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MQ Passagen

Bogenförmiger Durchgang mit weiß gestrichenen Wänden und schwarzen geometrischen Linienmustern, zwei Personen gehen hindurch
© MuseumsQuartier Wien

Rund um die Uhr geöffnet

Die MQ Passagen sind ein zentraler Bestandteil des MuseumsQuartier Wien. Die historischen Durchgänge zwischen den Höfen waren ursprünglich als reine Verbindungswege gedacht und haben sich zu offenen Ausstellungsräumen im öffentlichen Raum entwickelt. Heute verbinden sie Architektur und zeitgenössische Kunst und machen den Weg durch das Areal selbst zu einer kulturellen Erfahrung.

Die historischen, barocken Tonnengewölbe des MQ verbinden die einzelnen Höfe und erschließen das Areal von allen Seiten. In diesen Durchgängen haben sich über die Jahre thematische Passagen etabliert, die als eigenständige Mikromuseen funktionieren. Jede Passage ist dauerhaft künstlerisch gestaltet und einem spezifischen Themenfeld gewidmet, gleichzeitig werden sie regelmäßig mit wechselnden Ausstellungen bespielt.

Gemeinsam formen die MQ Passagen ein Netzwerk aus Kunst, Architektur und Bewegung und kreieren einen Ort, an dem zeitgenössische Kunst nicht abgeschlossen präsentiert wird, sondern sich im Vorübergehen entfaltet und den Alltag der Besucher:innen begleitet.

Blick durch einen mit bunten Marmormustern verzierten, gewölbten Durchgang mit offenem Tor und einer Person im Hintergrund
©MuseumsQuartier Wien

Literaturpassage

Die Literaturpassage verbindet zeitgenössische Literatur mit dem öffentlichen Raum. Die permanente visuelle Gestaltung stammt von Helmut und Johanna Kandl, ergänzt durch wechselnde Ausstellungen, die sich jungen Autor:innen und aktuellen literarischen Positionen widmen.

Bogenpassage mit weißem Gewölbe und schwarzer abstrakter Wandmalerei sowie rotem Briefkasten an der linken Wand
©MuseumsQuartier Wien

Typopassage

Die Typopassage beschäftigt sich mit Schrift, Typografie und Sprache als visuellem Ausdruck. Sie untersucht den Zusammenhang zwischen Text, Raum und Gestaltung und macht Schrift im architektonischen Kontext erfahrbar.

Innenansicht einer grünen Brückenpassage mit Treppe und Rampe, beleuchtet durch Wandlampen und mit dem Schriftzug »BRÜCKENPASSAGE« an der Wand
©MuseumsQuartier Wien

Brückenpassage

Die Brückenpassage verbindet die Burggasse mit dem MuseumsQuartier und wurde vom Künstler Hans Schabus konzipiert. Wände und Decke sind einheitlich mit Hammerschlaglack beschichtet, einem Material aus der Maschinen- und Industrieproduktion. Das Resedagrün nimmt Bezug auf Otto Wagners Stadtbahnarchitektur und verbindet die unterschiedlichen Bauelemente zu einem klar gefassten Gesamtraum.

Bogenförmige Passage mit bemaltem Gewölbe und Schriftzug »Kabinett Passage« an der Wand
©MuseumsQuartier Wien

Kabinettpassage

Die Kabinettpassage widmet sich der internationalen Comic- und Graphic-Novel-Kunst. Ein großflächiges Deckengemälde des Künstlers Stéphane Blanquet prägt den Raum, während wechselnde Ausstellungen internationale Comic-Künstler:innen vorstellen.

Bogenförmiger Durchgang mit weiß gestrichenen Wänden und schwarzen geometrischen Linienmustern, zwei Personen gehen hindurch
© MuseumsQuartier Wien

Tonspurpassage

In der Tonspurpassage steht Klangkunst im Mittelpunkt. Die permanente visuelle Gestaltung von Esther Stocker bildet den Rahmen für temporäre Ausstellungen, die akustische Arbeiten und experimentelle Formen des Hörens präsentieren.

Blick durch einen überdachten Durchgang mit reflektierender Decke auf eine Person auf dem Fahrrad und eine Straße mit Büschen im Hintergrund
©MuseumsQuartier Wien

Performancepassage

Die Performancepassage wurde nach einem Konzept von Christoph Meier als Raum für Bewegung und Selbstbeobachtung gestaltet. Die vollständig verspiegelte Decke und die von Andrea Maurer kuratierte Bespielung der Leuchtkästen laden zur performativen Nutzung und zum experimentellen Umgang mit Sprache ein.

Decke eines Durchgangs mit einer schwarz-weißen Linienzeichnung, die Sternbilder und Punkte darstellt, darunter runde Bilder an der Wand und eine Person, die vorbeigeht
©MuseumsQuartier Wien

Sternenpassage

Die Sternenpassage ist ein Mikromuseum für Lichterscheinungen und Fotografie. Die von Sabine Jelinek konzipierte Raumgestaltung verbindet ein barockes Diagramm an der Decke mit leuchtenden Wandvitrinen und schafft einen künstlichen Himmel für wechselnde künstlerische Arbeiten.

Gelbe Wand mit der Schrift 'Born in Stars We Live on Earth as Poets', einer runden Metallvorrichtung und fünf gerahmten Bildern, davor eine verschwommene Person in Bewegung.
©MuseumsQuartier Wien

Meteoritenpassage

Die Meteoritenpassage verweist auf einen Meteoriten, der 1999 als symbolischer Grundstein im heranwachsenden MQ Areal eingesetzt wurde. Sie thematisiert Ursprung, Materie und Zeit und verbindet künstlerische und konzeptuelle Perspektiven.

Betonwand mit weißer Schrift "I-weed YOU-weed HE-weed SHE-weed IT-weed WE-weed" neben einem mit schwarz-weißen quadratischen Mustern verzierten Durchgang und Bäumen im Hintergrund
©MuseumsQuartier Wien

Street Art Passage

Die Street Art Passage bringt urbane Kunst in den Kontext des MuseumsQuartier. Permanente Installationen des französischen Künstlers Invader und von Lois Weinberger werden durch temporäre Ausstellungen internationaler und lokaler Street-Art-Künstler:innen ergänzt.

MQ Passagen

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markierten Bereichen an den Stellen der MQ Passagen.
© MuseumsQuartier Wien