Zum Inhalt

Boris Hegenbart

Boris Hegenbart

Bereich: Klangkunst, Digital Art, Intermedia

FLAECHENFINDER, The Native Version, Performer: Christine Abdelnour (Videostill), 2019-2021 © Boris Hegenbart

FLAECHENFINDER, The Native Version, Performer: David Moss (Videostill), 2019-2021 © Boris Hegenbart

FLAECHENFINDER, The Native Version, Performer: David Moss (Videostill), 2019-2021 © Boris Hegenbart

FLAECHENFINDER, The Native Version, Performer: Michael Moser (Videostill), 2019-2021 © Boris Hegenbart

Key Facts

Nationalität

Deutschland

Bereich

Klangkunst, Digital Art, Intermedia

Wohnort

Berlin

Empfehlende Institution

TONSPUR Kunstverein

Zeitraum

Februar 2024 - Februar 2024

Boris Hegenbart ist ein Berliner Komponist und Künstler seit 1996. Hegenbarts Werke umfassen Klanginstallationen, elektroakustische Konzerte und Computerperformances, Kompositionen für Soloinstrumente, Kammerensembles, Theater, Medienkunst, Tanz und experimentelle Videoarbeiten. In seinen elektroakustischen Kompositionen verbindet Hegenbart die Ästhetik der musique concrète der 1950er Jahre mit den heutigen digitalen Technologien der Musikproduktion und Klangsynthese, ohne sich durch Softwarebeschränkungen einschränken zu lassen. Für ihn werden diese Software sowie Musik-Samples und Klänge aus seinem Alltag zu Material, das er nach seinen künstlerischen Intentionen formt. Auf diese Weise schafft Hegenbart die delikaten und komplexen Klanglandschaften, für die er geschätzt wird.

Projektinfo

In Rotaphonie bewegen sich in sich kreisende Klangobjekte im von der TONSPUR_passage | Micro Museum for Sound definierten Raum. Der Komponist und Künstler Boris Hegenbart beschreibt diese Situation als eine autonom agierende Infrastruktur, in der Klänge wie industrielle Objekte in einer Montagehalle hin- und herfahren, sich beschleunigen und verlangsamen, mitunter zum Stillstand kommen und andere Objekte passieren lassen. Dabei postuliert Hegenbart Klänge und Bewegungen als funktional in einem für die Hörer:innen unbekannten Zusammenhang; der Künstler kommuniziert Sinnhaftigkeit, ohne den Sinn preiszugeben. Damit richtet sich die Installation auch nicht an eine/n Rezipient:in. Sie existiert ganz so wie die architektonische Situation, die sie bespielt: als andauernde Gegenwart, die des/der Betrachter:in nicht bedarf. (Man denke an die Bäume im Park in George Berkeleys A Treatise Concerning the Principles of Human Knowledge (1734, §23), die unabhängig davon existieren, ob jemand sie wahrnimmt.)

– Volker Straebel

Zur Hauptnavigation

Cookie Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Technisch notwendig

Unbedingt notwendige Cookies um grundlegende Funktionen der Website sicherzustellen.

Statistik

Funktionelle Cookies um die Leistung der Webseite sicherzustellen.

Marketing

Zielorientierte Cookies um das Benutzererlebnis zu verbessern.