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Inclusive Museums 2030

Accessible Culture for a Diverse Society

Großes historisches Gebäude mit roten Dächern und mehreren Bäumen davor auf einem belebten Platz mit Sitzgelegenheiten und Menschen
© MuseumsQuartier Wien, Foto: Thomas Meyer
Arena21 & Ovalhalle

Eine Veranstaltung der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs in Kooperation mit dem MuseumsQuartier Wien.

Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich (hybride Veranstaltung).

Programm

10:00 – 10:30 Uhr | Opening & Keynote

  • Bettina Leidl, MQ Wien: Begrüßung; soziale Nachhaltigkeit und Inklusion im MQ als Beitrag zur Agenda 2030 (bestätigt)
  • Vertretung der Kulturpolitik: angefragt
  • Klaus Höckner, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen: AccessibleEU – Österreichs Beitrag und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit und Inklusion

10:30 – 11:30 Uhr | Impuls-Session 1: Museen im Wandel

Herausforderungen und Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit und Inklusion. Status quo im Kulturbereich, Chancen und Herausforderungen für Museen, Netzwerke und Initiativen zur Verbreitung von Wissen.

  • Elke Kellner, ICOM Österreich: Die neue Museumsdefinition von ICOM und deren Bedeutung im Kontext von Barrierefreiheit und Inklusion (bestätigt)
  • Doris Rothauer, MuseumsGuide inklusiv: Innovative Vermittlungsangebote – der Stand von Barrierefreiheit und Inklusion in Österreichs Museen
  • Jennie Schellenbacher, ARGE inklusives Museum: Wie sich Herausforderungen meistern und Chancen nutzen lassen
  • Connie Vanderakis, Essl Foundation: Die Zero Project Inclusive Arts Initiative und internationale Best-Practice-Beispiele

11:30 – 12:30 Uhr | Impuls-Session 2: Vermittlung für alle Sinne

Innovative Vermittlungsformate für alle Sinne und Bedürfnisse Inklusion, Diversität und Partizipation.Best-Practice-Beispiele heimischer Museen und Kulturinstitutionen

  • Theresa Rauter, Tanzquartier Wien: Wie Tanz und inklusive Kunstvermittlung zusammengehen
  • Julia Heimburger, Belvedere: Diversität und Inklusion als gelebte Praxis und als Reflexion der eigenen Geschichte und Sammlung
  • Christian Pomberer, Universalmuseum Joanneum Graz: Inklusion als Querschnittsmaterie über alle Abteilungen, Standorte und Bedürfnisse
  • Birgit Landmann / Vansch Tautter, Haus der Geschichte Österreich: Disability History – ein partizipativer Zugang zur Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte(n) von Menschen mit Behinderungen in Österreich

12:30 – 13:15 Uhr | Networking Lunch & Museum of the Future Lab

Demo Zone und Informationsstände, u. a. Beispiel mit:

Hilfsgemeinschaft – Sensibilisierungs-Trainings
Die Trainings helfen, sich in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderungen hineinzuversetzen etwa sich selbst einmal mit dem Rollstuhl oder mit dem Taststock fortzubewegen.

VRVis Zentrum für Virtual Reality & Visualisierung
Entwicklung taktiler und multimedialer Vermittlungstools für die inklusive Kunstvermittlung; Kooperationen u. a. mit KHM, Dom Museum und Belvedere.

Hearonymus App
Peter Grundmann / Österreichischer Marktführer für inklusive Audio-Guides

Leichte Sprache
Smartphone-Guide, der mittels QR-Code Texte in die unterschiedlichen Stufen und Formen Leichter Sprache übersetzt.

13:15 – 14:30 Uhr | Panel: Museum & Wellbeeing

Neurodiverse und demenzsensible Angebote.Erfahrungsaustausch zu demenzsensiblen und autismusfreundlichen Formaten, Museum & Wellbeing sowie „Museumsbesuch auf Rezept“.

Mit: Antonia Heigl (Dom Museum), Mirjam Prochazka (Künstlerhaus & Volkshilfe Wien), Kathrin Dünser (vorarlberg museum)
Moderation: Doris Rothauer

14:30 – 15:45 Uhr | Zwei parallele Panels

Panel A — „Alle Sinne an: Vom Audioguide zur Ausstellung“

  • Veronika Egger: Informationsdesignerin und Access Consultant, Vorsditzende des International Institute for Information Design (IIID) "
  • Doris Prenn: Ausstellungsgestalterin mit Schwerpunkt inklusives Design und Design für Alle
  • Lived-Experience-Stimme: blinde:r Audiodeskriptions-Nutzer:in als gleichberechtigte:r Panelist:in, Daniele Marano

Live & Demo

  • Taktile Reproduktion (VRVis): Andreas Reichinger – Ein taktiles Objekt wird auf der Bühne präsentiert und durch das Publikum gereicht, während es beschrieben wird.
  • Audioguide-Vergleich (Hearonymus): Zwei Versionen desselben Ausstellungsraums – Standard und inklusiv – im direkten Vergleich.

Panel B — „Pflicht oder Vorsprung: Das Museum nach dem BaFG“

  • Jennie Schellenbacher, ARGE inklusives Museum: Moderation
  • Klaus Höckner, Hilfsgemeinschaft / AccessibleEU: EAA / BaFG
  • Kulturinstitution mit konkretem BaFG-Umsetzungsfall: angefragt

Live & Demo

  • Live-EAA-Stresstest: Eine anonymisierte Museums-Website bzw. Ticketing-Strecke wird live per Screenreader und ausschließlich per Tastatur geprüft. – Videbis
  • Live-Co-Creation der 10 Leitlinien: Das Publikum priorisiert digital mit (Mentimeter / digitale Wall); das Ergebnis bildet den Auftakt für die Closing Notes.

16:00 – 16:30 Uhr | Closing Notes

  • 10 Leitlinien für das inklusive Museum der Zukunft – Zusammenfassung aus Panel B (ARGE inklusives Museum)

Programmstand: 1. Juni 2026. Änderungen vorbehalten.

Arena21 & Ovalhalle

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle der Arena21.
© MuseumsQuartier Wien