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Marija Andrijašević

Marija Andrijašević

Bereich: Literatur

© Ivan Stanišić

© Petra Milički

© Petra Milički

© Petra Milički

Key Facts

Nationalität

Kroatien

Bereich

Literatur

Wohnort

Split

Empfehlende Institution

BMEIA

Zeitraum

März 2026 - April 2026

Marija Andrijašević (geb. 1984 in Split) ist eine kroatische Schriftstellerin mit einem Master-Abschluss in Vergleichender Literaturwissenschaft und Ethnologie sowie Sozialanthropologie. Im Jahr 2007 gewann sie den Goran-Preis für junge Dichter für ihren Gedichtband david, they did things to me. Ihr Debütroman The Land Without Twilight (2021) wurde mit dem Tportal-Literaturpreis für den besten Roman und dem Štefica-Cvek-Regionalpreis ausgezeichnet. Für ihren Gedichtband Laying the Foundations (2023) erhielt sie den Ivan-Goran-Kovačić-Preis und einen weiteren Štefica-Cvek-Preis. Ihr neuester Kurzgeschichtenband The League of Fishermen (2024) wurde für den Štefica Cvek- und den Fric-Preis nominiert. Ausgewählte Gedichte von ihr wurden in zehn Sprachen übersetzt und in zahlreichen Anthologien veröffentlicht, während ihre Prosa in Ulysses' Cat erscheint. Sie arbeitet bei The Scribonauts, einer Organisation, die sich für die Förderung von Literatur unter marginalisierten Gruppen einsetzt und dafür mit den Preisen Sozial Marie (2021) und ArtExplora (2024) ausgezeichnet wurde. Sie lebt in Zagreb.

Marija Andrijašević © Petra Milički

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ liegt der Schwerpunkt auf zwei miteinander verbundenen Forschungsbereichen. Der erste ist in erster Linie schriftstellerischer Natur: ein längeres Prosawerk, das sich auf eine bestimmte literarische und geografische Tradition stützt und bestimmte Ideen über Landschaft, Aufmerksamkeit und die natürliche Welt durch Archiv- und Wanderforschung nachzeichnet, wobei es sich zwischen Texten, Orten und den Fragen bewegt, die die Übersetzung zwischen ihnen überdauern.

Der zweite Bereich geht über das Schreiben hinaus und umfasst auch die Praxis und den Austausch. Eine laufende Initiative, die Kulturschaffende mit ökologischer Feldforschung verbindet, wird hier weiterentwickelt, diesmal im Dialog mit der besonderen Umgebung: geologisch, historisch, hydrologisch, die die Region prägt. Die Residenz bietet die Gelegenheit, im Gespräch mit anderen, die an dieser Schnittstelle arbeiten, zu fragen, wie künstlerisches und ökologisches Engagement sich gegenseitig beeinflussen und verkomplizieren können: nicht als Metapher, sondern als Methode.

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