Elena Vatamanu-Mărgineanu
Bereich: Bildende Kunst & Kulturmanagement
Key Facts
Nationalität
MoldawienBereich
Bildende Kunst & KulturmanagementWohnort
MoldawienEmpfehlende Institution
BMWKMSZeitraum
Mai 2026 - Juni 2026Elena Vatamanu-Mărgineanu (geb. 2002, Chișinău) ist eine moldauische Filmemacherin, die an das Kino als eine kraftvolle Form des Geschichtenerzählens glaubt, die wichtige, manchmal schmerzhafte oder zutiefst persönliche Geschichten behandeln sollte. Sie sieht den Film als ein Werkzeug für Veränderung und glaubt, dass jeder Film die Verantwortung hat, seine Stimme zu nutzen.
Im Jahr 2025 erhielt Elena ihren Bachelorabschluss in Kinematografie und Postproduktion an der Warsaw Film School, Polen. Während ihres Studiums war sie Drehbuchautorin, Regisseurin, Kamerafrau, Editorin und Coloristin für ihre drei Kurz-Autorenfilme. Elenas international ausgezeichnete Dramen: „Reflections“, „First Last Month“ und „To be or not to die“ behandeln Themen wie Tod und Trauer, Pubertät und Menstruation, Einsamkeit und menschliche Verbindungen.
Kürzlich kehrte sie in ihre Heimat zurück, um zur lokalen Filmindustrie beizutragen, mit Fachleuten zu arbeiten, sich weiterzuentwickeln und gleichzeitig relevante Themen für ihre zukünftigen Filme zu studieren.
Elena Vatamanu-Măgineanu ist Stipendiatin des Programms „Fokus International“, das 2023 in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) ins Leben gerufen wurde. Junge Kulturschaffende aus Moldau (2026 – 2028) und Südafrika (2025 – 2027) werden nach Österreich eingeladen, um zweimonatige Praktika bei ausgewählten Wiener Kunstinstitutionen zu absolvieren, wobei sie Berufserfahrung sammeln und gleichzeitig die Gastinstitutionen durch ihre Beiträge bereichern.
Während ihrer Residency im MQ wird Elena mit dem Independent Space Index arbeiten, einem umfassenden Verzeichnis unabhängiger Räume für zeitgenössische Kunst in Wien sowie einem Netzwerkkanal zwischen kulturellen Räumen. Während ihres Aufenthalts wird sie bei der Organisation des jährlichen Festivals unabhängiger Räume in Wien (29. bis 31. Mai) mitwirken, die Kommunikation mit den Teilnehmenden aufrechterhalten sowie Führungen für Festivalbesucher anbieten. Diese Möglichkeit spiegelt Elenas Interesse an Kunst als Werkzeug für Veränderung wider. zwischen privater Erzählung und öffentlichen Systemen und lädt die Betrachter dazu ein, darüber nachzudenken, wie Strukturen das prägen, was wir sehen, wertschätzen und erleben.





