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Heike Kelter

Abstrakte geometrische Komposition aus farbigen Flächen in Blau, Türkis, Rosa und Hellgelb
© Heike Kelter
Vier abstrakte Gemälde mit geometrischen Formen in verschiedenen Farben an einer weißen Wand in einem Ausstellungsraum
Verein für aktuelle Kunst Ruhrgebiet, 2024 © Heike Kelter
Abstraktes Gemälde mit geometrischen Formen in verschiedenen Blautönen auf weißer Wand
© Heike Kelter
Abstrakte Komposition aus gelben und schwarzen geometrischen Flächen mit schrägen Linien
© Heike Kelter
Abstrakte Darstellung eines Feldes mit verschiedenen Grüntönen in geometrischen Flächen
© Heike Kelter

Key Facts

Nationalität
Deutsch
Bereich
Bildende Kunst
Wohnort
Deutschland
Empfehlende Institution

MQ

Zeitraum
August 2026
Links

Website: Heike Kelter

Instagram: @heikekelter

Heike Kelter, geboren in Münster, Deutschland, verbrachte ihre Jugend in Südafrika, der Türkei, Kanada und Brasilien. Sie schloss 1994 ihren Master an der Universität der Künste Berlin ab. Sie war Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und erhielt 2018 kulturelle Fördermittel vom Berliner Senat. Kelter hat in Berlin und London gelehrt und hatte 2025 eine Residency im Rothko Museum in Lettland. Ihre Arbeiten wurden vielfach in Deutschland und Großbritannien ausgestellt.

Kelters Gemälde erforschen Raum, Wahrnehmung und Abstraktion durch geometrische Form und Farbe. Architektonische Strukturen andeutend, oszillieren ihre Kompositionen zwischen Tiefe, Flächigkeit und Instabilität. Farbe fungiert sowohl als Material als auch als Atmosphäre und erzeugt subtile optische Verschiebungen. Durch die Verankerung der Arbeiten in der Materialität bewahren die Gemälde ein allgemeines Gefühl von Stille und Kontemplation, ruhig immersiv. Sie existieren in einem schwebenden Zustand des Seins.

Projektinfo

Während ihrer Residency im MQ Wien möchte Kelter weitere Techniken entwickeln und erforschen: wie eine neue chromatische Palette mit einer freieren Art der Anwendung zusammenhängt. Farbe spielt eine so zentrale Rolle, sowohl als materielles Element als auch als erfahrbare Kraft. Von stark gesättigten Tönen bis hin zu gedämpften, transluzenten Nuancen fungiert sie nicht nur als visuelles Element, sondern auch als emotionale und atmosphärische Kraft. Diese optischen Verschiebungen stellen stabile Figur-Grund-Beziehungen infrage und betonen die zeitliche Dimension des Betrachtens. Der Schwerpunkt wird darauf liegen, einen neuen gestischen Prozess zu finden, um eine Tiefe in den inneren Raum der Farbe zu schaffen – damit sich die bisherige Formstrenge auflockert. Eine freiere Hand, um Farben durch Schichtung und Überlasur in ihre ausbalancierte und unausbalancierte Chromatik zu mischen. Dies wäre ein neuer Weg in der Entwicklung der zugrunde liegenden Idee der Raumerschaffung.