plexiglasschalen in drei unterschiedlichen Größen, die durch avancierte digitale Produktionstechnologie in Wien hergestellt wurden. Verantwortlich für diese innovative Ausstellungsgestaltung zeichnen SPAN (Matias del Campo und Sandra Manninger), die sich mit digitalen Entwurfs- und Fabrikationsmethoden sowie neuen hoch entwickelten Materialien nicht nur in intensiver Forschungsarbeit (in Europa sowie den USA) auseinandersetzen, sondern solche auch in zahlreichen Installationen und Ausstellungsgestaltungen realisieren.

Ausstellung Architekturzentrum Wien, 22.09.2005 – 06.02.2006:
Kuratorin: Kerstin Gust
Co-Kuratorin: Martina Grabensteiner
Mitarbeit Ausstellung: Marion Kuzmany

Ausstellung Austrian Cultural Forum, New York:
Projektleitung Wien: Gudrun Hausegger
Ausstellungskoordination New York: Elisabeth Haider
Ausstellungsgestaltung: SPAN
(Matias del Campo & Sandra Manninger)
Graphische Gestaltung: Susanne Klocker, LIGA
Übersetzung: Verena Kuzmany, Jonathan Quinn

Information:
Gudrun Hausegger
Telefon: +43 (1) 522 31 15 - 11
Fax: +43 (1) 522 31 17
E-Mail: hausegger@azw.at

© ACF

Zur Hauptnavigation

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.