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Vision und Widerstand

Wie das MuseumsQuartier Wien veränderte

© Gerald Zugmann

30.06.2026 - 25.01.2027

25 Jahre nach der Eröffnung des MQ blickt die Ausstellung auf die konfliktreiche Geschichte eines der weltweit größten Kulturareale zurück. Die Ausstellung spannt mit Zeichnungen, Plänen, Modellen und künstlerischen Arbeiten einen weiten Bogen vom barocken Hofmarstall über den „Messepalast“ bis zur Planung und Bau des MQ.

Im Zentrum steht die Geschichte des MQ und die Architektur von Manfred und Laurids Ortner, die 1990 den internationalen Wettbewerb für ein zeitgenössisches Kulturforum für sich entscheiden konnten. Ihr Siegerprojekt geriet unter medialen und politischen Druck. In der Zwischenzeit wurde der Messepalast von Kulturinitiativen wie den Wiener Festwochen, Depot, basis-Wien und T0 (T-Null) usw. bespielt. Was dann ab 1997 errichtet wurde, unterscheidet sich nicht nur durch den fehlenden „Leseturm“, der als weithin sichtbares Merkzeichen des MQ konzipiert war, stark von den ursprünglichen Plänen der Architekten. Geblieben ist die Idee, das MQ nicht als statisches Monument zu denken, sondern als einen lebendigen Ort, der sich immer wieder verändern und auf neue Herausforderungen und Ansprüche reagieren kann. In diesem Sinn möchte die Ausstellung auch Perspektiven für die Zukunft eines vielfältig genützten urbanen Raumes eröffnen, der zu einem unverzichtbaren Teil der Stadt geworden ist.

Kuratiert von Andreas Nierhaus

Historisches Bild eines Innenhofs, umgeben von alten Gebäuden.
© Wien Museum, Foto: E. Jaffe und A. Albert
Weißes Architekturmodell eines städtischen Areals mit Gebäuden, Straßen und einem Park mit symmetrischen Wegen und Bäumen
Ortner & Ortner, Modellfoto, 1990 © MuseumsQuartier Wien, Foto: Ortner & Ortner Baukunst

MQ Freiraum

Grauer 3D-Arealsplan des Museumsquartier Wien mit rot markiertem Bereich an der Stelle des MQ Freiraum
© MuseumsQuartier Wien 2026