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Luna Ali

Person sitzt in legerer Kleidung auf einem Liegestuhl vor einem historischen Gebäude mit Säulen und Balkon.
© Luna Ali
Buchcover mit dem Titel "Da waren Tage" von Luna Ali, zeigt einen Tisch mit kariertem Tuch und weißen Plastikstühlen in einem Garten vor einem Haus.
© Luna Ali

Key Facts

Nationalität
Syrien
Bereich
Literatur
Wohnort
Berlin
Empfehlende Institution

BMEIA

Zeitraum
November – Dezember 2025
Links

@lunaali_161

Luna Ali studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut und Anthropologie an der Universität Leipzig.
Sie arbeitete als Autorin u. a. an Produktionen an den Schauspielhäusern Düsseldorf, Dortmund, Hannover sowie in Berlin.
2023 erhielt sie das Arbeitsstipendium für deutschsprachige Literatur der Berliner Senatsverwaltung. 2024 erschien ihr Debütroman „Da waren Tage“ bei S. Fischer.

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ arbeitet Luna Ali an ihrem Projekt „Ausländer werden“. Es handelt sich dabei um eine experimentelle Schreib- u. Lesebewegung, die danach fragt, welcher Sprache es bedarf, um aus individuellen Erinnerungen und Erfahrungen Störgeräusche zu entwickeln, die das Denken in abgrenzbaren Kulturen verhindert.
In diesem Sinne schreibt sich dieser Essayband als Teil einer Kleinen Literatur (Deleuze u. Guattari) hinein und heraus, in die arabische, aus der deutschen Sprache, aus dem Mittelmeer als Denk- und Kulturraum heraus, in die heimischen Peripherien und diasporischen Zentren, aus der politischen und in die experimentelle Literatur hinein. Gerade jetzt, angesichts zunehmender rassistischer Politiken, die sich nach kultureller Reinheit sehnen, bedarf es einer Literatur, die sich mit den Lesenden auf eine textliche Flucht begibt, um sich wiederzufinden, an einem Ziel, das unser aller Ausländerwerden ist.