Simone Aughterlony
Collapse in 5 Acts: there is porn of it
Welche Möglichkeiten der Transformation liegen in den Ruinen unserer Welt? Zwischen erodierten Architekturen und gestürzten Denkmälern formuliert die neue Arbeit von Performancemacher:in Simone Aughterlony Kritik am kapitalistischen Drang nach Fortschritt und permanenter Erneuerung und widmet sich stattdessen Prozessen des Verfalls.
Zwischen herabgefallenen Rohren und gestürzten Denkmälern treffen sich rätselhafte Figuren in den Nebelschwaden: König, Erzähler:in, Fee, Tourist:innen, Pferd, Architekt:in und der Mangel. Gemeinsam schaffen sie einen Raum der Undurchsichtigkeit, der Erotik und zerbrechlicher Verbindungen.
Ausgehend von Jack Halberstams Theorie des „Unworlding“ setzt sich Performancemacher:in Simone Aughterlony in einem neuen Gruppenstück mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander und erforscht dessen Potenzial, den Körper von festgefahrenen Systemen des Geschlechts und des Fortschritts zu befreien.
„Collapse in 5 Acts: there is porn of it“ konfrontiert architektonischen und strukturellen Verfall vor dem Hintergrund des kapitalistischen Strebens nach Erneuerung. Eine Einladung an das Publikum, die Trümmer all dessen, was wir aufgebaut und geerbt haben, als Material für eine Romanze mit der Zukunft zu betrachten.
Mit freundlicher Unterstützung der Schweizerischen Botschaft in Österreich
Informationen
- Ab 18 Jahren
- Tickets um 28/23/14/12€
- Vorstellung in Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln. Mit deutschen deskriptiven Übertiteln.
Triggerwarnung: Die Performance enthält explizite Inhalte, Bühnennebel und starke Lichteffekte.
Halle G
Tanzquartier Wien