Vortices
Sabine Jelinek
Die Werkserie „Vortices“ von Sabine Jelinek verwandelt die Sternenpassage des MuseumsQuartier in einen bewegten Bildraum. Fotografische Selbstporträts treten dabei in einen spannungsvollen Dialog mit der Architektur des historischen Tonnengewölbes.
Wellenförmige, bewegte Bildbahnen durchziehen die runden Leuchtdisplays der Sternenpassage und treten unter dem Tonnengewölbe in Dialog mit der barocken Architektur des Raumes.
Die seit 2017 entstehende Serie „Vortices“ basiert auf fotografischen Selbstporträts, die durch präzise Einschnitte, Verschiebungen und materielle Eingriffe in fragile Bildkörper transformiert werden. Aus der glatten fotografischen Oberfläche entstehen Strukturen, die an Strömungen, Wellenbewegungen oder magnetische Felder erinnern und Identität als etwas Bewegliches, Fragiles und Prozesshaftes sichtbar machen.
So entfaltet sich eine Spannung zwischen wissenschaftlicher Ordnung und subjektiver Erfahrung, zwischen kosmologischem Modell und körperlicher Spur.
Die Ausstellung „Sabine Jelinek: Vortices, 2026–27“ findet auf Einladung von Astrid Peterle, Chefkuratorin des MuseumsQuartier Wien, statt.
Sternenpassage
MQ Passagen