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Doris Uhlich

Ballett-Trilogie (Fragmente)

Doris Uhlich macht liegend auf dem Boden eine Ballettfigur. Über ihrem schwarzen Lederkostüm trägt sie ein Tutu.
© Barbara Pálffy
Halle G  /  Tanzquartier Wien

In ihrer „Ballett-Trilogie“ befragt Doris Uhlich die Mythen, Versprechen und Zumutungen des klassischen Balletts. Ausschnitte aus den Stücken „SPITZE“, „Rising Swan“ und „Come Back“ lassen eine choreografische Recherche sichtbar werden, in der sich Uhlich über viele Jahre hinweg mit Körperidealen, Perfektion und Transformation auseinandergesetzt hat.

„SPITZE“ (2008) thematisiert das Aufkommen des Spitzentanzes im 19. Jahrhundert und die damit einhergehende Idealisierung der Ballerina. Die ehemaligen Solotänzer:innen Susanne Kirnbauer und Harald Baluch treffen auf Doris Uhlich, die erst im Jahr 2008 als 30-Jährige mit dem Spitzentanz beginnt. Für ihr Solo „Rising Swan“ (2010) bedient sich Doris Uhlich an Michel Fokines revolutionärem Ballett „Der sterbende Schwan“ und verknüpft es mit persönlichen Erinnerungen an Aufbrüche, während in „Come Back“ (2012) ehemalige Balletttänzer:innen Jahre nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn zurück auf die Bühne kommen, um eine persönliche Revolution zu starten.

Mit „BOOM TSCHAK: 20 Jahre Doris Uhlich“ widmet das Tanzquartier Wien der Lokalmatadorin und international gefeierten Choreografin vom 5. November bis 5. Dezember eine große Personale zwischen radikaler Körperkunst, Tanz, Sound und Exzess.

Halle G

Tanzquartier Wien

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle der Halle E+G
© MuseumsQuartier Wien