Daniela Popa
Bereich: Interdisziplinäre Kunst
Key Facts
Nationalität
Republik MoldauBereich
Interdisziplinäre KunstWohnort
AachenEmpfehlende Institution
BMWKMSZeitraum
März 2026 - April 2026Daniela Popa (geb. 1999, Chişinău) ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Concept Designerin mit Fokus auf gesellschaftlicher Wirksamkeit und Nachhaltigkeit. Aufgewachsen in der Republik Moldau und ausgebildet im Bereich Architektur an der FH Aachen, verbindet sie räumliches Denken mit gestalterischer und konzeptioneller Praxis.
Seit 2021 arbeitet sie als Lead Product & Concept Designer bei dem nachhaltigen Start-Up Recycline. Mit einem tiefen Verständnis für Material, Form und Funktion verleiht sie recyceltem Plastik neue Bedeutung und transformiert es in zeitlose Designobjekte, die Nachhaltigkeit mit Emotion verbinden. Ihr Ziel ist es, den Umgang mit Plastik zu hinterfragen und damit zu einem gesellschaftlichen Umdenken beizutragen.
In ihrer Arbeit als Designer vertrat sie Recycline auf lokalen internationalen Events und Ausstellungen zum Thema Ressourcen, Konsum und Kreislaufwirtschaft. Sie bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Gesellschaft mit dem Ziel, kulturellen und sozialen Mehrwert durch Gestaltung zu schaffen.
Daniela Popa ist Stipendiat des Programms „Fokus International“, das in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturministerium (BMWKMS) 2023 ins Leben gerufen wurde. Junge Kulturarbeiter:innen aus Moldowa (2026 – 2028) und Südafrika (2025 – 2027) werden nach Österreich eingeladen um bei ausgewählten Wiener Kunstinstitutionen zweimonatige Praktika zu absolvieren und dadurch Arbeitserfahrungen zu sammeln und die gastgebende Institution gleichfalls durch ihre Mitarbeit zu bereichern.
Während ihrer Residency im MQ wird Daniela Popa in der Abteilung Kunst und Nachhaltigkeit des MuseumsQuartier Wien tätig sein und aktiv an der Konzeption, Organisation und Umsetzung zeitgenössischer Kunst- und Kulturprojekte mitwirken. Sie unterstützt insbesondere Ausstellungs- und Veranstaltungsformate und wirkt an der Gestaltung sowie Koordination von Publikationen und Printmedien mit.
Durch ihre Erfahrung in Design und Architektur bringt sie konzeptionelle Klarheit, gestalterisches Feingefühl und eine strukturierte Arbeitsweise in Entwicklungsprozesse ein. Ihre Fähigkeit, komplexe Inhalte zu analysieren und in kohärente visuelle und inhaltliche Konzepte zu übersetzen, stärkt die Vermittlung zwischen Kunst, Publikum und institutionellen Abläufen. Darüber hinaus unterstützt sie Rechercheprozesse, organisatorische Aufgaben und Teamkoordination und leistet so einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen kulturellen Arbeit des MQ.





