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Vortices

Sabine Jelinek

Person hinter einer gewellten, transparenten Oberfläche mit sichtbarem Gesicht und Händen
Sabine Jelinek, aus der Serie Vortices, Farbfotos auf geschnittenem Papier, seit 2017.

26.06.2026 – 27.03.2027

Sternenpassage  /  MQ Passagen

Die Werkserie „Vortices“ von Sabine Jelinek verwandelt die Sternenpassage des MuseumsQuartier in einen bewegten Bildraum. Fotografische Selbstporträts treten dabei in einen spannungsvollen Dialog mit der Architektur des historischen Tonnengewölbes.

Wellenförmige, bewegte Bildbahnen durchziehen die runden Leuchtdisplays der Sternenpassage und treten unter dem Tonnengewölbe in Dialog mit der barocken Architektur des Raumes.

Die seit 2017 entstehende Serie „Vortices“ basiert auf fotografischen Selbstporträts, die durch präzise Einschnitte, Verschiebungen und materielle Eingriffe in fragile Bildkörper transformiert werden. Aus der glatten fotografischen Oberfläche entstehen Strukturen, die an Strömungen, Wellenbewegungen oder magnetische Felder erinnern und Identität als etwas Bewegliches, Fragiles und Prozesshaftes sichtbar machen.

So entfaltet sich eine Spannung zwischen wissenschaftlicher Ordnung und subjektiver Erfahrung, zwischen kosmologischem Modell und körperlicher Spur.

Die Ausstellung „Sabine Jelinek: Vortices, 2026–27“ findet auf Einladung von Astrid Peterle, Chefkuratorin des MuseumsQuartier Wien, statt.

Abstrakte Grafik mit gelb-grünen vertikalen Linien und dem Schriftzug 'lumen.zine' sowie 'Sabine Jelinek Heft 16'
Cover und Textseite (S. 2–3, DE/ENG), Lumen Zine - Sabine Jelinek, Nr. 16 / 2026.

Sternenpassage

MQ Passagen

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle der Sternenpassage.
© MuseumsQuartier Wien