Zum Hauptinhalt springen

Ihor Biloushchenko

Offenes schwarzes Kästchen mit aufgeschlagenem Notizbuch und darin stehendem Stift.
A°616B7A, 2017 © Peter Maes
Ein Mann mit Brille und schwarzer Jacke steht vor zwei Bildschirmen an einer weißen Wand, unter jedem Bildschirm hängen Kopfhörer.
Exhibition view, 2025 © Ihor Biloushchenko
Skizze mit Kreisen und Pfeilen, die die Zusammensetzung von drei Sprachen (NDL, FR, EN) und deren Abwesenheit oder Unterdrückung darstellen, mit handschriftlichen Notizen und farbigen Markierungen.
Explain it with Fingers, 2025 © Peter Maes
Schwarze rechteckige Box mit weißen, abstrakten Figuren in verschiedenen Positionen darüber und darauf verteilt.
Mapping the Movement, 2025 © Peter Maes
Ein Mann steht bis zur Brust im Wasser eines Sees oder Flusses und hält seine Hände vor sein Gesicht, auf seiner Stirn ist ein rotes Symbol zu sehen.
Water Liberation, 2025 © Ihor Biloushchenko

Key Facts

Nationalität
Belgien, Ukraine
Bereich
Interdisziplinäre Kunst
Wohnort
Belgien
Empfehlende Institution

MQ Art and Ecology

Zeitraum
Juli – August 2026
Links

www.ihorbiloushchenko.com

@ihorbiloushchenko

Ihor Biloushchenko (1984, Dresden) ist ein interdisziplinärer Künstler, der an der Schnittstelle von Kunst, kognitiver Wissenschaft und Ökologie arbeitet. Ausgebildet in Psycholinguistik (PhD), untersucht seine Praxis Kommunikationssysteme über menschliche und nicht-menschliche Bereiche hinweg, mit einem besonderen Fokus auf Klang, Wahrnehmung und Umweltprozesse.

Seine Arbeit übersetzt ökologische Signale – wie Wasserbewegung, Flusssysteme und klangliche Umgebungen – in Installationen, Video- und performative Formate. Durch die Kombination empirischer Forschungsmethoden mit künstlerischem Experimentieren entwickelt er hybride Rahmenwerke, die untersuchen, wie Bedeutung in verschiedenen Formen der Kommunikation entsteht, sich verzerrt oder scheitert.

Projektinfo

Dieses Projekt untersucht Flüsse als dynamische Kommunikationssysteme. Es erforscht, wie Wasser Informationen durch Bewegung, Klang und Interaktion mit Umwelt- und menschlichen Infrastrukturen kodiert, überträgt und transformiert.

Die Forschung konzentriert sich auf die Donau als ortsspezifische Fallstudie. Durch Feldaufnahmen, beobachtende Kartierung und experimentelle Übersetzungsprozesse werden hydrologische und akustische Daten in visuelle, klangliche und räumliche Formen neu interpretiert.

Das Projekt greift auf Methoden aus der Psycholinguistik und der kognitiven Wissenschaft zurück, um zu untersuchen, wie Muster in Wasserflüssen als eine Form von „nicht-menschlicher Sprache“ verstanden werden können. Es stellt die Frage, wie Bedeutung konstruiert wird, wenn Signale kontinuierlich, instabil und nicht-symbolisch sind.